Grand Canyon
du Verdon

 


Der Verdon, ein Nebenfluss der Durance, hat im Kalkgestein der Plateaus der Haute Provence wundervolle Schluchten gegraben.

Der Grand Canyon ist sicherlich die beeindruckendste Schlucht, die der Verdon zwischen Rougon und
 Aiguines über eine Länge von 21 km durch die Felsen gegraben hat. Die 250 - 700 Meter tiefe Schlucht ist
 am Grund zwischen 6 und 100 Metern, am oberen Felsrand zwischen 200 und 1500 Meter breit.

In den Fels gehauene Höhenstrassen führen zu den Aussichtspunkten. Da die Felsen und Steine im
 gesamten Verdongebiet glatt und rutschig sind, ist es empfehlenswert, Schuhe mit Profilsohlen anzuziehen.

Für eine

Entdeckungsfahrt  mit dem Auto oder Motorrad

bieten sich folgende Strecken an:

Corniche Sublime

 Die Hangstrasse zieht sich in unzähligen Windungen dahin, die höchst eindrucksvolle Ausblicke bieten.

Die Strasse (D 952) folgt dem Nordufer des Verdon, der sich zwischen Abhängen dahinschlängelt. Zur
 Rechten zeigt sich der Felskamm der Cadières de Brandis (Foto siehe Haute Provence).


Balcons de la Mescla

Von diesen Felsterrassen, die gegenüber des Relais des Balcons angelegt wurden, fällt der Blick aus
 Schwindel erregender Höhe auf die 250m tiefer gelegene Mescla, den Zusammenfluss von Verdon und
 Artuby. Der Verdon windet sich hier um einen schmalen Felsvorsprung. Flussaufwärts seht ihr den
400 - 500m tiefen Canyon.
 



Eindrucksvoll ist der Blick von der oberen
 Aussichtsterrasse.





Das Relais hinter den Aussichtsterrassen
 der Balcons de la Mescla.
 

Am Col d'Illoire verlässt die Strasse endgültig den Canyon. Es lohnt sich, einen letzten Blick auf
den Verdon zu werfen.



 Der Verdon, bevor er in den Lac de
Ste. Croix fließt (vor dem Illoire Pass).
 





Einmündung in den Lac de Ste. Croix.
 

Lac de Ste. Croix

Ein Blick von der Corniche Sublime auf den See von Ste. Croix.

Von der Brücke über den Verdon bietet sich ein schöner Blick. In die andere Richtung schaut ihr auf den Eingang der Schlucht.

Die Strasse folgt dann dem Tal der Maire.

 





 

am Nordufer entlang

Die Direktverbindung Moustiers - Castellane über die D 952 nähert sich dem Grand Canyon nur an
seinen beiden Enden. Bei La Palud-sur-Verdon zweigt von ihr die Route des Crêtes (D 23) ab und
führt in einem großen Bogen hinunter zur Schlucht und wieder zurück zur D 952.



Belvédère de Escalès

Vom Kamm der senkrechten Felswände, an deren Fuß der Sentier Martel verläuft, bietet sich ein Schwindel erregender Blick in die Tiefe.

Vom Aussichtspunkt könnt ihr Wagemutige beobachten, die den Fels hochklettern.

 





 




 




Belvédère de l'Imbut

Der Verdon verschwindet 400 m lang unter einer Ansammlung von Felsbrocken. Der Blick fällt auf die glatt geschliffenen Wände des Baou Béni.

Imbut oder "Trichter"

Der Verdon verschwindet für 150 Meter  unter Felsbrocken, in denen er 20 bis 30m tiefe Stollen ausgewaschen hat.

 

 

 

 

 

das nebenstehende Foto wurde dem Wanderheft Canyon du Verdon entnommen

Die Route des Crêtes wendet sich hier vom Verdon ab in Richtung La-Palud-sur-Verdon.

Von La-Palud-sur-Verdon nach Castellane




Point Sublime

Den Wagen stellt ihr am Parkplatz
bei der Auberge du Sublime ab. Ein ausgeschilderter Weg führt über das zerfurchte Plateau des Lauves zum Aussichtspunkt
(1/4 Stunde zu Fuß hin und zurück).

Der Aussichtspunkt liegt 180 m über dem Zusammenfluss von Verdon und Baou.

Von dort habt ihr einen wunderbaren Blick auf
den Eingang des Grand Canyon und den
Couloir Samson.

 Auf dem Foto könnt ihr ein Teilstück des
 Martelweges (siehe Wanderungen) sehen.





 

Mit dem Auto biegt ihr auf die D 17 ab, die euch zum Dörfchen Rougon (Village perché) führt.



 Rougon (960m) liegt windgeschützt
hinter einem Felsen.
 



Von einem Aussichtsfelsen habt
einen schönen Blick auf den Couloir Samson.
 



Grand Canyon du Verdon

 



Das Foto zeigt den Straßenverlauf bei der Ausfahrt Richtung Castellane.

Wenn man einen Urlaub im Verdongebiet verbringt, ist es empfehlenswert, die Rundfahrten in beiden Richtungen vorzunehmen.

Die Ausblicke in die Schlucht wirken von jeder Fahrtrichtung anders.

Ein besonders schönes Farbenspiel der Natur ist im Frühjahr sowie im Herbst zu beobachten.

Selbst eine Fahrt im Herbstnebel, der hochzieht, hat seinen Reiz.

 

 

Der Grand Canyon du Verdon kann auch über viele Wanderwege erreicht werden, wobei ich nur die
Hundetauglichen erprobt habe.


weiter zur zweiten Seite der Verdonschlucht.........................................................................................................................

 


 

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