Anarchie
Anarchismus
Antifaschismus
Baader,
Andreas
Baader-Meinhof-Gruppe
Bundesgrenzschutz (BGS)
Clash, The
Ensslin,
Gudrun
GSG 9
Guevara Serna, Ernesto (Che)
Kommunismus
Meinhof,
Ulrike
Meins, Holger
Pop-Art
Punkrock
Rote-Armee-Fraktion (RAF)
Ramones, The
Sex
Pistols
Terrorismus
Toten Hosen,
Die
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GSG 9
(Grenzschutzgruppe 9), zur Bekämpfung des Terrorismus gebildete
Spezialeinheit des Bundesgrenzschutzes (BGS). Die GSG 9 wurde
1972 nach dem Attentat palästinensischer Araber auf die
israelische Olympiamannschaft in München als Spezialverband des
Bundes zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität gebildet. Sie
besteht aus 180 Männern; 40 weitere Planstellen sind nicht
besetzt. Die Beamten werden für ihre Aufgabe besonders
ausgebildet (u. a. durch ständiges physisches und psychisches
Training) und sind mit den modernsten Geräten und Waffen
ausgerüstet.
Zu ihrem ersten spektakulären Einsatz gelangte die
Antiterroreinheit 1977, als sie im somalischen Mogadishu
86 Geiseln aus der von palästinensischen Terroristen entführten
Lufthansa-Boeing „Landshut” befreien konnte. 1993 geriet sie in
die Kritik, als ihr bei der geplanten Festnahme der
RAF-Verdächtigen Wolfgang Grams und Brigitte Hogefeld in Bad
Kleinen mehrere Pannen unterliefen und sowohl Grams als auch ein
GSG-9-Beamter getötet wurden. Die genauen Umstände des Einsatzes
konnten nicht aufgeklärt werden; die Folge war eine Diskussion
über die Auflösung des Spezialverbandes.
Verfasst von:
Christoph Nettersheim
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