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Manchen Leuten waren schon die riesigen Strom-Mästen zuviel, die das Tal zwischen Nordhofen und Mogendorf verschandeln. Na ja, rechts neben den Masten soll ja die Autobahn gebaut werden, dann fallen sie nicht mehr so auf.
Weit wird der Naturliebhaber auf diesem Weg nicht mehr kommen, sollte es nach dem Willen von Bauckhage und Co. gehen. Oder aber er müßte zukünftig die Westerwald-Autobahn überqueren.
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Die Nordhofener werden sich freuen. Vielleicht 100 Meter vom Neubaugebiet entfernt, soll die Autobahn über Wiesen und Felder gezogen werden.
Weiter gehts zwischen Selters und Maxsain. Die Autobahn wird rechts aus dem Bild kommen (und bei der Gelegenheit den Oberwald hinter Krankenhaus und Hauptschule "plattmachen"), links einen Bogen machen und Richtung Hartenfels weiterführen.

Die Gäste des Campingplatzes "Klingelwiese" werden sich über das zu erwartende dumpfe Brummen des Autobahnverkehrs sicherlich freuen. Ob solchen Lärms sollten sich die Touristen, vorranging aus den Ballungszentren Nordrhein-Westfalens, doch eigentlich freuen, sind sie ihn ja schon längst von ihrer Heimat gewöhnt. Wenn sie Ruhe und Erholung suchen, sollen sie zukünftig gefälligst woanders hin fahren.
 

Anblicke halbwegs unberührter Natur wie den obigen (von Maxsain nach Hartenfels hin) sieht man überall immer weniger. Warum sollte das im Westerwald anders sein? Das wird sich wohl auch Herr Minister Bauckhage gedacht haben, als er den Filzschreiber nahm und auf der Landkarte auf freien Flächen "seine" Autobahn einzeichnete.
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