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Der Satz „Keine Westerwald-Autobahn"
ist mittlerweile zu einer Art Slogan geworden, den man zu Wahlkampfzeiten
gerne als werbewirksames Mittel der Grünen abgetan hat, doch die Sache
ist mehr als ernst.
So gesehen natürlich nur dann, wenn man gegen dieses Projekt ist - wie ich. Konfrontiert damit durch diverse Berichte in den Tageszeitungen, habe ich mich eingehend mit der Problematik beschäftigt und bin zu dem Schluß gekommen, daß der Mann allen Ernstes seinen Willen durchsetzen will und damit unmittelbar meinen nächsten Lebensraum bedroht, ja ihn im wahrsten Sinne des Wortes zerstören wird. Mit „dem Mann" ist Hans-Artur Bauckhage gemeint, Verkehrsminister von Rheinland-Pfalz, und extremer Befürworter der Westerwald-Autobahn, eigentlich sogar Initiator, wenn man den Berichten der Presse und Aussagen verschiedener Verbände Glauben schenken darf. Warum Herr Bauckhage scheinbar ohne Rücksicht auf Verluste diese Autobahn bauen will, bleibt spekulativ. Allgemein wird unter den Leuten erzählt, daß er sie den Einwohnern seiner Heimat als Geschenk machen will. Diese Aussage, selbst wenn sie nur ein schwacher Begründungsversuch wäre, würde zumindest ansatzweise erklären, warum Minister Bauckhage derartig stur und verbissen an der Realisierung des Projektes festhält - gegen den Willen der Allgemeinheit und vieler Kollegen aus der Politik. Übrigens müssen sich diese auch mal Kritik gefallen lassen. Niemand, auch keiner der Abgeordneten der Landtagsfraktion der Grünen, kam auf die Idee, die Westerwald-Autobahn zum Thema zu machen. So gab es dann auch keine Diskussion und keine parlamentarische Beschlußfassung im Mainzer Landtag, obwohl der Bau der Westerwald-Autobahn den Steuerzahler mindestens 1,1 Milliarden Mark kosten würde und von ca. 58 Kilometern geplanter Autobahnstrecke rund 40 Kilometer durch nahezu unberührte Wälder, Naturschutzgebiete und Vogelschutzflächen führen und diese zerstören würden. Direkt von Mogendorf aus würden unzählige Waldstücke durch die Autobahn geteilt und zerfurcht werden, der prächtige Hachenburger Staatsforst ebenso wie die Waldgebiete um Herschbach und Steinebach herum. Dagegen wehre ich mich, dagegen werde ich ankämpfen, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln - wie z. B. dieser Webseite. Wir haben ganz einfach zu viel zu verlieren, um einfach den Mund zu halten, wenn durch unberührte Natur völlig neue Schneisen geschlagen werden sollen. Die Erhaltung unseres ach so vielgerühmten WesterWALD steht auf dem Spiel! Meine Hoffnung ruht auf den Mitgliedern der Fachabteilung des Bundesverkehrsministeriums, die mit dem Projekt betraut sind, den beauftragten Gutachtern, die entscheiden sollen, ob die Fortführung der A48 zur A45 hin in den vordringlichen Bedarf des fortzuschreibenden Bundesverkehrswegeplanes eingestuft werden soll, und nicht zuletzt auf den Politikern des Bundestages, welche letztendlich über die Erbauung der Westerwald-Autobahn entscheiden werden. Alle diese Beteiligten sind hoffentlich mit einer großen Portion gesunden Menschenverstands ausgestattet, die es ihnen ermöglichen sollte, zu erkennen, daß diese Autobahn von der A48 zur A45 hin durch den kleinen Westerwald nur eines ist, nämlich die Verfolgung persönlicher Ziele einer kleinen Minderheit. Betrachten Sie diese Webseite als Sprachrohr der betroffenen Menschen. Auch Sie können etwas gegen das Projekt unternehmen - wenn Sie wollen! Beteiligen Sie sich an der Diskussion durch Ihre Beiträge im Forum, treten Sie den diversen Bürgerinitiativen bei oder wenden Sie sich direkt an die entscheidenden Stellen, wie z. B. der zuständigen Fachabteilung des Bundesverkehrsministers oder natürlich auch an Herrn Bauckhage selbst. Entsprechende Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter Link „Adressen". Denn eigentlich sollte es doch jedem klar sein: der Mensch braucht einigermaßen intakte Naturgebiete mehr als Autobahnen, heute, und erst Recht in der Zukunft. |