Wenn die Erde stirbt

Ich habe mir früher, als ich im Astro-Club als Mitglied noch tätig war, oft Gedanken gemacht, was passieren würde, wenn die Erde eines Tages "sterben" würde (d.h. das lebende Treiben würde erlöschen und die Erde dann nur noch ein lebloser Himmelskörper ist, dessen einzige Aktivitäten geologischen Ursprungs sind). Leider kann man nie die richtige Antwort finden, den man kann ja nicht in die Zukunft schauen, die auf einer wissenschaftlichen Begründung ruht.
Mir blieb - so wie den anderen Menschen, die sich schon darüber Gedanken gemacht haben - eine reine mögliche Geschichte zu erfinden, die nur auf Phantasie beruht - "der Stoff, aus den alle Geschichten gemacht sind."
Okay, ich habe zwar nicht in diesem Gedicht eine mögliche und phantastische Zukunft darin vorgestellt, aber ich finde, es ist ein guter Anlass zum Nachdenken. In meinen Gedicht geht es vielmehr um eine Allgemeinheit über den Tod und dem Aussterben aller Lebewesen auf der Erde.
Das Gedicht, falls man es schon gelesen hat, in drei Absätze mit je 8 Versen gegliedert. Der erste Absatz stellt einmal die Tatsache dar und kündigt sie an, dass die Erde einmal untergehen wird. Die ersten vier Verse bilden dabei ein natürliches Grundgesetz; man kann sogar sagen, ein "kosmisches Grundgesetz". Wer sich die ersten vier Verse einmal genau durchliest wird merken, dass der Anfang und das Ende eines jeden Verses sich genau im Gegensatz widerspiegelt. Damit stellt sich auch das "kosmische Grundgesetz dar". Es ist allein in der Tatsache, dass jeder Geschöpf und jeder Gegenstand, das die unendliche Evolution der Geschichte je hervor brachte und hervorbringen wird, einmal entstehen und vergehen wird. Kurz gesagt: Nichts ist von ewiger Dauer. Man findet diese "kosmische" Tatsache in irdischen Dingen, in makroskopischen oder mikroskopischen Welten wieder. Der Mensch zum Beispiel lebt nicht ewig. Wenn er gutes Glück hat, dann ein Mensch fast 100 Jahre lang leben - dank modernster Medizin und besseren gesicherten Unfallorten beispielsweise.
Die vier weiteren Verse des ersten Absatzes wirken, wenn man sie liest, wie eine kleine "kosmische" Prophezeiung, dass die Erde untergehen wird. Der letzte Vers sagt sogar z. T. direkt aus, das es eine Gefahr aus den Tiefen des Weltalls ist z. B. ein Einschlag eines Meteorits oder eine intergalaktische Schockwelle tödlicher Strahlung.
Der zweite Absatz vertieft sich etwa in den "Untergang" der Erde. Er beschreibt, was bei dem "Untergang" der Erde passieren wird, z. B. dann "legt sich alles Lebendes leis' zur Ruh." und "die Erde schläft sanft im Nu.".A Das sind nur einige dieser Eigenschaften, falls der Erde doch eine kosmische Katastrophe drohen sollte.
Der dritte Absatz lässt sich in zwei Teile mit je vier Versen teilen. Der erste Teil befasst sich mit der Aussage, das es ein kosmische Gesetz und Grundprinzip ist, dass nicht "von ewiger Dauer ist". In diesen vier relativ kurzen Versen steckt nichts weiter dahinter, als das, was ich über das "kosmische Grundgesetz" und der "ewigen Dauer" in der Mitte dieser Hintergrundinformation erzählt habe.
Der zweite Teil, also die letzten vier Verse, gibt ein traurige Ende und die Gedanken an die Erde z. B. von fremden Völkern wieder.


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