Lost in Space
Der Hintergrund der Enstehung dieses Gedichts liegt ursprünglich in einem Song von irgendeiner Boy-Group oder so. Nun liegt, als der Song erstmals im Radio gespielt wurde fast fünf Jahre hinter sich. Ich weiss leider nicht mehr wie diese Band sich nannte, noch wie der Song hiess. Es war ein sehr rhymthischer und schneller Song gewesen, bei dem man schnell abdancen konnte – also nix mit Kuscheln oder so. Jedenfalls sang und erwähnte man drei Wörter in diesem Song "Lost in Space". Auf diesem drei Wörter basierte der Titel dieses Gedicht. Aber allein durch das Hören dieses Songs und diesen drei Wörter war der Grund für das Verfassen meines Gedichts noch nicht getan.
Es gab da einmal einen guten Kinofilm, dem man 1998 in den deutschen Kinos brachte. Er nannte sich "Lost in Space". Ich habe mir diesen Film bald als Free TV im Fernsehen angesehen.
Die Geschichte dieses Kinofilms spielt in der Zukunft und es geht darum, dass eine Familie in ein Raumschiff steigt und losfliegt, um wahrscheinlich irgendein Experiment zu testen. Doch durch ein Unglück werden sie in den Tiefen des Alls geschleudert und sie wissen nicht mehr wo sie sich befinden. Kurz gesagt, sie sind im Weltraum verloren. Nebenbei verlieren sich die Familienmitglieder noch in einer Zeitblase, wodurch der Sohn der Vaters aus der Zukunft erscheint. Also nicht nur im Raum verloren, sondern auch in der Zeit.
Das ist diesen Kinofilm nun im Fernsehen sa, war es letztendlich der endgültige Grund ein Gedicht darüber zu verfassen. Und der Kinofilm lieferte die passende Story für mein Gedicht.
Das Gedicht erzählt nun vom einem alten Wrack, das ehemals ein Raumschiff war und nun seelenlos durch das Weltall fliegt. Es triebt dabei mitten auf ein Asteroidenfeld zu und dadurch noch weiter beschätigt werden; obwohl es keine große Rolle mehr spielen wird, ob es weiter zerstört wird oder nicht. Zerstört bis auf die Unerkennbarkeit ist es schon lange.
Über die Herkunft oder der Name des Raumschiffs weiß man absolut nichts. Es scheint ein zerdemoliertes "No-name"-Raumschiff zu sein, dass wahrscheinlich von irgendwo herkam und irgendwo auch wie für immer verschwinden wird.
Man erkennt in diesem Gedicht, dass das Raumschiff einen sehr langen und schwierigen Weg durchflogen hat, "denn das Sternenschiff ist zu Schrott entstellt". Gekennzeichnet wird sein langer Weg durch viele "Beulen und Dellen".
Im Raumschiff erkennt man auch, dass jegliche Ressourcen an elektrischer Energie ("Stromversorgung", "Primärenergie") bis auf null aufgebraucht sind und es keine lebende Wesen mehr am Bord gibt, denn "in den Räumen und Gängen riecht's nach Tod".
Ab Zeile 9 ist das Gedicht offen für viele Spekulationen über die Ursache des jetzigen Zustand des Raumschiff. Man kann dabei sicherstellen und absolut nicht bestreiten, dass das Raumschiff "in großer Not" war. Ich lasse daher die mögliche Ursache dem Leser frei offen. Er kann nach seiner Meinung nun einschätzen, ob es ein tragischer Unfall war oder ein Kampf mit einem gefährlichen Gegner.