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Geschichten 2

Warum Hunde und Katzen einander so
feind sind
Minka, die Katze
Fabel: Der Kater und der Sperling
Die Regenbogenbrücke
Tabletten verabreichen
leicht gemacht! J
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Warum Hunde
und Katzen einander so feind sind - Volksglauben
Die
Tiere hatten einmal über äußerst wichtige Dinge zu
beraten. Es wurde deshalb eine Versammlung
ausgeschrieben, wozu jede Tierart einen Abgeordneten
senden sollte. Da kamen denn die Vögel und die Fische
und die Vierfüßler von allen Seiten, bis sie alle
beisammen waren und nur der Elefant noch fehlte.
Als er immer und immer nicht kommen wollte, beschlossen
die Tiere einen Gesandten zum Elefanten zu schicken. Sie
losten, und das Los traf den Hund. Der aber sagte:
"Wie soll ich den Elefanten finden, ich habe nie
einen gesehen und kenne ihn nicht." - "Den
kannst du leicht finden und erkennen", erwiderten
die Tiere, "er hat ja einen Buckel auf dem
Rücken." - "Dann werde ich ihn schon
bringen!" sprach der Hund und lief fort.
Er begegnete einer Katze, die gerade einen Buckel machte,
lud sie höflich ein, mitzugehen, und sie folgte ihm mit
gehobenem Buckel. In der Versammlung angekommen, rief er:
"Hier ist der Elefant!", und stellte die
buckelnde Katze vor.
Da erhoben aber die Tiere ein schreckliches Gelächter,
daß sich der Hund vor Scham und Ärger verkroch. Seitdem
ist er spinnefeind mit der Katze.
(deutsches Volksgut)
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Minka, die Katze
Minka
war den ganzen Tag allein. Ihr Frauchen ging am Morgen in
ein Büro und kam erst spät am Abend wieder zurück. Das
war der Katze so recht, Hauptsache, sie durfte in ihrer
Wohnung mit den weichen Teppichen und Polstermöbeln
bleiben, denn Katzen hängen an ihrem Zuhause.
Eines Tages aber geschah etwas, daß sich ihre
Katzenhaare sträubten. Ihr Frauchen steckte Minka in
eine große Tasche und trug sie mit sich hinunter ins
Auto. Minka miaute, Minka zeigte die Krallen, es half
nichts. Minka schrie während der ganzen Fahrt, und die
dauerte gehörig lange. Als sie ausstiegen, waren sie am
Meer, und alles roch anders als daheim: Es roch nach
Fisch und nach Tran und besonders nach fremden Katzen.
Minka war so beleidigt, wie eine Katze nur beleidigt sein
kann und kümmerte sich noch weniger um ihr Frauchen,
obwohl dieses hier öfter bei ihr war als sonst.
Eines Tages lag sie in der Sonne auf dem Balkon, als
Beppo vorbeikam. Beppo war der struppigste Kater, den
Minka je gesehen hatte, aber er hatte einen großen
Vorteil, er kannte sich hier aus. Er wußte vom
Fischmarkt, wo sich immer Leckerbissen für eine Katze
fanden. Er wußte, auf welcher Mauer die Sonne am besten
wärmte, und zuletzt war Minka sehr traurig, als sie mit
ihrem Frauchen wieder nach Hause mußte. Sie mußte oft
an Beppo denken und tröstete sich erst, als sie zwei
Katzenkinder bekam, die ihr Frauchen Beppo und Beppa
nannte und die bei der Mutter bleiben durften. Denen
erzählte sie nun von dem Fischmarkt und von der Sonne
auf der Mauer und auch vom Meer, an dem man so schön
träumen konnte, wenn seine Wellen gegen das Ufer
schlugen.
"Aber so weiche Polster und Teppiche wie hier gibt
es dort nicht", sagte sie jedesmal, wenn sie zum
Ende ihrer Erzählung kam. Sie sagte es als Trost, weil
ihre kleinen Katzenkinder gar so sehnsüchtige Augen
bekamen. "Und Polster sind ja auch recht angenehm.
Man kann schließlich nicht alles haben."
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Fabel: Der Kater
und der Sperling
Es
flog ein Sperling auf die Düngerstätte eines Bauern. Da
kam der Kater, erwischte den Sperling, trug ihn fort und
wollte ihn verspeisen. Der Sperling aber sagte:
"Kein Herr hält sein Frühstück, wenn er sich
nicht vorher den Mund gewaschen hat."
Mein Kater nimmt sich das zu Herzen, setzt den Sperling
auf die Erde und fängt an, sich mit der Pfote den Mund
zu waschen - da flog ihm der Sperling davon. Das ärgerte
den Kater ungemein, und er sagte:
"Solange ich lebe, werde ich immer zuerst mein
Frühstück halten, und dann den Mund waschen."
Und so macht er es denn bis auf diese Stunde.
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Die Regenbogenbrücke
Noch
auf dieser Seite des Himmels gibt es einen Ort, der
"Regenbogen-Brücke" genannt wird.
Wenn eine Katze oder ein Hund stirbt, der jemandem hier
besonders nahe stand, geht dieser Hund/diese Katze zur
Regenbogen-Brücke. Da gibt es Wiesen und Hügel für
unsere besonderen Freunde, damit sie herum rennen und
miteinander spielen können. Es gibt reichlich Futter,
Wasser und Sonnenschein und unsere Freunde haben es warm
und gemütlich. Alle Hunde und Katzen, die krank und alt
waren, werden Gesundheit und Kraft wiedererlangen; die,
die verletzt und verkrüppelt waren, werden wieder ganz
und stark - genauso, wie wir sie in unseren Träumen von
vergangenen Zeiten in Erinnerung haben. Die Tiere sind
glücklich und zufrieden, aber da ist eine kleine Sache:
Sie vermissen jemanden ganz besonderen, der
zurückbleiben musste.
Sie alle laufen herum und spielen miteinander. Aber der
Tag kommt, an dem einer plötzlich innehält und in die
Feme schaut. Sein leuchtender Blick wird durchdringend,
sein erwartungsvoller Körper zittert. Plötzlich läuft
er von der Gruppe fort, er fliegt nur so über das grüne
Gras, seine Beine tragen ihn schneller und schneller.
Er/Sie hat DICH entdeckt und wenn Du und Dein besonderer
Freund Euch endlich trefft, werdet Ihr Euch in die Arme
schließen und aneinander festhalten, um nie wieder
getrennt zu werden. Glückliche Küsse regnen auf Dein
Gesicht.
Deine Hände liebkosen wieder den geliebten Kopf und
endlich kannst Du wieder in die vertrauensvollen Augen
Deines geliebten Hundes sehen, der so lange von Dir
getrennt war, der im Herzen aber immer bei Dir war.
Dann überquert Ihr gemeinsam die
Regenbogen-Brücke................
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Tabletten
verabreichen leicht gemacht! J
etwas
zum schmunzeln!
1.
Packen Sie die Katze fest in ihren Armen.
Betten Sie ihren Kopf in Ihrer Ellenbogenbeuge, gerade
so, als wollten Sie einem Baby eine Flasche geben. Gurren
Sie vertraulich: "Was für eine liebe Katze".
Drücken Sie mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand
vorsichtig auf beide Kiefergelenke. Wenn sich das
Mäulchen öffnet, werfen Sie die Pille hinein. Geben Sie
der Katze Gelegenheit das Maul zu schließen und zu
schlucken.
2. Heben Sie die Pille auf und holen Sie die Katze hinter
dem Sofa vor.
3. Wiederholen Sie die Schritte in 1. aber klemmen Sie
sich die Katze unter den linken Arm.
4. Werfen Sie den unförmigen Rest der Tablette fort und
holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer.
5. Nehmen Sie eine neue Tablette aus der Verpackung.
Halten Sie nun die Vorderpfoten der Katze mit der linken
Hand und die Hinterpfoten mit dem Ellenbogen des rechten
Arms nieder. Stecken Sie die Pille mit dem rechten
Zeigefinger ins Maul. Halten Sie das Maul zu und zählen
Sie langsam bis 18.
6. Fischen Sie die Tablette aus dem Aquarium und die
Katze von der Stehlampe. Widerstehen Sie der Versuchung
sich eine neue Katze zu besorgen.
7. Knien Sie auf den Boden, pressen Sie die Katze
zwischen Ihre Beine und halten Vorder- und Hinterpfoten
fest. Ignorieren Sie das laute Knurren der Katze. Nehmen
Sie hölzerne Lineal und sperren Sie damit das Maul auf.
Lassen Sie die Tablette am Lineal herrunter in das Maul
rollen. Reiben Sie anschließend ausgiebig über die
Kehle der Katze.
8. Lassen Sie die Katze in den Gardinen hängen und die
Pille in Ihren Haaren stecken. Wenn Sie eine Frau sind,
heulen Sie laut auf. Wenn Sie ein Mann sind, heulen Sie
besonders laut auf.
9.
Notieren Sie sich, dass Sie ein neues Lineal besorgen
wollen. Holen Sie die Katze von der Gardinenstange und
nehmen Sie eine neue Tablette.
10. Stecken Sie die Katze nun so in eine Schublade, daß
nur noch der Kopf herraus schaut. Öffnen Sie das Maul
mit einem Teelöffel und blasen Sie die Pille mittels
eines, zuvor auf ca. 50 cm abgeschnittenen
Gartenschlauchs, hinein.
11. Vergewissern Sie sich anhand des Beipackzettels, daß
die Tabletten für Menschen nicht schädlich sind. Holen
Sie einen Schraubenzieher und setzen die Schublade wieder
zusammen.
12. Gehen Sie in das Badezimmer und nehmen ein großes
Badetuch. Breiten Sie es auf dem Fußboden aus.
13. Holen Sie die Katze vom Küchenschrank und eine Pille
aus der Schachtel. Breiten Sie die Katze nahe dem Ende
des Badetuchs so aus, daß der Kopf über das lange Ende
hinausragt. Beugen Sie die Vorder- und Hinterläufe der
Katze platt über ihren Bauch. Widerstehen Sie der
Versuchung gleich die ganze Katze zu plätten.
14. Rollen Sie die Katze in das Tuch. Arbeiten Sie
schnell!!!! Die Zeit und Katzen warten auf niemanden.
15. Öffnen Sie das Maul mit einem kleinen Schuhlöffel.
Werfen Sie die Pille hinein und ein Stück Filet
hinterher. Halten Sie den Kopf der Katze senkrecht,
gießen Sie ein Schnapsglas voll Wasser ins Maul und
lassen die Katze schlucken.
16. Legen Sie sich einen Zinksalbe-Verband auf die
Unterarme und entfernen Sie das Blut vom Teppich mit
kaltem Wasser.
17. Rufen Sie die Feuerwehr, damit sie die herrenlose
Katze draußen vom Baum herunter holt und ins Tierheim
bringt.
18. Nehmen Sie sich vor, demnächst mal in der
Zoohandlung nach Meerschweinchen zu fragen.
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