SE LOGER À AIX-EN-PROVENCE
 
 
 
 
INTRODUCTION
 

   Les étudiants allemands se rendant à Aix-en-Provence sont normalement systématiquement logés en cité universitaire du CROUS. Ceci dit, les prestations du Crous sont assez éloignées de ce que fournit le Studentenwerk à Tübingen et peuvent en rebuter quelques uns...
   Il faut savoir que les cités étudiantes d'Aix ne sont pas conçues comme des lieux de vie comme peuvent l'être celles de Tübingen. C'est bien si vous voulez uniquement y dormir, sinon il faudra aller au R.U. pour manger et à la bibliothèque pour étudier. Et pour se doucher, il faudra apprendre à se lever tôt ! Quand à Internet...
 
   Beaucoup préférerons se tourner vers une location chez un particulier en ville . Soyez toutefois conscient de certains faits:
_Aix est une ville TRÈS touristique et par conséquent TRÈS chère, les bonnes occasions y sont donc rares.
_Pour trouver une chambre en location, le Crous ne vous sera là aussi pas d'une très grande aide. Le plus facile est encore de passer par une agence de location (avec tous les frais que cela peut entraîner).
_Les petites annonces dans les journaux gratuits (vous en trouverez partout à Aix) constituent aussi une solution, mais elles sont systématiquement prises d'assaut dès la parution des journaux (et encore, ça c'est quand elle ne sont pas complètement périmées)
_Il y a une réelle pénurie de logements étudiants à Aix ; si vous commencez vos recherches trop tard (début octobre), vous allez au devant de réels ennuis et certains Tübaix peuvent en témoigner. L'idéal est de commencer à chercher avant la fin du semestre d'été à Tübingen. Les résultats du baccalauréat tombant en France au début du mois de juillet, il est préférable de prendre un peu d'avance sur tous les éventuels futurs étudiants et de vous y prendre un peu avant cette date.
_En désespoir de cause, l'hôtel le Bellegarde (place Bellegarde) est le moins cher d'Aix, les prestations sont proportionnées au prix... Pour un peu plus cher vous trouverez certainement mieux en vous renseignant à l'
office de tourisme .
 
 
   Nous espérons pouvoir mettre en place un système de bourse aux logements d'ici peu. Pour cela nous sommes en contact avec les Tübaix de Aix. Dans l'attente, vous pouvez toujours nous écrire un
mail pour obtenir des adresses d'étudiants de Aix.
 
 
OPTION 1 : DAS WOHNHEIM DES "CROUS"
 
Wohnheimleben
- Möglichst allerschnellst ein Kühlschrankfach mieten, es gibt erfahrungsgemäß nicht genug für alle.
- Besuch: Besuch ist offiziell verboten und sollte normalerweise von der Putzfrau der Wohnheimsleitung gemeldet werden. Je nach Verhältnis zu der Putzfrau auf Deinem Flur kannst Du wählen, ob Du sie einweihst.
Wir hatten jedenfalls alle irgendwann mal Besuch und das relativ problemlos...
- Schließe immer Dein Zimmer ab, besonders nachts. Wohnheimklau ist keine Seltenheit.

Unentbehrliche Ustensilien für den Wohnheimbewohner
- Klopapier (in den Toiletten gibt es nie welches)
- Materialien zum Kochen und Essen (in der "Küche" gibt es nichts und wenn dann ist es unbenutzbar!)
- Mehrfachsteckdose
- Kleiderbügel
- Ohropax
- Posterstrips
- Bettzeug (Kissen & Decke sind, falls vorhanden, ebenfalls unbenutzbar)
- Vorhängeschloss (für das Kühlschrankfach)
- Badeschlappen (zum Duschen)

Telekommunikation
- es gibt ein Telefon auf dem Gang (manchmal ist es auch nicht kaputt); man kann angerufen werden, allerdings nicht selber anrufen und ersteres bis 22h00
- die einzige Option, eigeninitiativ zu kommunizieren ist also die Telefonzelle.
Die günstigste Telefonkarte heißt Euro Latina, kostet 7,50€ und ist erhältlich in der Rue des Cordeliers, vom Hôtel de Ville aus gesehen gleich am Anfang im ersten Telefonshop auf der linken Seite
- Internet, in Cuques und Gazelles gab es einen Raum mit Computern & Internetanschluss, den man für 50€ pro Semester relativ unbeschränkt (je nach Anzahl der wartenden Personen) nutzen konnte (unserer Erfahrung nach sind Internetcafés langfristig gesehen nicht billiger und außerdem weiter weg!).
Mittlerweile gibt es auch einen freien Internetzugang in der BU und wenn Du nicht gerade zu den Stoßzeiten kommst, ist das eine gute und v.a. kostenfreie Alternative zu den "Students in Aix-Computern" im Wohnheim.
 
 
OPTION 2 : WOHNEN IN EINER WOHNUNG

- Anmeldung bei EDF (Electricité de France), damit Dir nicht irgendwann der Strom abgedreht wird (à Maison Aixoise de l'Etudiant; weiteres dazu, siehe unten)

- Die meisten Wohnungen sind schlecht isoliert und auf Sommersonne eingestellt; häufig ausgestattet mit Elektroheizung (teuer!). Unbedingt warme Sachen und Decken mitnehmen. Auch im Süden kann es eisig kalt werden.

Telefon:
   Im Maison Aixoise de l'Etudiant kann man sich zwar beraten lassen, aber ohnehin keinen Vertrag machen, deswegen am Besten gleich zu France Telecom gehen (Wenn man auf die Fassade vor der Hauptpost an der Rotonde blickt, geht es links runter, 100m und dann direkt rechts im gleichen Gebäude).
Méfiez-vous des forfaits!
Außerdem : Niemals mit France Telecom nach Deutschland telefonieren ! Viel zu teuer.
Optionen:
1. Tele 2:
   Einfach im Internet die Nummer herausfinden und sich kostenlos und ohne Grundgebühr anmelden & bei jedem Anruf ins Ausland die allererste 0 durch eine 4 ersetzen. Kostet allerdings immer noch 6 ct. pro Minute (Billigvorwahlen wie in Deutschland haben sich hier noch nicht durchgesetzt...)
2. Euro Latina, [siehe Telefon, Rubrik Wohnheimbewohner]:
   Mit dieser Telefonkarte kann man auch im Festnetz von zuhause aus telefonieren. Das Prinzip: man bezahlt die Telefonkosten bis Paris (Operator, Nummer die auf der Karte angezeigt wird) und deckt dann die üblichen Telefonkosten nach z.B. Deutschland mit der Karte, die man gekauft hat, ab.
 
 
Wichtig: Egal, welche Wohnoption Du "gewählt" hast, brauchst Du für alle weiteren Schritte unbedingt eine attestation de domicile, erhältlich entweder beim Vermieter [= Kopie des Mietvertrags] oder an der Caisse in der Cité-U (bzw. Wohnheim).
 
 
WOHNGELD [CAF = Caisse d'Allocation Familiale]

   In Frankreich kann jeder Student Wohngeld beantragen, eine Möglichkeit, die Du unbedingt
wahrnehmen solltest. Der Betrag setzt sich in Relation zu Deiner Miete zusammen.
 
1. Eröffnung eines französischen Bankkontos
   Hierfür benötigst Du die schon erwähnte attestation de domicile.
   Unser Licencejahrgang hat sich paritätisch auf Crédit Lyonnais und Crédit Agricole verteilt *g*, deswegen kamen wir in unserer kurzfristigen Diskussion um die empfehlenswerteste Bank leider zu keinem Ergebnis...
   Wenn Du die Bank Deines Vermieters wählst, sparst Du Dir die Überweisungsgebühren zu einer anderen Bank.
   Wichtig: R.I.B. mitnehmen [= Bescheinigung auf der alle Angaben zu Deinem Konto erscheinen]

2. Maison Aixoise de l'étudiant :

was ?  - hier sind an einem Ort alle möglichen und wichtigen Organisationen (EDF, Banken, France Telecom und eben vor allem auch die CAF) mit einem Stand vertreten, allerdings nur bis Ende Oktober

wo?  - ausgehend von der Hauptpost (Rotonde), vom Cours Mirabeau kommend, links die Straße runter, über die Straße, geradeaus weiter bis zur Ecke Avenue Joseph Villevieille/Avenue Nicolas Froment

was tun?  - Für die CAF, beim ersten Besuch: Dossier erfragen; ausfüllen und vom Vermieter bzw. Wohnheim (caisse?) komplettieren lassen

3. für Dein CAF-Dossier benötigst Du weiterhin
- eine beidseitige Kopie Deines Persos
- einen R.I.B

4. nicht vergessen, die CAF wieder abzumelden, bevor Du Frankreich verlässt
 
 
 
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