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Charles Saatchi widmete sich in den achtziger Jahren junger britischer Kunst, die er in einer erstaunlich reichen und einzigartig dichten Sammlung vereinen konnte. Mit Engagement und Neugier, seinem Sinn fuer Extreme und Toleranz gegenueber dem Nebeneinander kuenstlerischer Ideen wurde er zu dem wichtigsten Maezen zeitgenoessischer britischer Kunst. Zu Recht haben die meisten Kuenstler, die in der Ausstellung vertreten sind, inzwischen weltweite Beachtung gefunden. Sie werfen Fragen auf, die Themen der Gegenwart im Zeitalter der Erfindung virtueller Erlebniswelten und manch zweifelhaft widerspruechlichen Wissenschaftsvision widerspiegeln. Obsessionen und Erschoepfungen unserer Gesellschaft, ihre wirklichen und scheinbaren Fortschritte manifestieren sich in unterschiedlichsten Methaphern und Ausdrucksformen. |