Rahmenaufbau S0-Schnittstelle

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Rahmenaufbau der S0-Schnittstelle

B1 Nutzbits Kanal B1 Bei zweimal 8 Bit je Rahmen ergibt sich bei einer Rahmendauer von 250µs eine Kanal-Bitrate von 64 kbit/s (x4, x1000).
B2 Nutzbits Kanal B2
D D-Kanal-Bits Dient der Übertragung des D-Kanal-Protokolls; Bitrate: 16 kbit/s
E D-Kanal-Echo-Bits D-Bits, die im Echokanal zur geregelten Zugriffssteuerung an alle TEs gesendet werden.
F Bit zur Rahmenerkennung Synchronisierbit für den Rahmenanfang; immer +0,75 V
FA zusätzliches Rahmenbit logisch "0" gesetzt
L Gleichspannungskompensationsbit Durch dieses werden alle Bits gleichspannungsmäßig ausgeglichen.
N freies Bit logisch "1" festgelegt
A Aktivierungsbit binär "1" nach Aktivierung, nur Richtung NT - TE
S1 Füllbit; logisch "0" für künfitige Anwendungen
S2
Die Informationen werden an der S0- Schnittstelle innerhalb von Rahmen übertragen, deren Inhalt 48 Bit beträgt und in 250 µs zwischen den Endgeräten (TE) und dem Netzabschluß (NTBA) übertragen werden, ein Bit dauert an der S0- Schnittstelle 5,2 µs.
An der S0- Schnittstelle wird der 4B3T-Code angewand.
Hierbei unterscheidet sich der Aufbau des Rahmens je nachdem, ob der Informationsaustausch in Richtung der TE oder in Richtung des NTBA vollzogen wird.
Grundsätzlich werden in beide Richtungen, die zwei B-Kanäle und der D-Kanal übertragen. Außerdem garantiert das L-Ausgleichsbit Gleichstromfreiheit bei der Übertragung. Zusätzlich sind zur Sicherung des Informationsflußes Steuerinformation, die den Zugriff auf die Kanäle ermöglicht, zu senden.
Das Rahmenbit F , sowie das Zusatzrahmenbit FA ist nötig, um den Rahmenanfang zu erkennen und dient so der Synchronisation.

Im S0-Rahmenschema wird eine binäre "0" abwechselnd als positiver bzw. negativer Impuls mit einer Amplitude von 0,75V codiert.
Eine binäre "1" ist kein Pegel.
Für die Richtung NTBA - TE wird Gleichstromfreiheit durch ein L-Bit am Ende jedes Rahmes gesetzt. Andersrum muß jedes Oktett der B-Kanäle und jedes Bit der D-Kanäle durch ein L-Bit gleichspannungsfrei gemacht.
Außerdem wird jedem F-Bit (+0,75V) zum Gleichspannungsausgleich ein L-Bit (-0,75V) zugeordnet, so daß der F-L-Übergang zur Synchronisation genutzt werden kann (er tritt immer an der gleichen Stelle des Rahmens auf).

Bitraten und Kanalstruktur S0- und S2M-Schnittstelle Drähte S0-, UK0-, S2M- und U2M-Schnittstelle
S0-Schnittstelle: 2 B-Kanäle: je 64 Kbit/s
  1 D-Kanal:      16 Kbit/s
  1sync-Kanal:   16 Kbit/s
   
  insgesammt: 160 Kbit/s

S2M-Schnittstelle: 30 B-Kanäle: je 64 Kbit/s
  1 D-Kanal:        16 Kbit/s
  1sync-Kanal  :   16 Kbit/s
   
  insgesammt: 2048 Kbit/s
S0-Schnittstelle = 4 Drähte
S2M-Schnittstelle = 4 Drähte
U2M-Schnittstelle = 4 Drähte
UK0-Schnittstelle = 2 Drähte

Ausführungsformen der S0-Schnittstelle
1. Punkt-zu-Punkt-Verbindungen verwendet wenn nur ein Endgerät (z.B. TK-Anlage) an der NTBA angeschlossen ist.
2. Punkt-zu-Mehrpunktverbindung
(kurzer passiver Bus)
verwendet bei zwei bis acht Endgeräten, die über einen Bus mit der S0-Schnittstelle des NT (Network Terminator) verbunden sind.
Die Buslänge ist bis zu 150 Meter.
3. Punkt-zu-Mehrpunktverbindung
(erweiterter passiver Bus)
verwendet bei TEs, die am Ende einer langen Verbindungsleitung auf einer kurzen Distanz am Bus angeschlossen sind.
IAE-Dosen werden auf einer Länge von max. 50 m am Ende des Busses verteilt.
Die Buslänge beträgt bis zu 500 Meter.
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