FRAUEN IN DER ISLAMISCHEN GESCHICHTE


II - Theologinnen und Mystikerinnen


In den Jahrhunderten nach dem Tod des Propheten (s) breitete sich der Islam bis nach Zentralasien, Indien, Südostasien, Nordafrika und vor die Tore Europas aus und wurde zum Grundstein verschiedener Kulturen. Umgekehrt machten sich aber auch fremde Einflüsse bemerkbar. So wurde z.B. schon relativ früh das Kalifat in eine Art erbliche Monarchie umgewandelt, ganz nach dem Vorbild der römischen und persischen Großreiche, und zum Zentrum für Machtinteressen, Intrigen und Bürgerkriege. Soziopolitische Strukturen wurden oft übernommen, auch wenn sie nicht mehr mit den Prinzipien und Werten des Islam in Einklang zu bringen waren. Dies hatte auch seine Auswirkungen auf die gesellschaftliche Stellung der Frau.

Das Hauptinteresse heutiger Historiker gilt andererseits in erster Linie Machtstrukturen, Kriegen und Eroberungen. In den meisten Büchern über die Geschichte des Islam sind die Namen der wichtigsten Kalifen und Herrscher und die Daten von Schlachten, Umstürzen und Eroberungen auf eine Weise nachzulesen, daß durch diese Eindrücke das verbreitete Klischee verstärkt wird, der Islam sei "mit Feuer und Schwert" verbreitet worden, obwohl ernstzunehmende Wissenschaftler diese These längst wiederlegt und auf die Kräfte hingewiesen haben, die tatsächlich die damaligen Großreiche zerstört und die Ausbreitung des Islam gefördert haben. Nur wenige Experten beschäftigen sich mit der geistesgeschichtlichen Entwicklung, beschränken sich aber auch da oft auf berühmte Namen wie Abu Hanifa, Ahmad bin Hanbal, Ibn Sina, al-Ghazali und ähnliche. Da die Forscher selbst meist androzentrisch geprägt sind, übersehen sie die Hinweise darauf, daß es unter den Lehrern und Schülern solcher großen Männer eine ganze Reihe Frauen gegeben hat (die in den biographischen Werken der damaligen Zeit durchaus ausführlich erwähnt werden), und versäumen es, diesen Tatsachen nachzugehen.


Einige Beispiele

Nafisa war eine Urenkelin des Prophetenenkels Hasan bin Ali. Sie wurde um 762 n.C. in Mekka geboren und wuchs in Medina auf, wo sie reichlich Gelegenheit hatte, Wissen zu erwerben. Sie profitierte sowohl von dem, was in ihrer eigenen Familie gelehrt und gepflegt wurde, als auch von den zahlreichen Zentren der Gelehrsamkeit, die sich in der Stadt inzwischen gebildet hatten. Wir wissen von ihr, daß sie den Qur'an auswendig kannte, selbständig erläutern konnte und mit den bis dahin entstandenen Kommentaren vertraut war. Darüberhinaus hatte sie gründliche Kenntnisse von den Rechtsprinzipien, die in dieser Zeit gerade systematisch bearbeitet wurden, so daß die Grundlage für die islamische Rechtswissenschaft gelegt wurde.

Nach ihrer Heirat mit Ishaq, einem Sohn von Ja'far as-Sâdiq, zog Nafisa nach Kairo. Das Paar hatte einen Sohn und eine Tochter. In öffentlichen Vorträgen und Lehrveranstaltungen vermittelte Nafisa ihr Wissen weiter und wurde als große Gelehrte weithin bekannt. Selbst ash-Shâfi'i, auf den eine der islamischen Rechtsschulen zurückgeht, zählte zu ihrem regelmäßigen Hörerkreis und profitierte von ihrem Wissen. Zwischen beiden gab es einen intensiven Gedankenaustausch über verschiedene theologische und rechtliche Fragen, und es wird berichtet, daß sie im Ramadan ihre Gebete gemeinsam verrichteten und ihr spirituelles Leben weitgehend miteinander teilten.

Das islamische Ideal der Gelehrsamkeit beschränkt sich nicht auf theoretisches Wissen und intellektuellen Austausch, sondern es gehört immer auch Frömmigkeit und Alltagspraxis mit dazu. Auch auf diesem Gebiet wurde Nafisas Vorbildlichkeit gerühmt, nicht nur in bezug auf Gebet und Fasten und ihre zahlreichen Pilgerfahrten, sondern vor allem auch in bezug auf ihre Freundlichkeit, Offenheit und Großzügigkeit. Weit über die Kreise der Gelehrten und Studenten hinaus wurde sie im Volk geliebt und respektiert. Als sie mit 63 Jahren starb, strömte von weither eine große Menschenmenge zusammen und bedrängte ihren Mann, sie nicht ins heimatliche Medina überführen, sondern in ihrer Mitte in Kairo beerdigen zu lassen, wo ihr Grab bis heute besucht wird. Zahlreiche Legenden, die von ihrer Gelehrsamkeit, Frömmigkeit und sogar von Wundern zu berichten wissen, ranken sich um ihr Leben.

Ohne Râbi'a al-Adawîya ist kaum eine Darstellung über die islamische Mystik denkbar. Ihr Name steht sprichwörtlich für die ausschließliche Liebe zu Gott. Auch ihr Leben ist von Legenden umrankt, so daß es nicht immer einfach ist, die historischen Fakten zu rekonstruieren. Aber auch die Legenden haben sicherlich ihren Wert, denn sie legen Zeugnis dafür ab, welche Hochschätzung Rabi'a unter den Muslimen aller Zeiten genoß.

Râbi'a wurde um 717 n.C. in Basra geboren, wo sie auch den größten Teil ihres Lebens verbrachte. Sie stammte aus einer armen Familie und verlor früh ihre Eltern. Nach einem Raubüberfall wurde sie als junges Mädchen in die Sklaverei verkauft. Ihr Besitzer, der ursprünglich seine eigenen ehrgeizigen Pläne mit ihr hatte, war im Lauf der Zeit von ihrer gewissenhaften Pflichterfüllung und Religiosität so beeindruckt, daß er sie freiließ. Sie unternahm zuerst die Pilgerfahrt nach Mekka und ließ sich dann in Basra nieder, wo sie ein asketisches Leben führte, lernte und lehrte. Ihre Askese war allerdings weniger von der Angst vor dem göttlichen Gericht bestimmt wie bei den zeitgenössischen Sufis, sondern von der Liebe zu Gott.

Râbi'a hatte zahlreiche Schüler und Gefährten. Die Legende bringt sie oft mit Hasan al-Basri in Verbindung; er soll sogar ihr Schüler gewesen sein. Es ist jedoch wahrscheinlicher, daß sie seine Schülerin war, denn es gibt zuverlässige Berichte davon, daß sie bei seinen Vorträgen anwesend war. Zu ihren Gefährten zählte der bekannte Gelehrte und Mystiker Sufyan ath-Thawri, der sie oft mit komplizierten Fragen herausforderte. Von ihren Schülerinnen kennen wir vor allem Maryam von Basra und 'Abda bint Shuwal. Einige Texte, vor allem ihre Gebete und Gedichte, sind uns bis heute erhalten geblieben.

Als eine der ersten lehrte Râbi'a die reine Liebe zu Gott sowie den Weg dahin über Umkehr, Geduld, Dankbarkeit, Furcht und Hoffnung, Enthaltsamkeit und Gottvertrauen. Das Ziel ist, Gott um Seiner selbst willen zu lieben, nicht nur um Seiner Wohltaten willen. Diese Liebe führt jedoch keinesfalls zur Selbstvergottung, sondern bleibt Liebe zwischen Schöpfer und Geschöpf, auch wenn das Geschöpf in Gott "entworden" ist.

Râbi'a wird gelegentlich kritisiert, weil sie niemals heiratete. In der Tat gilt Ehelosigkeit im Islam weder für Männer noch für Frauen als erstrebenswert. Sie begründete jedoch ihre Haltung damit, sie sei völlig im Gottesdienst und von der Liebe zu Gott in Anspruch genommen, so daß sie einem Mann nicht die nötige Zuwendung schenken könne. Die Legende schreibt auch Hasan al-Basri einen Heiratsantrag zu, worauf sie ihm vier Fragen nach ihrem Schicksal nach dem Tode gestellt und gesagt haben soll: "Da mich diese Fragen so sehr beschäftigen, wie kann ich da einen Mann brauchen und mich mit ihm beschäftigen?"

Der berühmte Mystiker Ibn al-Arabi (1165-1240 n.C.) erinnert sich mit Respekt und Dankbarkeit an zwei seiner Lehrerinnen. Bei der einen handelt es sich um Shams Umm al-Fuqarâ', die bereits ein hohes Alter erreicht hatte, als er sie kennenlernte. Weder von ihrer Herkunft noch von ihrem Leben sind Einzelheiten bekannt; wir erfahren lediglich, daß sie über große spirituelle Kraft, ein hochentwickeltes Einsichtsvermögen und tiefe Menschenkenntnis verfügte, so daß ihr sogar nachgesagt wird, sie habe die Gedanken anderer Menschen lesen und auf diesem Wege Verbindung mit ihnen aufnehmen können. Viele baten sie um Rat und Hilfe und um ihren Segen.

Die andere war Nunah Fatima bint al-Muthanna. Auch sie war bereits alt, als Ibn al-Arabi sie kennenlernte, und lebte in Sevilla. In jüngeren Jahren hatte sie ihren Lebensunterhalt durch Spinnen verdient, aber dann versagten ihr die Finger den Dienst. Vierundzwanzig Jahre lang war sie mit einem gottesfürchtigen Mann verheiratet gewesen, der an Lepra erkrankte und schließlich starb. Trotz ihres asketischen Lebens - sie ernährte sich von dem, was andere ihr gaben oder übrigließen - sah sie wesentlich jünger und schöner aus als ihr Alter vermuten ließ. Sie wohnte in einer Hütte aus Palmblättern, die ihre Schüler für sie gebaut hatten. Auch sie verfügte über große spirituelle Kraft, die sie jedoch nie zu ihrem eigenen Vorteil nutzte, sondern nur, um anderen damit zu helfen. Menschen kamen zu ihr mit Problemen aller Art. So wird z.B. berichtet, daß eines Tages eine Frau bei ihr über ihren Mann klagte, der sie verlassen hatte, um eine andere zu heiraten. Fatima benutzte ihren spirituellen Einfluß, um ihn zur Rückkehr zu bewegen, ohne daß ihm selbst jemals bewußt wurde, was ihn zu seinem plötzlichen Gesinnungswandel veranlaßt hatte.

Trotz vieler Einschränkungen, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, finden wir auch aus späteren Jahrhunderten Berichte von Mystikerinnen. Zu diesen zählt Jahan-Ara, die Tochter des Moghulkaisers Shah Jahan und seiner Frau Mumtaz Mahall, zu deren Ehren das berühmte Taj Mahal erbaut wurde. Jahan-Ara war eine Schülerin des Mystikers Mullah Shah, der ihre Qualitäten sehr schätzte, und verfaßte eine ganze Reihe von mystischen Texten, die bis heute erhalten geblieben sind. Aus dem 17. Jahrhundert kennen wir auch eine türkische Mystikerin namens Sidqi, von der jedoch nur wenige persönliche Daten überliefert sind; lediglich ihre Gedichte sind erhalten und wurden teilweise auch in andere Sprachen übersetzt.

Seit jeher waren in der islamischen Welt die Moscheen nicht nur Stätten des Gebets, sondern wichtige Zentren des Geisteslebens. Aus den großen Moscheen in Mekka, Medina, Damaskus, Jerusalem, Baghdad und vielen anderen Städten entstanden schon in der Frühzeit des Islam regelrechte Hochschulen, an denen eine rege Lehr- und Forschungstätigkeit stattfand und deren Einfluß direkt oder indirekt bis nach Europa vordrang. Aus zeitgenössischen Berichten können wir uns ein ziemlich deutliches Bild vom Alltag an diesen Hochschulen machen. Unter anderem erfahren wir auch von Frauen, die dort studierten. Sicherlich war ihr Prozentsatz unter den Studenten, verglichen mit heutigen Vorstellungen, nicht sehr hoch, aber er war auch nicht so gering, daß eine studierende Frau als Sensation oder gar als Skandal empfunden worden wäre, und niemand wäre auf den Gedanken gekommen, die Befähigung dieser Frauen zum Studium in Frage zu stellen. Ähnlich wie ihre männlichen Kommilitonen stammten die Studentinnen meist aus gebildeten Familien, aber nicht unbedingt. Oft wurden sie von ihren Eltern oder Geschwistern motiviert oder gefördert, und wir haben viele Berichte, in denen ein gelehrter Vater oder eine gelehrte Mutter, Großmutter oder Tante den Grundstein zum Studium einer jungen Frau legte und sie auch in Gelehrtenkreise einführte. Es war auch durchaus üblich, daß Ehepartner ihre intellektuellen Interessen miteinander teilten. Während sich in anderen gesellschaftlichen Bereichen allmählich eine rigerose Geschlechtertrennung durchsetzte, gab es auf dem Gebiet der Wissenschaften weiterhin Austausch und Zusammenarbeit. Wo es Frauen nicht möglich war, wie ihre männlichen Kommilitonen zum Wissenserwerb auf Reisen zu gehen, überwanden sie dieses Hindernis jedoch oft, indem sie männliche Familienangehörige auf deren Reisen begleiteten, diese zu einer gemeinsamen Reise veranlaßten oder anläßlich der Pilgerfahrt in Mekka und Medina mit Gelehrten aus aller Welt zusammentrafen.

Zu einem Studium der Theologie gehörte außer gründlichen Kenntnissen von Qur'an, Hadith, Tafsîr (Exegese), Fiqh (Rechtswissenschaften) und Kalâm (systematische Glaubenslehre) auch arabische Sprachwissenschaft und Philosophie. Studiengebühren wurden im traditionellen System nicht erhoben, so daß diese Möglichkeiten jedem offenstanden.

Aber nicht nur unter den Studierenden gab es Frauen, sondern auch unter den Lehrenden. Sie standen in hohem Ansehen. Zu ihnen gehörte z.B. Shuhda, die auch den Beinamen Fakhr an-Nisâ' (Ruhm der Frauen) trug. Ein weiterer Beiname, al-Kâtiba (die Schreiberin), wurde ihr aufgrund ihrer meisterhaften Beherrschung der arabischen Kalligraphie beigelegt, einer Kunst, die sorgfältig gepflegt und nur von ausgesprochenen Experten gelehrt wurde. Shuhda lehrte eine große Anzahl von Studenten an der Hochschule von Baghdad, und zwar in verschiedenen theologischen Fächern, vor allem in der Hadithwissenschaft, in der sie ein wichtiges Bindeglied zwischen den vergangenen und folgenden Generationen bildete. Sie galt als eine der bedeutendsten Gelehrten ihrer Zeit, bis sie 1178 n.C. im hohen Alter starb.

Eine etwas jüngere Zeitgenossin war Zeinab bint Abil-Qasim Abdurrahman ash-Shari, die in Nishapur lebte und lehrte. Sie war u.a. Schülerin von Abul-Ghafur al-Fârisi, dem Hafiz, und dem bekannten Qur'ankommentator Zamakhshari. Aber auch unter ihren Studenten gab es einige, die später berühmt werden sollten, wie z.b. Ibn Khallikan, der auch ihre Biographie schrieb.

In den Hadithwissenschaften haben sich in der gesamten Geschichte immer wieder Frauen einen Namen gemacht. Dabei ging es um wesentlich mehr als um die Überlieferung von Texten und ihrer Gewährspersonenketten, nämlich darum, sie auch inhaltlich voll zu verstehen, in einen Gesamtzusammenhang einzuordnen und Schlüsse daraus zu ziehen. Beispielsweise galt Karîma al-Marwazîya (gest. 1070 n.C.) als die beste Expertin ihrer Zeit für die Hadithsammlung von al-Bukhari, so daß viele Lehrer ihre Studenten zu ihr schickten und selbst bei ihr hörten. Zeinab von Haran (gest. 1289 n.C.) erlangte eine ähnliche Berühmtheit mit Ahmad bin Hanbals Musnad und hatte zahlreiche Studenten beiderlei Geschlechts. Zeinab bint Ahmad (gest. 1322 n.C.), die das Glück hatte, zur Vervollständigung ihrer Hadithstudien reisen zu können, lehrte in Ägypten und Medina, und Studenten kamen von weither, um ihre Vorträge zu hören. Von einer anderen Zeinab (gest. 1339 n.C.) wird berichtet, sie habe "eine Kamelladung voll Zeugnisse" erworben. Bei ihr und zahlreichen anderen Frauen an den Hochschulen von Damaskus, Jerusalem und Baghdad studierte übrigens der berühmte Reiseschriftsteller Ibn Battuta. Dies sind jedoch nur einige wenige Beispiele. Bedeutende Hadithwissenschaftlerinnen gab es nachweislich bis ins 19. Jahrhundert. Als es im Laufe der Zeit weniger üblich wurde, daß Frauen öffentlich lehrten, entstanden theologische Frauenhochschulen, wie es sie bis heute in vielen islamischen Ländern gibt.

Eine Spezialisierung von Frauen war allerdings weder auf Fächer wie Qur'an, Tafsir, Kalligraphie, Sprachwissenschaften, Hadithwissenschaften, Philosophie und Geschichte noch auf Lehrmöglichkeiten an den Hochschulen beschränkt. Einige Frauen wurden als Predigerinnen bekannt, wobei allerdings zu ihrer Zuhörerschaft meistens in erster Linie Frauen gehörten. Gelehrte Frauen eröffneten bisweilen, vor allem in Andalusien, Salons, in denen Wissenschaft und Literatur gepflegt wurden. Auch eine Unzahl von Dichterinnen ist mitsamt ihren Werken bekannt.

Eine ganze Reihe von Frauen waren in den ersten Jahrhunderten Expertinnen für islamisches Recht, angefangen von Aisha, der Mutter der Gläubigen. Selbst da, wo ihnen eine Berufsausübung in der praktischen Rechtsprechung als Richterin versagt war (während so bedeutende Gelehrte wie z.B. Abu Hanifa die Forderung vertraten, in jeder Stadt solle es Richterinnen geben, "damit die Rechte der Frauen gewährleistet werden"), war es dennoch üblich, sie als Mufti (Fachberater in Rechtsangelegenheiten) um Fatwas (Rechtsgutachten) zu bitten.

Von einem bekannten Rechtsgelehrten wird berichtet, daß er in Zweifelsfällen seine Frau fragte. Es ist bisher ungeklärt, seit wann und warum eine Tätigkeit von Frauen in diesem Bereich als nicht möglich betrachtet wurde.


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