Segenswünsche aus Irland
Der gesegnete
Regen,
der köstliche,
sanfte Regen
ströme auf dich
herab.
Die kleinen
Blumen
mögen zu blühen
beginnen
und ihren köstlichen
Duft
ausbreiten,
wo immer du
gehst.
Geh deinen Weg
ruhig
inmitten von Lärm
und Hast
und wisse,
welchen Frieden
die Stille
schenken mag.
Wenn ich
gestorben bin,
singt keine
traurigen Lieder.
Pflanzt keinen
Baum über meinem Grab.
Ich will ruhen
unter dem Rasen,
den der Regen nässt
und der Tau berührt.
Lasst mich
liegen.
Wenn ihr wollt,
erinnert euch.
Und wenn ihr
wollt, vergesst.
Ich lobe Dich,
Liebe, die mich erschuf;
ich lobe Dich,
Erbarmung, die mich erlöste;
ich lobe Dich,
selige Freude, dahin ich kommen
soll.
Sanftmut möge sein auf deinen Lippen,
lieblich und lau wie ein Sommerabend
der langsam ins Laub der Bergeschen sinkt.
Möge freundlicher Sinn sich breiten
in deinen Augen, anmutig und edel wie die Sonne,
die aus den Nebeln sich hebend die ruhige See
wärmt.
Möge Reinheit sich spiegeln am Grunde deines
Herzens,
heiter und hell wie der Quell des heiligen Brendan,
darin die Taube ihr Bild schaut.
Möge der Weisheit entsprießen dir jegliche
Handlung, herrlich und hoch wie der Weizen eines
guten, gesegneten Jahres, ohne Wurm, ohne
Wühlmaus.
Du mögest arm sein an Unglück
und reich an Segen,
langsam im Zorn,
schnell in der Freundschaft.
Doch ob arm oder reich,
langsam oder schnell,
nur das Glück sei dein Begleiter
von heute an.
Der Segen der Erde,
der guten, der reichen Erde
sei für dich da!
Weich sei die Erde dir,
wenn du auf ihr ruhst,
müde am Ende eines Tages,
und leicht ruhe die Erde auf dir
am Ende des Lebens,
dass du sie schnell abschütteln kannst -
und auf und davon
auf deinem Wege zu Gott.