Das Staubkorn
Text und Musik:
Christian Klemmmer
Arrangement:
Das Bänd
Ich komm sehr spät nach Haus, bin müde und matt.
Freude fällt schwer, wenn man so viele Probleme hat.
Ich bin völlig in Gedanken versunken.
Doch dann seh’ ich etwas genau dort unten.
Und immer noch liegt das Staubkorn in der Ecke.
Sein Zustand ist fatal und seine Meinung bleibt meist auf der
Strecke.
Mir ist es nicht egal, doch ich weiß nicht, was ich tun soll.
Ich heb es auf und seh’ es ist mit Problemen voll.
Ihm geht's wie mir. Es fühlt sich grad nicht gut.
Ich lass es fallen, obwohl es mir sehr leid tut.
Und wieder liegt das Staubkorn in der Ecke.
Am nächsten Morgen wach ich sehr spät auf.
Nach einem schlechten Schlaf bin ich heut’ nicht gut drauf.
Ich weiß nicht warum. Ich will doch nur glücklich sein.
Doch neue Probleme schränken meine Gedanken ein.
Ich will mich nicht erdrücken lassen.
Und werde jetzt einen Entschluss fassen.
Doch immer noch liegt das Staubkorn . . . . .
Ich halt es nicht aus.
Ich will raus.
Ich werde jetzt sofort geh’n.
Ich starte die Flucht von meinem Problem.
Doch jemand hält mich fest
Er gibt mir den Rest.
Er lässt mich nicht flieh’n.
Doch er tut nur andauernd an mir zieh’n.
Und ich fasse den Entschluss
Das Staubkorn mit auf meine Reise zu nehmen.
Und nie mehr liegt das Staubkorn in der Ecke.
Sein Zustand ist besser und es weiß immer, was ich aushecke.
Mir ist es nicht egal und ich weiß genau, was ich tun soll.
Wir sind jetzt gute Freunde. Ist das nicht toll?
Ihm geht's wie mir. Es fühlt sich befreit.
Jetzt kann kommen, wer will. Wir sind bereit!
Und nie mehr liegt das Staubkorn in der Ecke.
Und nie mehr liegt das Staubkorn in der Ecke.
Hintergrund/Entstehung:
Dies ist meine philosophische Antwort auf alle kleineren
oder größeren Probleme des Lebens, die sich
im Symbol des nervigen Staubkorns
wiederfinden.
Auch sehr alt aber schön.