Das sinnlose Gedicht
Vier Freunde trafen sich zu einem Fest
Dort legten sie ihre Kleider in Asbest.
Der eine fiel dann auch noch hinein,
der Dritte wusch ihn wieder rein.
Ein Mann sagte: „Ihr seid doch nicht ganz sauber“
Der vierte gab ihm Recht und nannte es Zauber.
Die Freunde wurden ganz wirr im Kopf,
Und landeten schließlich in einem Topf.
Den vieren tat es nun irgendwie Leid,
denn sie klagten alle über Übelkeit.
Der Erste wollte dann Hilfe holen,
aber man hat ihm seinen Schlüssel gestohlen.
Und mit großer Freude und viel Geschick,
brach sich der Zweite das Genick.
Die Welt ist kopfüber, dachte sich der Dritte,
was ist das hier bloß für eine Sitte ?
Da merkte der Vierte: „Hier stimmt doch was nicht“,
Da sagten die anderen: „Ja, du bist nicht ganz dicht“.
Auf einmal kam ein Vogel durch das Fenster,
Und sah die vier Gespenster.
Doch schnell flog er wieder zurück in die Welt,
denn er hatte sich eine Pizza bestellt.
Alle waren ahnungslos und dumm,
nur der eine blieb dabei nicht stumm.
Minute um Minute verging die Zeit,
die Vier hatten nun einen großen Streit.
Sie stritten sich, wer wohl am lautesten lacht,
auch wenn das letzte Fenster dabei kracht.
Mit voller Stolz und hohem Elan,
trieben sie sich gegenseitig in den Wahn.
Der Eine war ganz schön blöd, der andere flippte aus,
Zum Schluss spielten sie noch mit Katz und Maus.
Die Katze fraß die Maus und alle freuten sich,
dann gaben sie auch der Katze einen tödlichen Stich.
Sie war blutüberströmt und lag da so da,
Der Dritte war glücklich, denn er fand´s wunderbar.
Daraufhin holte der Vierte seinen Klops,
Freddy heißt er, und war ein Mops.
Doch sie legten noch eine Tat drauf,
Sie schlugen ihn tot und aßen ihn auf,
In Folge kam die Polizei mit großer Hast,
alle Vier landeten darauf nun im Knast.
Dort machten sie Ballaballa, das ist ein Spiel,
Doch mit der Zeit wurde es Ihnen zu viel.
Jeder kam dann in eine Einzelzelle,
denn im Kopf war keiner so richtig Helle.
Es vergingen Tag sechs, Tag sieben und Tag acht,
da hat der Erste schon in die Hosen gemacht.
Die Vier wollten es nicht glauben, wo sie nun waren,
Ihr Klo war beschmiert mit Kot und Haaren.
Der Zweite musste sich dann auch noch übergeben,
denn er verschluckte eine Spinne, mit samt ihren Weben.
Der Dritte befand sich nun im Rausch
Da kam die Putzfrau zu ihm und hatte was im Tauch.
Er schlug sie nieder, zog sich aus und wieder an,
Und ging nun selber als Putzfrau durch den Gang.
Er öffnete die Zellen der anderen drei,
Und so flohen sie mit Schlüssel, Hut und Ei,
vorbei am Bayer, der sagte: „Jo mei“,
hinüber nach Russland in die Wallachhai.
Und da passierte es dem Kunigunde,
er trat in einen Nagel und hatte nun eine Wunde.
Er ließ das Blut auf seinem Wege zurück,
alle waren froh, denn der Nagel hatte Glück.
Da kamen sie vorbei an einem Reh,
welches genüsslich trank, seinen Tee.
Auf einmal kam eine Atombombe herab,
nun war selbst der Nagel platt.
Doch die Vier überlebten, jepijee,
Gemeint waren drei Freunde und das Reh.
Kunigunde war nun leider tot,
aus seinem Mund qualmte es wie ein Schlot.
Eine Feier wurde nun gegeben,
nicht für Kunigunde, sondern für das Überleben.
Und so schlug die zweite Bombe ein mit großer Not.
Nur das Reh überlebte, die andern waren tot.
Mensch, was ist das hier nur für ein Stuss,
am besten, wir machen jetzt gleich Schluss.
Doch welch´ gemeiner Bösewicht,
schrieb dies sinnlose Gedicht ?
„Das sinnlose Gedicht“ (Reimgedicht), verfasst von Christian Frohs, am Freitag,
19. November 2004 in Weißwasser.
Wörter: 600