November
Der Sommer ist längst vorüber
Und auch der Herbst ist schon fast nicht mehr
Neben uns und auch gegenüber
Sind die Bäume schon kahl und leer
Draußen Regnets und die Luft ist kalt
Stürme ziehen vorüber, über Wiese, Feld und Wald
Die bunten Blätter liegen nun auf dem Boden
Kann man so den November loben ?
Ein anderes Mal machte sich dichter Nebel breit,
grau war der Tag und lang die Zeit.
Die Natur war still und es ruhte das Leben
An den Bäumen hingen so manche Spinnweben
Einen Tag später, schien die Sonne
Und das Leben war wieder in Freud und Wonne.
Sie stand zwar tief und war ziemlich schwach
Doch wurden Mensch und Tier von ihr wach.
Und so verging der November, Tag für Tag
Buß- und Bettag vorbei, der Advent naht.
Das Wetter wurde nasskalt und die Luft rau
Der erste Schnee fiel und die Tiere zogen in ihren Bau.
Das war dann auch schon der November
Vor der Tür steht nun der Dezember
Mal sehen, was er so alles bringt
Ob ihm eine Weiße Weihnacht gelingt ?
„November“ (Reimgedicht) verfasst von Christian Frohs am Donnerstag, 18. November 2004 in Weißwasser
Wörter: 182