Advent
Vorbei ist der November,
Nun haben wir Dezember.
Heut ist der erste Advent,
Und das erste Lichtlein brennt.
Draußen fällt leise der Schnee,
In der Stube trinken wir warmen Tee.
Die Seen sind längst zugefroren,
Und auch der Glühwein ist fertig gegoren.
Mit viel Liebe, Lust und Zärtlichkeit,
Nähert sich somit die Weihnachtszeit.
Wir haben auch schon die Fenster geschmückt,
Die meisten sagen: „Es ist Euch geglückt.“
Und jedes Mal um Mitternacht,
Wird ein Türchen im Kalender aufgemacht.
Für diesen Zeitpunkt stell´ ich immer den Wecker,
Denn die Schokolade schmeckt immer so lecker.
Die Uhr dreht sich weiter, die Zeit schritt voran,
Schon kamen wir am zweiten Advent an.
Und wie jeden Sonntag, immer wieder,
Hörten wir Advents- und Weihnachtslieder.
Danach war Geschenke einkaufen angesagt,
Mit wenig Geld war das schon ein bisschen gewagt.
Und egal für wen es auch sollte sein,
Gekauft wurden Spielzeug, Sachen und Wein.
Und schon stand auch schon der dritte Advent vor der Tür,
Die Zeit verging sehr schnell, was konnten wir dafür ?
Auf den Weihnachtsmarkt freuten wir uns sehr,
Denn dort gab’s neben Glühwein auch noch viel mehr.
Am nächsten Morgen, mit verspanntem Nacken,
Musste ich auch noch Plätzchen backen.
Und so manch leckerer Geruch ist entwichen,
Als wir sie mit diversen Glasuren bestrichen.
Den darauf folgenden Tag zog es uns in den Schnee,
Am Ende froren wir an Nase, Finger und Zeh.
Den Skifahrern haben wir die Wege geschnitten,
Und freuten uns zusammen mit unseren Schlitten.
Nun hatten wir auch schon den vierten Advent,
Klar, dass nun das vierte Lichtlein brennt.
Wir verzogen uns in unser Nest,
Nur noch zwei Tage bis zum Weihnachtsfest.
Draußen war das schönste Winterwetter,
Der Baum geschmückt mit Kugeln und Lametta.
Dann wurde auch die Weihnachtsgans gebracht,
Und vom Tiefkühlschrank strengstens bewacht.
Wir öffneten das letzte Türchen im Adventskalender,
Und Weihnachtsmusik kam aus dem Radiosender.
Doch viele Tiere haben ihn verpennt,
den schönen vorweihnachtlichen Advent.
„Advent“ (Reimgedicht), verfasst von Christian Frohs am Dienstag, 14. Dezember 2004
in Weißwasser.
Wörter: 319