Wintertraum

 

Ich lieg in meinem Bett und denke nach,

ach war das heut´ ein schöner Tag.

Denn wir machten einen Ausflug in den Schnee,

mit Glühwein, Grog und Tee.

Mit zwei Pferden und einem Reiter,

saßen wir vergnügt und heiter,

in einer Kutsche aus Gold und Silber,

wurde die Stimmung auch noch milder.

Fröhlich saß ich auf Mamas Schoß,

wir brauchten nicht lange warten, da ging es endlich los.

Papa filmte mit seiner Kamera,

und mein Bruder hatte seinen Fotoapparat da.

Über Nacht hat es geschneit,

und so bekam der Wald ein weißes Kleid.

Der Schnee glitzert im Sonnenlicht,

und auf dem Geäst liegt eine dicke Schneeschicht.

Der Himmel ist klar und blau,

die Luft kalt und der Wind rau.

Doch für einen kurzen Moment, als die Kutsche hält,

dachten wir, wir sind in einer Märchenwelt.

Vögel flogen durch die Luft,

und der Wald roch nach Tannenduft.

Wir sahen zwei Hasen und ein Reh,

da erschien plötzlich eine Fee.

Sie gab mir einen Edelstein,

der war so schön bunt und klein.

Dieses prachtvolle Stück,

brachte einem Menschen Glück.

Doch es dauerte nicht lange und schon bald,

waren wir wieder raus, aus dem Winterwald.

Ich wachte auf und glaubte es kaum,

es war leider nur ein schöner Traum.

 

„Wintertraum“ (Reimgedicht) von Christian Frohs, verfasst am Sonnabend, 28. Februar 2004 in Geisenheim / Rhein.

Wörter: 207

 

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