Unser Traum
Ich sitze hier auf meiner bunten Liege,
Und denke währenddessen an die Liebe.
Ein romantischer Abend, man glaubt es kaum,
Schwirrt mir jetzt durch den Kopf, als Traum.
Vier Freunde in freier Natur,
liegen am Strand in der Sonne pur.
Zusammen haben sie sich viel zu erzählen,
Indem sie verschiedene Themen wählen.
Doch mit der Zeit wird es lang mit gammeln,
Also machen sie sich alle auf, zum Holz sammeln.
Nach einer Stunde musste einer verkünden,
„Wie soll man nun das Feuer entzünden ?“
Mit Feuerzeug ging es sehr schwer,
Nach einer Weile loderten die Flammen aber sehr.
Unser Lagerfeuer war nun perfekt,
Doch wo hat sich unser Abendessen versteckt ?
Gefunden im Rucksack, in den Innentaschen,
Sahen wir Gemüse, schon fertig gewaschen.
Die Wurst wurde aufgespießt, auf einen Stock,
Dann gegrillt und gegessen, in einem Block.
Nachdem wir fertig waren, mit kauen,
Fingen wir unsere Zelte an zu bauen.
Und wie üblich auf dieser Welt,
Hatte jedes Paar sein eigenes Zelt.
Unsere Beine wurden schwer, dick unsere Waden,
Da hieß es gleich, ab zum baden.
Der See war zwar frisch und recht kühl,
Aber auf der Haut war dies ein angenehmes Gefühl.
Dann legten wir uns Hand in Hand,
Auf den einsamen, verlassen Strand.
Die Sonne geht nun langsam unter,
Und der See wird immer stiller und bunter.
Als die Sonnenstrahlen uns endgültig verließen,
Ließ es sich so richtig jeder genießen,
Dem jeweils anderen Partner einen Kuss zu geben,
Und nach jeder zärtlichen Berührung zu streben.
Nun wurde es dunkel und die Nacht schritt voran,
Da holte einer eine Gitarre heran.
Wir saßen im schönen warmen Sand,
Und sangen Lieder, während das Feuer brannt´.
Es wurde romantisch und gemütlich,
Die Lieder mal langsam, und mal vergnüglich.
Doch zwischen unseren Gesängen, erzählten wir,
Geschichten aus unserem Leben, von da und hier.
Der Himmel war klar und kein Lüftchen wollte wehen,
Da legten wir uns in den Sand, um Sternschnuppen zu sehen.
Schnell sahen wir welche, eins, zwei, drei,
Und jeder von uns hatte seine Wünsche frei.
Der Abend wurde noch schön und ganz nett,
Doch nach einer Weile wollten wir alle ins Bett.
Das Lagerfeuer brannte langsam aus,
Und jedes Paar ging ins eigene ´Haus´.
Sie schliefen alle ineinander friedlich ein,
Denn jeder wollte bei seinem Liebsten sein.
Meine Gedanken fliegen wieder aus dem Kopf mit Leid´,
Doch ich hoffe, dieser Traum wird Wirklichkeit.
[Von diesem Traum träume ich wirklich. Die Personen sollen mich und meinen besten Freund (bzw. Cousin) mit jew. Liebespartner darstellen].
„Unser Traum“ (Reimgedicht) von Christian Frohs, verfasst am Sonntag, 15. August 2004 in Weißwasser. Wörter: 394