Sternschnuppenwünsche
Es ist Mitternacht, mitten im August.
Eine Sternschnuppe nach der anderen,
jagt über den Himmel hinweg.
Es sind bald so viele,
dass man nicht mehr weiß,
was man sich dabei wünschen soll.
Doch was wünscht man sich ?
Oder, was sollte man sich wünschen ?
Ist es der Wunsch nach Geld, Ruhm und Macht ?
Oder vielleicht die eigene Gesundheit ?
Als ich drei Sternschnuppen sah,
dachte ich daran, auch drei Wünsche frei zu haben.
Doch ich dachte nicht an mich selbst,
sondern an meine Umgebung.
Wünsche sind dazu da,
nicht nur sich selber eine Freude zu machen.
Sondern man kann auch Wünsche äußern,
die anderen Menschen viel mehr helfen könnten.
Oftmals erreicht man damit vielleicht nicht sein Ziel,
doch schon der Gedanke an den nächsten,
kann Freude bereiten und Liebe schenken.
Mein erster Wunsch war sogleich der Größte,
auf jedem Quadratmeter Erde solle Frieden herrschen.
Die zweite Sternschnuppe war kleiner,
aber ich wünschte mir,
dass alle Menschen eine gesunde Familie haben.
Und mein dritter Wunsch ging an die Flora und Fauna,
dass alle Tiere und Pflanzen,
genauso weiterleben dürfen, wie wir.
Sicherlich können die Sternschnuppen diese Wünsche nicht erfüllen,
aber wenn wir alle zusammen den Wunsch,
nach Frieden, Gesundheit und Leben gemeinsam verbinden,
dann können wir es schaffen,
eine friedliche Welt zu sein.
Und dann erst kommen die Sternschnuppen,
mit unseren persönlichen Wünschen.
„Sternschnuppenwünsche“ von Christian Frohs, verfasst am Sonntag, 22. August 2004 in Weißwasser. Wörter: 225