Frühlingserwachen

 

Draußen ist es eisig kalt

Und die Landschaft bedeckt von Schnee

Die Städte schon fast Menschenleer

Keine Seele findet sich im Wald

Der Wind, aus dem arktischen Norden

Trägt Frost und Kälte in unsere Breiten

Die Nächte sind lang und dunkel

Am Tage steht die Sonne, die kaum wärmt

Nur kurz über dem Horizont

Der Winter, einerseits ruhig und verträumt

Andererseits rau und wild

Für Kinder heißt er Spaß und Freude

Für die Älteren Leid und Überwindung

Eis bedeckt die Seen

Reif die Äste der Bäume

Manch ein Tier hält Winterschlaf

Andere suchen im Schnee nach Nahrung

 

Der Wind dreht

Die Luft wird wärmer

Der Schnee taut langsam

Dann tauchen aus dem ersten Grün

Die ersten Frühlingsblumen auf

Schneeglöckchen und Krokusse

Verzieren allmählich die Wiesen

Die Tage werden wieder länger

Die Sonne wärmt mehr und mehr

Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf

Vögel kehren aus dem Süden zurück

Bäume und Sträucher blühen auf

Und auch die Seen sind wieder eisfrei

Menschen gehen auf die Straße

Frühlingsgefühle machen sich breit

Der Frühling ist da

Die Natur erwacht

 

 

„Frühlingserwachen“ von Christian Frohs, verfasst am Sonnabend, 03. April 2004 in Weißwasser.             Wörter: 176

 

 

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