Freddy
Freddy, so heißt mein Hund,
ist klein, kurz und rund.
Gefunden hab ich ihn im Keller
und sein Gesicht ist so platt wie ein Teller.
Er ist nun auch schon bald,
zweieinhalb Jahre alt.
Und wenn ich mal mit ihm spazieren ging,
sagten die Leute: „Na, das is ja ´n´ Ding.“
Denn Beine hat er winzig kleine,
im Vergleich zu der Zehn-Meter-Leine.
Ein großer Unterschied, das ist wahr,
und Freddy find´s auch noch wunderbar.
Er kann grinsen, er kann lachen,
er macht so manch´ freche Sachen.
Denn immer, wenn Leute vorbeikommen,
das habe ich bereits vernommen,
dann muss er mal ganz kräftig niesen,
und die Leute halt eiskalt begießen.
Ach Freddy, du siehst aus wie ein Klops,
aber du bist und bleibst mein Mops.
„Freddy“ (Reimgedicht) von Christian Frohs, verfasst im April / Mai 2002 in Geisenheim / Rhein. Wörter: 125