Die Flucht – Das Licht

 

Was ist mit mir los,

Wo bin ich?

Es ist so fürchterlich dunkel,

stockdunkel.

Wo bin ich,

Wo muss ich hin?

Was ist mein Weg?

Ich will hier raus,

raus aus dieser Dunkelheit,

raus aus dieser Finsternis.

Nein halt,

Ich muss es suchen.

Ja, ich muss es suchen,

ich muss es finden.

Es nennt sich Licht.

Ich muss dich suchen

Licht

Ich muss dich finden.

Wo bist Du?

Wo bin Ich?

Wo muss ich hin,

wie komme ich hier heraus?

Irgendwo,

du bist irgendwo,

Licht

Aber wo nur, bist Du?

Zeig mir dein Antlitz,

zeig mir Deine Strahlen.

Ich muss Dich suchen,

ich laufe jetzt los,

um Dich zu finden,

Licht.

Ich laufe los,

immer in die eine Richtung.

Ist es geradeaus?

Ich weiß es nicht.

Laufe ich im Kreis?

Ich weiß es nicht.

Licht,

zeig mir den Weg.

Bahne meine Strecke,

direkt zu Dir.

Wo bin ich,

wo muss ich hin?

Auf was laufe ich,

womit laufe ich?

Ich spüre nichts,

einfach nichts.

Angst,

ich spüre dich nicht.

Ich muss hier raus,

raus aus dieser Welt,

raus aus diesem ewigen Tunnel,

der ewigen Finsternis.

Licht,

wo bist Du nur?

Erhöre meine Worte.

Zeige Dich,

erhebe dich vor mir,

hol mich hier raus.

Licht,

sei für mich da,

ich brauche dich.

Gib mir deine Kraft,

hol mich hier raus.

 

Was ist das?

Ich sehe etwas,

nichts schwarzes,

nichts dunkles.

Ist das ein Punkt?

Doch was ist es,

worauf laufe ich zu,

was verbirgt sich dort?

Ich brauch Antwort,

schnell,

ganz schnell.

Licht,

bist Du es?

Licht,

bist Du dort?

Ich will schauen,

ich will Antwort,

ich brauche Klarheit.

Mein Gewissen,

quält und verachtet mich.

Ich weiß es nicht,

Licht,

bist Du es?

Ich renne,

scheinbar schon so lange,

wie die Ewigkeit.

Ist dies ein Raum ohne Zeit?

Wo stecke ich nur?

In einem Tunnel,

in der Unendlichkeit,

im Nichts?

Licht,

du wirst nicht größer,

sag, bist du es?

Ich brauche dich,

hol mich hier raus.

Lass die Schatten weichen,

gib mir dein Antlitz,

dein Schein

 

Licht,

ja ich weiß es nun,

du bist es.

Licht,

du machst mich glücklich,

stärkst meine Seele.

Licht,

du bist etwas wunderbares,

du bist das Leben.

Licht,

ich habe dich gesucht,

ich habe dich gefunden

 

Nun bin ich frei,

frei von der Dunkelheit,

aufgewacht,

aus dem ewigen Traum der Finsternis.

Ich habe dich endlich wieder,

Licht.

 

[„Das Licht“ ist der dritte Teil aus der Reihe „Die Flucht“]

 

„Die Flucht – Das Licht“, verfasst von Christian Frohs, am Dienstag, 26 September 2006 in Weißwasser.

Wörter: 395

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