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Thomas Ulrich (Deutscher Meister und internationaler Meister der WBO im Halbschwergewicht )



Gewichtsklasse : Halbschwergewicht

Größe : 1,85 m

Geburtsdatum : 11.07.1975

Geburtsort : Berlin

Wohnort : Berlin

Nationalität : deutsch

Boxt seit : 1989


Profi Debüt : 11.01.1997 für Universum

Walk in Music : "Stop your fussing", Toni Childs

Trainer : Dietmar Schnieber

Erlernter Beruf :

Erfolge als Amateur : 100 Kämpfe, 93 Siege, 60 KO´s, Militär Vize-Weltmeister 1995, Dritter der Weltmeisterschaft 1995 in Berlin, Bronzemedaille Atlanta 1996





Berlin - Mit 25 Jahren hat Thomas Ulrich scheinbar erkannt, was er als Profi erreichen kann. Als Amatuer war er Dritter bei den Weltmeisterschaften 1995 und holte ein Jahr später Bronze bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Nach vier Profijahren sollen jetzt auch endlich internationale Titel her. Im Gespräch mit Sport1 äußerte sich der Berliner zu seiner neuen Motivation und einem möglichen Duell mit Stallgefährten Dariusz Michalczewski.



Sport1: Wie wichtig ist der Kampf gegen Hernandez für Ihre Karriere?

Thomas Ulrich: Das ist mal eine echte Herausforderung für mich. Ich habe auf Videos gesehen, dass er wirklich sehr schwer zu boxen ist. Außerdem hat er einen guten Kampfrekord. Wenn ich also ganz oben mitmischen will, muss ich auch mal gegen so starke Leute geboxt haben. Wichtig wäre für mich, wenn der Kampf sogar über die ganze Distanz gehen würde. Ich habe noch nie zwölf Runden geboxt.

Sport1: Von Ihrem Trainer war zu hören, dass Sie besonders heiß auf diesen Kampf sind....

Ulrich: Erstmal muss ich sagen, dass seit ich unter Torsten Schmitz trainiere, ich sowieso mehr Spaß an der ganzen Sache habe. Das überträgt sich natürlich auch auf den Wettkampf. Im Moment spüre ich eine positive Anspannung.

Sport1: Wie beurteilen Sie neben der guten Motivation Ihren derzeitigen Trainingsstand?

Ulrich: Wir hatten vor kurzem unseren jährlichen Gesundheitscheck. EKG, Belastungstest, Blutuntersuchungen wurden gemacht. Ich habe so gute Werte wie noch nie. Ich bin absolut fit. Außerdem habe ich mit meinem Trainer an der Defensive gearbeitet, dass ich nicht so viele Hände nehme wie sonst.

Sport1: Welche Probleme bereitet Ihnen Ihre verletzte Hand noch?

Ulrich: Das ist so eine Sache, die mich eigentlich nur im Training stört. Wenn ich drei Wochen vor einem Wettkampf jeden Tag ins Trainingssparring muss, dann stören die Schmerzen schon. Im Kampf ist es mir dann egal, ob die Hand wehtut oder nicht. Da beiße ich mich durch.

Sport1: Wie sieht Ihr Programm in der Kampfwoche aus?

Ulrich: Bis zum Dienstag haben wir volles Rohr trainiert, zweimal am Tag. Danach gibt es dann nur noch eine Einheit pro Tag. Da geht es dann um Gewichtsregulierung. Aber auch da habe ich nicht mehr so viele Probleme wie früher. In den letzten Tagen war ich nach dem Training sogar unter dem Gewichtslimit.

Sport1: Was wissen Sie von Hernandez?

Ulrich: Eigentlich gar nicht soviel. Aber das was ich von ihm gesehen habe, macht mich ziemlich sicher, dass er mich nicht schlagen kann.

Sport1: Wenn Sie so siegessicher sind, wie geht es denn nach dem Kampf für Sie weiter?

Ulrich: Ich will in diesem Jahr auf jeden Fall eine EM oder sogar eine WM. Ich möchte kein Fallobst boxen. Ich will zeigen, dass ich zur Weltspitze gehöre. Dafür würde ich mich schon den Cracks stellen - wie z.B. Dariusz Michalczewski.

Sport1: Sie könnte sich also ernsthaft vorstellen, gegen den "Tiger" anzutreten?

Ulrich: Ja sicherlich. Ich bin der Meinung, dass wenn die Vorbereitung stimmt - also über mehrere Monate geht - ich ihn dann schlagen kann

Sport1: Muss es Michalczewski sein? Es gibt ja auch noch einen anderen Champion im Halbschwergewicht...

Ulrich: Man muss immer sehen, wie ein Gegner einem selbst liegt. Ich glaube, Dariusz würde mir besser liegen als Roy Jones. Außerdem würde Roy Jones wohl nicht nach Deutschland und in meine Heimatstadt kommen. Und ich bin dafür bekannt, dass ich nicht gerne aus Berlin weggehe schon gar nicht nach Amerika.

Sport1: Der Kampf am Samstag findet ja nun in Berlin statt und dazu ist Rocky auch noch Ihr Vorkämpfer. Was bedeutet Ihnen das?

Ulrich: Das ist schon toll. In Berlin fühle ich mich am wohlsten, hier kämpfe ich am liebsten. Dazu kommt, dass ich dieses Mal der Hauptkämpfer bin. Dass mit Rocky ein weiterer Berliner im Vorprogramm antritt, freut mich sehr.

Das Gespräch führte Ecki Klein von www.sport1.de

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