Was oder wer sind
Yin und Yang?

Im Gegensatz zum Sex und Körperfeindlichen Christentum hielten die Menschen im alten China sexuelle Abstinenz für eher gesundheitsschädlich. Erotik und Sexualität waren sehr stark von den Lehren des Taoismus geprägt. Von jener uralten chinesischen Philosophie, die sich mit dem Urgrund allen Daseins beschäftigt. Um zur richtigen Lebenseinstellung zu finden, ist nach dem Taoismus das bedingungslose Annehmen der eigenen Natur eine Grundvoraussetzung, Körperübungen sollen dem Menschen dabei helfen; deshalb geben taoistisch inspirierte Lehren und Schriften oft auch sehr ausführliche, detaillierte und offene Anleitungen zum Geschlechtsverkehr.

Yin und Yang spielen im Taoismus eine zentrale Rolle. Sie sind die poralen Grundprinzipien, aus deren Wechselspiel und Interaktionen die Dinge und alles Geschehen des Universums entstehen. Ihre Erscheinungen sind Erde (Yin) und Himmel (Yang) Dem Prinzip des Yin entsprechen die Qualitäten des Weiblichen, Dunklen, Empfangenden, Feuchten, Yin-Symbole sind der Mond, das Wasser, Wolken, der Tiger, die Schildkröte. Dem Yang entsprechen das Männliche, Helle, Aktive, Harte, Trockene, Schöpferische. Yang Symbole sind die sonne, das Feuer, der Drache.

Das Ziel der taoistischen Lehre bestand darin, den rechten Weg zu finden, um die Kräfte Yin und Yang im Gleichgewicht zu halten.

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