Um es vorweg zu nehmen, die Hintergrundinformation dieses Gedicht verläuft nicht so, wie man es sonst von den anderen Hintergrundinformationen her kennt. Es wird so gut nie aus diesem dazugehörigen Gedicht etwas zitiert (und kursiv dargestellt). Es geht hier vielmehr, was sich hinter dem Gedicht versteckt und sich mit unserer Welt verbindet.
Was mich nun dazu veranlasst hat, dieses Gedicht zu schreiben, weiss ich bis heute leider nicht mehr. Doch ich weiss, in diesem Gedicht geht es um die
"Sehnsucht" nach den Sternen zu greifen. Jahrhunderte lang sah der Mensch vor der Erde, auf der er fest stand und sie nicht verlassen, hinauf auf die Sterne und fragte sich, wie das Leben im All so ich, wo es kosmische Brüder hat oder nur ein unikates Lebewesen ist. Irgendwann erfand die Menschheit die Raumfahrt und konnte wenigstens am Traum und der "universellen" Unendlichkeit daran schnüffeln, doch damit ist sein Herz und sein Geist nicht befriedigt. Jede Ecke und jeden Winkel möchte der Mensch erforschen und daran forscht er weiter - bis in alle Zeit. Nichts kann ihn von seinem Vorhaben abbringen.
Die Menschen sind die Bewohner der Erde. Es gibt natürlich andere, unzählige Tiere, die auf der Erde leben, doch der Mensch hat er jedenfalls geschafft, dass er sich auf fast jeden Platz der Erde einrichten konnte. Er nur dazu die geeigneten Überlegungen getroffen und mit den richtigen Mitteln in seine gewünschte Umgebung geschaffen. Kein anderes Tier konnte diese Leistung wie der Mensch bewerkstelligen. Wenn wir in die Zeit seiner Anfänge zurückblicken, erkennen wir, dass aus einem kleinen affenähnliches Geschöpf ein intelligentes Wesen namens Mensch heranwuchs. Doch was war der Auslöser, dass ein primitives Affe zu einem modernen und intelligenten Wesen wurde?
Vielleicht gibt es an unserer Gabe, das der Mensch vieles auf Anhieb gut verstehen und merken kann. Durch irgendwelche physikalischen Vorgänge oder Ereignisse versucht er, die Ursache und die Wirkung herauszufinden. Er schreibt sich dabei seine Entdeckungen und Informationen, die er durch das Ereignisse beobachtet und misst in schriftlicher oder in elektronischer Form auf, damit er es später nachweisen kann - wie ein "wissenschaftliches" Tagebuch. Wenn ein Unglück oder ein Missgeschick bei einem Ereignis oder Experiment stattfindet, dann weiss sein Verstand, dass der diesen Vorgang - den wir "Fehler" nennen - nicht noch einmal machen darf und setzt vieles daran, diesen Fehler erst entstehen zu lassen. Das bringt zur Folge, dass die gesamten Fehler eines Ereignisses oder Experiment erkennt und somit zielstrebig nach seinem "Warum" fragt, bis er irgendwann die Sache halbwegs verstanden hat.
Was für einen wissenschaftlichem Menschen zählt, ist im Grunde genommen, die Informationen, die er bei seinen Entdeckungen der Experimente macht. Diese Informationen trägt er dann zu einem globalen Wissen zusammen und speichert sie in allen möglichen Formen zusammen und verteilt sie in alle anderen Länder und Nationen, damit dieses Wissen nie untergehen soll. Denn diese Informationen des Wissens sind dem wissenschaftlichen Menschen mehr als heilig. Wie ein gläubiger Mensch an seinen Gott glaubt, so glaubt auch der wissenschaftliche Mensch an die Existenz seiner Information. Nach seiner Meinung kann etwas nur existieren, was physikalisch anfassbar, hörbar und spürbar ist. Alles andere, was er nicht versteht, versucht er durch irgendwelche Thesen, Theorien und Vermutungen und die physikalische Seite der Natur hinüber zuziehen.
Früher, als der Mensch noch ein Urmensch war, blickten diese Menschen hinauf zu dem Sternenhimmel. Sie fragten sich, was die vielen kleinen hellen Punkte an der "dunklen Decke" seien. Da die wissenschaftliche Erfahrung bei dieser Menschengeneration noch praktisch bei null stand oder zumindest sie die wichtigsten physikalischen Grundvorgänge wussten, konnten sie nur raten, um was es sich dabei handelt. Hierbei hatte die Wissenschaft noch nicht zu sagen und es trat der Glaube an den Tag (aber in diesem Fall an die Nacht). Mit einem ordentlichen Schuss Phantasie malten sich die Menschen aus, dass sich Sterne mächtige und unsterbliche Götter sind, die die Erde und ihre Menschen beobachteten. Je nach Farbe und Aussehen eine Sterns oder eines Planeten, die diese Menschen am Himmel sahen, verliess man die neuen Gott nun eine bestimmte Charaktereigenschaft. Da gab es einige Götter die für Liebe, Ordnung, Frieden und die wohlwollenden Miteinanderleben der Menschen standen. Doch zu jeder guten Seite musste es wie immer auch ein böse Seite geben. Hierbei dachte sich der Mensch Götter aus, die für die Dinge wie Hass, Chaos, Krieg und Zerstörung standen.
Es ist verwunderlich, was auf so gut wie allen Landesteilen der Erde man Götter erfand und sie verehrte. Der europa-asiatische Sektor spielt hier dabei wahrscheinlich seine wichtigste Rolle, der offenbar fand hier der Anfang aller Menschen statt. Die berühmtesten Götter fand man höchstwahrscheinlich bei den Griechen und bei den alten Ägyptern. Beide Völkerteile glaubten nicht nur an einen Gott, sondern an viele. Bei den Griechen waren des die Götter wie Zeus, Ares, Herkules, Hermes usw. gewesen, die göttliche Wundertaten vollbrachten, dass den damaligen Menschenverstand bei weitem übertraf. Und bei den Ägyptern nannte man diese Götter Pharaonen. Man nannte sie Osiris, Isis, Seth, Toth, Ptah, Ra oder Apophis (Grüße an das Stargate - Team) - nur um einige zu nennen. Die Römer verehrten auch viele Götter, doch erschufen sie ihre Existenz nicht selber, sondern übernahmen die Glaubensvorstellungen von den Griechen. Es musste lediglich die griechischen Namen durch römisch-klingende Namen ersetzt werden. Daraus entstanden die Götter wie Jupiter, Mars, Saturn oder Merkur. Das sind auch die heutigen Namen und unseren Planeten im Sonnensystem, denn man hatte sich nach den römischen Götter benannt. Weiter ab in den Norden von Europa, dort Island, Britannien, Norwegen und Schweden liegen und wo die Kelten und Druiden hausten, nannte man dieses Reich "Nordgermanien". Und die Wikinger hatten ihre eigene Glaubensvorstellung von den Göttern. Es ist aber auch hier erstaunlich, dass sie viele Götter verehrten, die die ähnlichen Eigenschaften wie die griechischen Götter hatten, doch aber im Namen und im Aussehen, sowie der Bekleidung, vollkommen anders aussahen. Zum Beispiel gab es den nordgermanischen Gott "Thor" der wohlgesinnt war, aber doch den Krieg verkörperte. Bei den Griechen war es in dieser Weise der Gott "Ares" gewesen, der für den "Krieg" stand. Oder z. B. wurde der nordgermanische Gott "Odin" mit dem griechischen Gott "Jupiter" gleichgesetzt.
Aber nicht nur in Europa erfanden die Menschen Gottheiten. Bei den Mayas, Azteken und Inkas, die fernab von Europa liegen, gab es auch erfundene Götter. Doch sie hatten halsbrechende Namen wie Quetzalcoatl. Und in den weiten anderen Teilen der Erde verehrte man auch Geister und andere unbekannt aussehende Wesen. Doch um nicht zu vergessen, gab es auch Götter die Gott Jahwe, Allah oder die Annunaki.
Doch die damaligen Menschen konnten ihre Blicke nicht von dem Nachthimmel weglassen. Immer weitere Menschen interessierten sich für den Antlitz der Sterne. So kann bald die Zeit der ersten wissenschaftlichen Wende. Irgendwie brachte das Schicksal es dazu, dass einige Menschen "um die Ecke" dachten und ihre Gedankenperspektiven änderten. Aus dem Glaube, dass die Erde der Mittelpunkt der Welt sei, wurde bald das Gegenteil bewiesen. Die Kirche vor allem sträubte sich gegen diese Behauptungen und liess mit zu teils brutalen und tödlichen Mitteln, diese Aussagen der Menschen, die diese gestellt haben, zurücknehmen. (Dieses Verhalten der mittelalterlichen Kirche hat man von uns heutigen Menschen nicht gedacht, dass die Kirche so grausam sein kann, obwohl die Bibel "Liebe und Frieden" lehrt.) Doch offenbar half alles nichts, man musste diese neue Erkenntnis als wissenschaftlich anerkennen. Und hier begann der Zeitpunkt, an dem der christliche Glaub eine grosse Bedeutung verlor und die Wissenschaft das Reale zeigte - so wie die Welt nun wirklich geschaffen ist und nicht irgendeine "biblische" Entstehungsversion von einer "öden" Welt. Es dauerte nicht lange bald, dann entdeckte man auch eine neuen Planeten (Uranus) und das alte Weltbild brach endlich ein.
Mit dem ersten Flug der Gebrüder Wright und dem baldigen ersten Automobil siegte die Wissenschaft. Da sich Komfort durch Krafteinsparung ergab, forschte man unermüdlich weiter daran. Mit dem heutigen Jahrhundert denken wir, dann wir unheimlich fortschrittlich sind. Gemessen im Verhältnis mit der Vergangenheit stimmt da auch, doch das, was unsere Phantasie und unseren globalen Probleme hergibt, davon gemessen sind wir in der Forschung am Anfang.
Eines in der Forschung und Wissenschaft interessantes Thema ist wie gesagt die Astronomie und die Raumfahrt. Viele Menschen erforschen den grossen Weltenraum, der zwar auf dem ersten Schein leer aussehen mag, doch ein Fülle und Hülle an galaktischen Objekten verbirgt.
Doof gesagt, aber war ist es: Wir bestehen im Grund genommen nur aus Wasserstoffatomen - besser gesagt:
"Wir bestanden daraus." Denn am Anfang gab es nur Wasserstoff im unendlichen Universum. Dieser Wasserstoff wurde dann durch seine eigenen Schwerkraft zusammengedrückt, woraus sich atomare Struktur der Wasserstoff durch weitere Protonen veränderte und neue Elemente bildeten. Natürlich erstand durch diesen Zusammendruck - "Kontraktion" genannt - unsere Sonne, es mit den unzähligen Sterne am Nachthimmel und in den anderen Galaxien ebenfalls geschah. Unsere Sonne hatte nun das Glück, dass sich eine feine Scheibe au Staub bildete. In der langen Zeit von Milliarden von Jahren entstanden die Planeten, die wir heute kennen - darunter auch die blaue Erde. Auf der Erde nun entstand bald der Mensch. Doch woher hat der Mensch seine Anfänge? Von den Sternen und vom Wasserstoff, denn darauf entstand alles, was wir heute kennen.
Auf der Erde nun verkörpert der Wasserstoff, von dem wir abstammen, wenn man Wasserstoff mit Sauerstoff vermischt, sich im Wasser. Und das Wasser nun ist ein lebensnotwendiges Produkt für jedes Lebewesen auf der Erde. Ein etwas komischer Zufall, oder?
Im Grunde genommen sind wir
"Sternenkinder", weil wir von den Sternen abstammen. Auf die Frage am Ende in meinem Gedicht (Vers 18):
"woher, wohin und wer wir sind?" kann man antworten, dass wir bald dort zurückkehren werden, wo wir hergekommen sind: Von den Sternen zu den Sternen - und deshalb erforschen wir das Weltall.
Einsiedler: "Ich brauche keine moderne Industrie um zu leben. Die Natur gibt mir alles, was ich brauche."
Umweltschützer: "Mir gibt die Natur auch etwas: Sie gibt mir zu bedenken, dass es die Natur vielleicht nicht mehr geben könnte!"