Homepage von Arnulf Scherzer
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Verschleppungstaktik bei Aufklärung der Maut-Affäre ist ein
Skandal
Spitzenmanager und Altparteien haben gemeinsam den Ruf des Standorts Deutschland
beschädigt und dem Steuerzahler Milliardenverluste zugefügt.
Als Skandal im Skandal sehe ich den offenkundigen Unwillen
von Regierung
und Opposition in Berlin, die Maut-Affäre rasch und rückhaltlos aufzuklären.
Die Politik
ist den Bürgern Rechenschaft schuldig, wie es möglich war, daß arrogante
Spitzenmanager
führender deutscher Konzerne dieses Desaster verursachen und den Bund auf den
Kosten
sitzen lassen können.
Minister Stolpe und sein Amtsvorgänger Bodewig haben sich aus Gier
nach dem schnellen
Maut-Euro wieder und wieder über den Tisch ziehen lassen, und die Abgeordneten
aller
Parteien in den zuständigen Fachausschüssen haben als Kontrollinstanz versagt.
Kanzler Schröder, ebenso wie die Unionsführung haben viel zu lange zu
dem sich
abzeichnenden Desaster geschwiegen.
Die Nähe der Politiker zu gewissen Wirtschaftsbossen ist anscheinend
so groß,
daß sie darüber die Wahrnehmung öffentlicher Interessen vernachlässigen.
Offenbar haben alle externen Berater es nicht vermocht, die himmelschreiende
Unfähigkeit
der Bundesregierung und ihrer Verkehrsminister bei der Handhabung dieses
Prestigeprojekts
auszugleichen.
Die Konzernchefs von DaimlerChrysler und Telekom haben gemeinsam mit den
Altparteien das Ansehen Deutschlands als Wirtschaftsnation beschädigt und dem
Steuerzahler
Milliardenverluste zugefügt.
Eiine vollständige Aufklärung der Hintergründe und Verflechtungen, die diesem
wirtschaftspolitischen Super-GAU zugrunde liegen, ist angesagt.
Einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß ist das mindeste, was
wir Bürger
erwarten können.