Ja, das
bin ich im zarten alter von 6 Monaten.
Das ist ein bißchen was über mich für die, die's intressiert.
Ich bin "on the wrong side of 25" (jenseits von 25) wie Jane Austen zu sagen pflegte, und wohne in einem kleinen Ort mit unaussprechlichem Namen in Süddeutschland.
- Ich glaube ich bin nie richtig erwachsen geworden. Die meisten meiner Freunde sind jünger als
ich, manche um einiges. Ich bin gerne in die Schule gegangen, aber damals durfte man sowas ja
nicht zugeben. Mein heutiges Leben ist diesen guten alten Tagen recht ähnlich. Da ich Teilzeit
arbeite, kann ich nachmittags spielen gehen und muß nicht mal Hausaufgaben machen. Ich hätte zwar
gerne mehr Taschengeld, aber das ist der Preis den man für viel Freizeit zahlen muß. Ich klettere
immer noch gerne auf Bäume, doch die Baumhäuser, die ich heute baue, sind eher von ideeller
Natur.
- Meine Mutter sagte immer, ich solle doch mal aufräumen, wenn sie zu Besuch kam, aber ich
bleibe bei dem, was mein Bruder "kreative Unordnung" nennt. Er ist derjenige von uns, der super
ordentlich ist (allerdings nicht im Putzen seines Bades). Ein Grund mehr für mich, der Kontrapunkt
zu bleiben.
- Ich bin Skorpion. Über Skorpione weiß ich nur, daß sie stechen, und das tu ich oft. (Ich muß
dazu sagen, daß ich nicht viel über Astrologie weiß.) Glücklicherweise können meine Freunde damit
umgehen wenn ich mal wieder so drauf bin. Skorpionen sagt man nach, daß sie leidenschaftlich sind.
Das kann ich sein, wenn jemand den richtigen Knopf drückt. Leider passiert das nicht zu oft,
wahrscheinlich weil mein Stachel die meisten davon abhält, mir nahe genug zu kommen, um den Knopf u
finden.
- Ich bin 1,76 groß und komme selbstbewußt rüber. Das ist noch so ein Grund warum sich die
Männer nicht an mich ran trauen. Untendrunter bin ich ziemlich schüchtern, aber meine Fassade täuscht die meisten Leute. Ihr hättet mich in der Schule sehen sollen. Einmal sagte ein Lehrer zu meiner Mutter "wenn bloß alle so brav wären wie Tina ..." Hin und wieder hätte ich schon gern mal eine Schulter zum Anlehnen, aber die meisten Schultern sind nicht groß genung. Seit ein paar Jahren habe ich allerdings eine Schulter, an die ich mich jederzeit anlehnen kann. Im Moment ist es die von Zahara.
- Ich mag meine Freunde und tue eine Menge für sie. Manchmal wurde ich deshalb ausgenutzt,
aber seit mir das klar wurde, passiert es nicht mehr oft. Aber lieber helfe ich einmal zuviel
als einmal zuwenig. Wer das jetzt auprobieren will - vergiß es! Ich schicke kein
Geld.
- Ich reise gerne. Seit ich ein Pferd habe, komme ich weniger dazu. Aber ich brauche es auch
nicht mehr so sehr. Früher bin ich fast genauso oft alleine verreist wie mit Freunden. Wenn ich
die Wahl habe, allein zu reisen oder garnicht, dann fahr ich halt alleine los. Man trifft unterwegs
immer nette Leute.
- Ich glaube, daß mit ein bißchen Mühe jeder Mensch mit fast jedem anderen gut auskommen kann.
Das heißt Friede auf Erden und so weiter. Anscheinend wissen das viele Leute leider nicht. Über
so was wie Krieg kann ich nicht vernünftig diskutieren. 1. finde ich daß er absolut sinnlos ist
und 2. verstehe ich einfach nicht, wie jemand Menschen (große Mengen Menschen) umbringen kann nur
um etwas zu bekommen. Da ist es wieder, das Kind in mir. Ich kann auch nicht verstehen warum
jemand jemanden umbringen kann um sein (ihr) Geld, Auto oder die Designerschuhe zu kriegen.
Aber wenn sie es tun, dann sollten sie auf dieselbe Weise bestraft werden.
- Ich bin militante Nichtraucherin. Vor ein paar Jahren bin ich noch oft ausgegangen, aber
heute treffe ich mich mit meinen Freunden lieber bei jemand zu Hause wo nicht geraucht wird.
Ich kriege davon Kopfschmerzen und die Klamotten und Haare stinken. Und normalerweise ist es
den Rauchern egal ob mir schlecht wird oder nicht. Inzwischen bin ich an dem Punkt angekommen
wo ich finde, Rauchen ist Körperverletzung an Nichtrauchern und sollte in ALLEN öffentlichen
Gebäuden verboten werden. Solltest du ein Raucher (eine Raucherin) sein, und dich näher mit mir
anfreunden wollen - träum weiter!
- Manchmal bin ich ziemlich naiv. Daher kann man mich prima auf die Schippe nehmen. Die anderen
freuen sich und ich hab mich daran gewöhnt. Ich habe gelernt, über mich selbst zu lachen. Das
macht das Leben leichter und manche Erfahrung weniger schmerzhaft.
Ok, genug Seelenstriptease für Leute, die mich nicht mal kennen. Ich wundere mich sowieso, daß ich
einige dieser Sachen überhaupt geschrieben habe. Aber was solls, es ist ein bißchen wie Therapie
und es ist umsonst.