vija
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Werkschau mit rund 50 Gemaelden sowie 90 Aquarellen und Zeichnungen des lyrisch-abstrakten Malers (Jahrgang 1947). Van Gogh Museum Paulus Potterstraat 7 Mo-So 10-17 Vincent van Gogh - bis 12. Rund 50 Arbeiten von Kuenstlerder Klassischen Moderne, darunter Alexej von Jawlensky, Oskar Kokoschka, Emil Nolde und Karl Hofer Bad Frankenhausen Panorama Museum Am Schlachtberg 9 Di-So 10-17 Duerer und die Renaissance - 30. Jahrhundertwende 100 Gemaelde, Papierarbeiten und Fotos zum 150. 25 Farbholzschnitte des japanischen Kuenstlers (1797 bis 1858), die Landschaften zeigen Akademie der Kuenste Hanseatenweg 10 Mo 13-19, Di-So 10-19 Germaine Richier - 07.
Unter der steigenden Intensitaet des Schauens entwickeln die Bilder ihrerseits einen eigenartigen Sog, eine fast hypnotische Qualitaet. Aehnlich wie bei Agnes Martin, mit der sie noch mehr verbindet, entstand Vija Celmins Werk abseits aller Trends. Andererseits werden ihre Arbeiten, die eine gewisse "Sehbereitschaft" erfordern, um ihr komplexes Potential zu entfalten, gerade von Kuenstlerkollegen besonders geschaetzt. Doch schon mit dieser Beschreibung geraet man in eine Sackgasse, an deren Ende unaufloesbare Widersprueche liegen. Denn nichts liegt Celmins ferner als nostalgisch-mystische Naturschwaermerei, wie sie nachdruecklich betont.
Erstens exquisite Einzelblaetter aus der fruehen und klassischen Moderne, die seit der Museumsgruendung 1916 unter der Aegide von Oskar Reinhart gesammelt wurden. Zweitens ein Panorama zeichnerischer Ausdrucksformen seit der Nachkriegszeit in hervorragender Auswahl. Selbst in unscheinbar wirkenden Arbeiten kann Grundsaetzliches zum Ausdruck kommen. Erst recht gilt dies fuer die Nachkriegszeit, wo in der europaeischen und amerikanischen Kunst den Arbeiten auf Papiers besonderes Gewicht zukommt. Stets erfindet sich die Zeichnung wieder neu und ueberschreitet die Grenzen der Gattung.
Jean-Luc Mylayne beobachtet Voegel und photographiert sie in ihrer Umgebung, nimmt dabei tagelange Wartezeiten in Kauf. Neil Jenneys gemalte Landschaften, bedrohlichen Idyllen in Cinemascope, wandeln zwischen gewaltsamer Landnahme und expressionistischem Naturidyll und koennen am ehesten als konventionelle Landschaftsmalerei miverstanden werden. So einleuchtend wie die Auswahl der Arbeiten, die allerdings auch keine wirklichen Ueberraschungen brachte, war die Praesentation leider nicht. Die Haengung war etwas unzusammenhaengend und schlampig, was auch mit der Raumordnung zusammenhaengt. Und so bleibt nur der Katalog, der die moeglichen Zusammenhnge beleuchtet und mit Texten weitertraegt.

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