Kommentar:
Seit einiger Zeit macht die Polizei in unserer Stadt Jagd auf
Rotlichtsünder: sie setzt Zivilstreifen ein, um endlich Ordnung in die
Meute der Radfahrer zu bringen. Wer also unbedacht nachts oder auch am hellichten
Tage eine rote Ampel mißachtet, muß sich nicht wundern, wenn er
deswegen von einem eigentlich unverdächtigem, mit zwei jungen
Männern besetzten Auto verfolgt und gestellt wird (wenn man nicht schnell
genug war...). Es drohen einem dann ein Strafverfahren, ca. 120 DM Geldbuße
und mehrere Punkte in Flensburg. Also: lieber mal ein oder zwei Minuten warten als
zur Kasse gebeten zu werden. Eine beliebte Stelle ist übrigends die Kreuzung
Belthle-/Kelternstraße.
Bei dieser Gelegenheit komme ich nicht umhin, weitere Einsatzfelder der "Zivis" zu
nennen:
- Geschwindigkeitskontrollen: Raser haben (bis jetzt?) meist freie Fahrt, ob
es Tag ist oder Nacht...
- Der Fahrradtunnel wird nicht nur von Radlern gerne angenommen, sondern auch von
jeder Art motorisierter Zweiradfahrer
- Fahrradständer, die aufgestellt wurden, um dem wilden Abstellen von
Rädern abzuhelfen, werden als Sammelstellen für die bekannten "Gelben
Säcke" verwendet
- Überall parkende Autos brauche ich hier gar nicht zu
erwähnen
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