Stopp dem Fahrraddiebstahl durch...

Fahrrad-Kodierung

Um die Fahrraddiebstahlzahlen zu senken und gleichzeitig die Aufklärungsquote in diesem Bereich zu erhöhen, propagiert der ADFC bundesweit ein neuartiges Kodiersystem. Dabei wird eine Ziffern- und Zahlenkombination in den Fahrradrahmen eingraviert, die in verschlüsselter Form den Wohnort, die Straße, die Hausnummer und die Initialen des Eigentümers enthält. Die Gravur schädigt einen Stahl- oder Aluminiumrahmen nicht. Darüber existiert ein Gutachten der Technischen Universität Aachen vom 4. 4. 1996.

 

Wesentliche Vorteile dieses Systems:

 

Bei Umzug oder Verkauf muß ein neuer Kode eingraviert werden, um die Wiederauffindbarkeit des Besitzers zu ermöglichen. Deswegen ist es wichtig, daß die Neubesitzerin einen gültigen Verkaufsnachweis des Vorbesitzers und die Originalquittung erhält. Die alte Gravur verbleibt dabei in noch lesbarem Zustand am Rad.

 

Die Aktion wird bundesweit von immer mehr Städten und Kommunen sehr erfolgreich und mit großer Resonanz aus der Bevölkerung durchgeführt. Die Polizei Tübingen hat sich bis jetzt leider dezent zurückgehalten, so daß der ADFC Tübingen hiermit einen Anfang setzt.

 

Das gute Fahrradschloß kann natürlich durch diese Maßnahme nicht ersetzt werden.

 

Wichtig und für die Fahrradkodierung unbedingt mitzubringen sind der Personalausweis (mit aktueller Wohnadresse, deswegen genügen Reisepaß oder Führerschein nicht!) und der Kaufnachweis für das Fahrrad.

Für ADFC-Mitglieder bzw. bei Beitritt beträgt der Unkostenbeitrag 10 DM, für Nichtmitglieder 20 DM.

 

In Zusammenarbeit mit dem FahrRadLaden am Rathaus.

 


Verantwortlicher für diese Seite: Oliver Stoll / tuebingen@adfc-bw.de
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