HM Spiridon 2000

Wettkampfstrecke ---- Analyse

Fast 1400 Starter und trockene 12 C ergaben ein gute Atmosphäre auf der Strecke. Der Zuschauerzuspruch auf der Strecke war allerdings fast null, dafür war für mich der Einlauf ins Waldstadion ein besonders Ereignis, da ich dieses "Stadion" schon seit 1959 kenne - allerdings damals noch im anderen Outfit und schon zigfach zu Fußballspielen dort war.

Ich wollte diesen HM bei einer Pulsfrequenz von etwa 90%=172 laufen und die km-Zeit sollte 4:20 oder etwas besser sein, erreicht habe ich: 167 Puls und 04:14 min/km und eine neue HM-Bestzeit von 1:29:09. Diese Zeit ist meine gestoppte Netto-Zeit. Die offizielle Brutto-Zeit war 1:29:39. Da ich mich auf Raten des Sprechers etwas hinten eingeordnet hatte, habe ich genau 30s gebraucht, um über die ersten Chip-Matten zu kommen. Wegen technischer Schwierigkeiten, konnte die offizielle Nettozeit nicht immer erfasst werden, zum Glück habe ich mitgestoppt.
Richtig loslaufen konnte man auch nicht, da die Straße/Weg nach 500m eng wurde. Also bin ich auf der Überholspur - neben dem Weg, so halb im Wald - den 1.km gelaufen und bin nach 1km etwas erschrocken, da ich eine km-Zeit von 3:53 erreicht hatte. Allerdings hatte ich dann auch eine Gruppe erreicht mit der ich gut mithalten konnte. Auf den danachfolgenden Kilometern habe ich immer wieder meine "Gruppe" gewechselt, wenn ich gemerkt habe, daß diese Gruppe den Kontakt zur Meute nach vorne abreissen liess. So habe ich die ersten 10km mit einer Durchschnittszeit von 4:10 min/km durcheilt. Dabei ist mein Puls nur einmal über die 170 hinausgelaufen, als eine kleine aber heftige Steigung zu überwinden war. Meinen Puls unbedingt an die 172 zu bringen, habe ich nicht umgesetzt, da die bei dem gemessenen Puls zw. 166 und 170 erreichten km-Zeiten ausreichend schnell für mich waren.
Bis km 19 konnte ich mein Tempo gut halten. Als jedoch das zweitemal die kurze heftige Steigung kam und ich auch inzwische alleine lief, bin ich einfach langsamer geworden, was ich sofort am Absinken des Pulses festgestellt habe. So mußte ich mich mehr oder weniger im km 20 überwinden meine Laufgeschwindigkeit sprich Puls wieder hochzubekommen. Das ist mir erst im km 21 gelungen, als ich wieder zu anderen Läufern auflaufen konnte, Gunter von Passtschon98 einen Vereinskollegen - an dem ich dran hing - die letzten 300m ins Ziel zog, die Tartanbahn im Waldstadion ein tolles Laufgefühl vermittelte und ich die Uhr mit der Zielzeit von unter 1:30 vor Augen hatte. So daß ich den letzten km in 4:07 min gelaufen bin und mich bei Gunter dafür bedanken konnte, den ich vorher nur per eMail kannte.

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