HM Bertlich 2000

Wettkampfstrecke ---- Analyse

Der Halbmarathon-Wettkampf am 13.2.2000 begann für mich bereits am Samstag mit einer 300km Anreise, die im Gasthof "Fousek" in Herten-Westerholt ca. 2 km vom Sportplatz der SUS Bertlich endete. Der HM war als Tempolauf in meinen Trainingsplan eingebettet und ich hatte keine spezielle Vorbereitung für diesen Wettkampf vorgenommen.

Am nächsten Morgen habe ich mich dann gegen 8:30 Uhr für den HM angemeldet. Für einen anscheinbar kleinen Verein war die Organisation hervorragend. Alle wichtigen Orte waren sehr gut ausgezeichnet und daher leicht zu finden.

Nach der Anmeldung bin ich wieder ins Hotel zurück, habe einen Kaffee getrunken und mich in Ruhe umgezogen und bin so gegen 10 Uhr nach Bertlich gefahren, wo ich in einer Seitenstraße, keine 50m vom Start der HM-Strecke parken konnte. Anschließend transportierte ich meine Sporttasche in die Turnhalle zum Männerumkleideraum.

20min vor dem Start begann die Aufwärmphase. Ganz geruhsam brachte ich meine Muskeln auf Betriebstemperatur und begab mich dann in die Startzone.

Während ich so in der Menge herumschaute, erblickte ich doch tatsächlich eine Compaq-Abteilungskollegin aus Frankfurt vom Spiridon-Club. Die Welt ist eben ein Dorf oder ist Bertlich die Welt oder ...

Ich wollte meinen 3.HM bei einer Pulsfrequenz von 85%=165 mit etwa 04:20 min/km laufen, erreicht habe ich: 165 Puls und 04:23 min/km und eine neue HM-Bestzeit von 1:32:38. Von daher war ich eigentlich sehr zufrieden, wenn nicht der ständige Wind und ab km 12 der verstärkte Drang nach einem Dixie-Häuschen da gewesen wären. Besonders durch die zweite Einschränkung konnte ich nicht immer so Laufen bzw. "Gas geben" wie ich es gerne getan hätte, aber für den Hamburg-Marathon scheint meine Trainingsplanung zu stimmen.

Von der Atmosphäre war es trotz der ca. 250 Teilnehmer ein ziemlich "einsames" Rennen bis auf die letzten 5km, wo ich mich in der Führungsarbeit mit einem anderen Läufer abwechseln konnte. Das Einzige was mir nicht in Bertlich "geschmeckt hat", waren die "pappigen" Bratwürste.

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