Bella's Viecherlseite

 
 

Der Pelzskandal

Die große Reportage bei RTL am 13.12.1998




Die Berichterstattung über die grauenhafte Tötung von Hunden und Katzen in verschiedenen Ländern Asiens mit dem Zweck der Fell- bzw. Ledergewinnung hat zu einem Sturm der Entrüstung geführt. Zahlreiche Zuschauer teilten uns ihr Entsetzen über diese unaussprechlichen Tierquälereien mit und erklärt ihre Bereitschaft, umgehend dagegen zu protestieren .

Der Präsident des deutschen Tierschutzbund e. V., Wolfgang Apel, hat bereits entsprechende Schreiben an die Botschaft der jeweiligen Länder gerichtet, mit der dringenden Bitte, sich für eine sofortige Abschaffung dieser Tötungsanstalten einzusetzen und bei ihrer Regierung auf den Erlaß von Gesetzen hinzuwirken, die solche Tierquälereien  verbieten und Zuwiderhandlungen unter scharfer Strafe stellen.

Desweiteren hat Herr Apel sich an den neuen Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Herr Karl-Heinz Funke, und an den EU- Agrar- Kommissar Dr. Franz Fischler gewandt mit der Aufforderung, eine Kennzeichnungspflicht für Fell- und Lederprodukte einzuführen, um die Verbraucher vor dem Kauf solcher, unter schlimmster Tierfolter gewonnener Produkte, zu schützen. Darüber hinaus muß ein generelles Einfuhrverbot für Pelz- und Lederprodukte erlassen werden, für die nicht lückenlos die Herkunft, die Tierart und die Art der Gewinnung nachgewiesen werden kann.

Aber auch das Verbraucherverhalten ist entscheidend dafür, inwieweit Jacken mit Pelzbesatz aus Hundefell, Schuhe oder Autositze aus Hundeleder, Schlüsselanhänger und Tierspielzeug aus Katzenfell oder auch Katzenfelldecken in der Rheumatherapie überhaupt in Deutschland einen Markt finden. Daher ist es besonders wichtig, daß jeder Bürger, jeder Tierfreund in den Kaufhäusern, Bekleidungsgeschäften oder auch beim Versandhandel kritisch hinterfragt, welchen Ursprung denn die dort angebotenen Kleidungsstücke oder anderen Gebrauchsgegenstände haben. Verbirgt sich dahinter tatsächlich ein unter größtem Tierelend gewonnenes Produkt, so sollte öffentlich der Kauf abgelehnt werden.
Nachdem bereits in den 80er Jahren die Pelzindustrie die Proteste der Tierschützer empfindlich zu spüren bekommen hat, als die Nachfrage nach Jacken und Mänteln aus sogenannten Geawolf- Fell, hinter dem sich nichts anderes verbirgt als Hundefell, durch die öffentliche Verbraucheraufklärung nahezu völlig zurückging, nimmt in der letzten Zeit der Absatz dieser Produkte wieder zu. Es ist daher dringend erforderlich, erneut die Öffentlichkeit auf diese Produkte hinzuweisen und vom Kauf solcher Erzeugnisse abzuraten. Die immer wieder neue Phantasienamen wie z.B. „Asiatischer Waschbär“, „Cosac- Fuchs“ oder „Wolf aus Asien“ mit denen die Industrie erneut über die tatsächliche Herkunft dieser Felle hinwegzutäuschen  versucht, müssen den Verbrauchern gegenüber entschlüsselt werden, um eine Kauf aus Unwissenheit vorzubeugen, der schließlich ebenfalls dieses grausame Geschäft mit der Tierquälerei unterstützt.
Anliegend zu diesem Schreiben können Sie einige Adressen entnehmen, an die Sie Ihr ganz persönliches Protestschreiben richten können, um damit auch den Deutschen Tierschutzbund bei seinen Bemühungen um eine Abschaffung dieses Tierelends zu unterstützen.
Sorgen Sie bitte außerdem durch Information im Freundes- und Bekanntenkreis dafür, daß sich möglichst viele Menschen an dieser Protestaktion beteiligen und zu einem kritischen Verbraucherverhalten angeregt werden.

Indem wir Ihnen für Ihr tierschützerisches Engagement und die Unterstützung unserer Arbeit sehr herzlich danken, verbleiben wir

mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Dr. med. vet. Heike Pankatz
 
 

Adressen für Ihre Protestschreiben

Botschafter der Volksrepublik China
Herrn Lu Qiutian
Kurfürstenallee 12
53177 Bonn
 

Botschafter der Republik Philippinen
Herrn Romeo A. Arguelles
Argelandstr. 1
53115 Bonn
( die Schlachtung von Hunden und Katzen ist illegal)

Botschafter des Königreiches Thailand
Herr Kasit Pirornya
Ubierstr.65
53173 Bonn
(die Schlachtung von Hunden und Katzen ist hier ebenfalls illegal)
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An die folgenden Adressen kann man auch seine Unterschriftenliste schicken:
 

Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Herr Karl- Heinz Funke
Rochusstr.1
53123 Bonn

EU- Agrarkommissar
Herr Dr. Franz Fischler
Mitglied der Kommission der Europäischen Gemeinschaft
Rue de la Loi 200
B - 1049 Brüssel





Dieses Schreiben samt Adressen hat mir freundlichwerweise Ulli Hudzik  für die Homepage zur Verfügung gestellt.
Und nun macht was draus!
 
 

Zum Ausdrucken und Verteilen, hier die Unterschriftenliste

[X] zum Mithelfen
 
 

Hier ist die (Standard?)Antwort vom Landwirtschaftsministerium.
Es wäre vielleicht nicht schlecht, ein Anschreiben abzufassen, das sozusagen schon vorab auf deren Einwände eingeht
 
 
 

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