Desirée's HOT Spot: Story "Wohn-Gemeinschaft"

Wohn-Gemeinschaft

Vor einigen Monaten fuhr ich für ein Wochenende nach Tübingen, um meine Schulfreundin Nina, die dort Medizin studiert, nach langer Zeit einmal wiederzusehen. Sie wohnt mit ihrem Freund Marc und dessen Kumpel Alexander, beide Zahnmediziner, in einer 120qm-vier-Zimmer-Altbau-WG. Die Unterkunft war also kein Problem. Oder vielleicht doch - das sollte sich jedoch erst während meines Besuchs herausstellen. Jedenfalls passierten während der zwei Tage einige äußerst seltsame und gleichwohl erotische Dinge, die ich niemals zu ahnen gewagt hätte, als ich in Hamburg den ICE bestieg.

Nina empfing mich am späten Freitagnachmittag am Bahnhof. Bescheiden, wie man als anständiger Gast ist, hatte ich ihr Angebot, mich in Stuttgart abzuholen, dankend abgelehnt, und die Odyssee einer von der DB veranstalteten Deutschlanddurchquerung auf mich genommen. Ich hatte mir einen Tag freigenommen und war schon vormittags losgefahren. Nun war ich ziemlich müde und einigermaßen genervt von der stundenlangen Fahrt in überfüllten Zügen, dem Umsteigen mit meiner großen Tasche und dem scheinbar permanenten Wechsel irgendwelcher ICE-Teams und dem damit verbundenen Zeigen meines "Fahrausweises". Es war ein naßkalter und stürmischer Novembertag, und ich hatte meinen dicken Wintermantel, Schal und Handschuhe an. Auch Nina erschien dick eingemummelt, drückte mich herzlich und nahm mir mein Gepäck ab. Schon auf der Heimfahrt gerieten wir derart ins Plaudern, daß ich den Weg zu ihrer Wohnung nicht alleine wiedergefunden hätte. Kein Wunder, wir hatten uns über ein Jahr nicht gesehen, und es gab viel zu erzählen.

Bei ihr angekommen führte sie mich durch die einzelnen Zimmer (zwei abgetrennte Zimmer für Marc und sie, eines für Alex, Küche, Bad und ein "gruppendynamisches Zentrum", wie sie das gemeinsame Wohn- und Eßzimmer ihrer Dreier-WG augenrollend kommentierte) und zeigte mir dann meine kleine Welt für die nächsten achtundvierzig Stunden. Marc hatte sein Reich geräumt und würde die beiden Nächte bei Nina schlafen, so daß ich ein wenig Privatsphäre haben konnte. "Na, Du willst Dich sicher ein bissl einrichten und frischmachen, oder?", meinte Nina. Ich bejahte, und sie verschwand in Richtung Küche und zog die Tür hinter sich zu. Nun betrachtete ich mir das kleine Zimmer genauer. Ich kenne Nina zwar seit unserer gemeinsamen Zeit auf dem Gymnasium, hatte ihren Freund aber noch nie gesehen. Es ist für mich immer ein seltsames Gefühl, alleine in den Räumen von Leuten zu sein, die man kaum kennt - eine Mischung aus Skepsis (Was darf ich anschauen bzw. anfassen und was nicht? Ist es hier sauber?), Neugierde (Was mag er/sie denn so? Liegen irgendwo verfängliche Sachen herum?) und verschiedenen anderen Gedanken. Es war das typische Zimmer eines männlichen Studenten: ein Bett in der Ecke, wahrscheinlich noch aus seinem Kinderzimmer zuhause bei den Eltern, ein Schreibtisch mit Computer, daneben ein IKEA-Regal, vollgestopft mit Büchern, Ordnern und losen Blättern. Auf dem Boden lag quer ein Flickenteppich, und an der anderen Wand reihten sich eine Stereoanlage, ein kleiner Fernseher und eine alte Stehlampe. Ich ließ meinen Blick über den Inhalt des Regals schweifen. Der Großteil der Bücher drehten sich um die Medizin, vor allem um das Thema Anästhesie - sein Spezialgebiet offenbar. In einer Ecke stand eine Pappkiste, auf die mit Kugelschreiber "Nina" geschrieben war. Hm, entweder Material von ihr oder die gesammelten Liebesbriefe, dachte ich schmunzelnd. Bevor meine angeborene Neugierde mich zu falschen Reaktionen bringen konnte, machte ich mich daran, meine Tasche in die Ecke zu packen, kramte meine Kosmetiksachen heraus und ging damit ins Bad.

Als ich zurückkam, saß Nina in der Küche und hatte einen Früchtetee gemacht, der dampfend auf einem Stövchen auf dem Holztisch thronte. Ich setzte mich zu ihr, und wieder schnatterten wir drauflos. Ein Gefühl für die Uhrzeit bekamen wir erst wieder, als die Tür aufging und zwei junge Männer hineinkamen. "Hi, Ihr beiden! Ich bin Marc", sagte der dunklere der beiden freundlich lachend und reichte mir seine kalte Hand. "Hallo, und ich bin der Alex!", fügte der andere hinzu und wir reichten uns ebenfalls die Hände. Zwei nette Jungs, und einer wie der andere überaus attraktiv, wie ich sofort feststellen mußte. Das ideale Urlaubsduo: einer dunkelhaarig, einer blond, beide groß und mit sportlicher Statur, lässig-modern gekleidet und mit einem derart sympathischem Lächeln, das Schnee zum Schmelzen bringt. "Seit wann seid Ihr schon da?", wollte Marc wissen. "Seit halb sechs, warum?", antwortete Nina. "Unser Seminar hat sich mal wieder ewig hingezogen, und wir dachten, ihr wärt schon längst ausgeflogen." Jetzt sah ich zum ersten Mal bewußt auf die Wanduhr gegenüber und wußte, daß es inzwischen kurz vor zehn war. "Sollen wir noch was trinken gehen und Desi dabei die Stadt zeigen?" Nina sah mich kurz an, nickte mir auffordernd zu und nahm dann aber die Antwort vorweg: "Klar. Wir ziehen uns nur kurz was anderes an, und dann gehen wir auf ein Glas, oder, Desi?" Ich hatte nichts dagegen. Durch unsere angeregte Unterhaltung hatte ich keine Zeit gehabt, an Müdigkeit zu denken, und fühlte mich putzmunter - vor allem jedoch auch angesichts unserer netten männlichen Begleitung.

Zu viert zogen wir durch ein paar Kneipen und Cafés und hatten eine Menge Spaß. Marc und Nina turtelten und kuschelten herum wie die Frischverliebten. Alex und ich warfen uns einige schmunzelnde Blicke zu, wenn ein Kuß gerade mal wieder länger dauerte als das in der Öffentlichkeit üblich ist, oder die Hände der beiden an bestimmten Körperregionen vorbeihuschten und mitunter auch einen Moment zu lange verharrten, nun, an Stellen, an denen sie Reaktionen hervorrufen könnten, die für unseren Aufenthaltsort alles andere als statthaft wären. Irgendwann stellen wir dann fest, daß es schon fast ein Uhr war, und machten uns auf den Heimweg.

Als ich alleine in meinem Zimmer - Marcs Zimmer - saß, fiel mir auf, daß ich noch immer kein bißchen müde war. Toll, dachte ich, jetzt sitzt Du hier alleine und starrst die Decke an, und die beiden nebenan fallen bestimmt gleich übereinanander her. Ich wartete ein paar Minuten, doch es blieb völlig still im Haus. Irgendwann fiel mir wieder die Box in Marcs Regal ein, auf die ich schon bei meiner Ankunft gestoßen war. Es dauerte nur ein paar Sekunden, bis mich die Neugierde übermannte und ich aufstand und sie öffnete. Was ich darin fand, entsprach zwar entfernt meiner Vermutung, war aber interessanter, als ich mir jemals ausgemalt hätte: ein Stapel Briefe, die die beiden sich in der Zeit von Ninas Auslandssemesters in den USA hin- und hergeschickt und nach ihrer Rückkehr offenbar hier aufgehoben hatten. Ich suchte mir den ältesten Brief und begann ihn zu lesen. Der Inhalt schockierte mich beinahe: Marc beschrieb, wie er Nina vermißte, vor allem aber, wie sie mit ihm schlief. Er erzählte ihr davon, wie er sich gerade selbst befriedigt und dabei daran gedacht hatte, seine Hände an seinem Penis seien ihre... Gespannt nahm ich Ninas Antwort, und auch sie berichtete davon, wie sie es sich machte und währenddessen über ihre gemeinsamen Experimente der Vergangenheit und wenn sie wieder zurück wäre phantasierte. Das hätte ich ihr nicht zugetraut, weder solche Briefe, noch die Dinge, die sie darin beschrieb. Ich bemerkte, daß sich in mir langsam eine sonderbare Art von Erregung aufbaute. In meinem Unterleib kribbelte es leicht, doch ich beherrschte mich, dem Verlangen nachzugeben, mich hier und jetzt gehen zu lassen. Dennoch las ich weiter, und in den nächsten Briefen gingen das Schmachten munter weiter. Im dritten Brief Ninas waren sogar zwei Fotos von ihr. Ich betrachtete sie einen Moment und fragte mich, wie sie die wohl gemacht hatte - auf dem ersten räkelte sie sich in einem weißen Seidenbody auf ihrem Bett und sah lüstern in die Kamera, während ihre Hände sich fast ein wenig billig zwischen ihren Beinen vergruben, und auf dem zweiten war sie völlig nackt und streichelte mit geschlossenen Augen ihre Brüste. Verwirrt nahm ich Marcs Antwort und fand, was ich nun wirklich nicht erwartet hätte (oder inzwischen doch?): Ein Foto von ihm, gestochen scharf, im offenen Bademantel auf einem Sessel mit einem prächtigen Ständer in der Hand. Ich mußte schlucken. Das hier durfte ich nicht sehen. Wie sollte ich den beiden morgen früh mit dem Wissen gegenüber treten, daß sie Nacktfotos voneinander schossen, die keiner Zensur standhalten würden, und erotische, ja pornographische Briefwechsel praktizierten? Ich hatte ihn gerade kennengelernt und wußte nun, welche sexuellen Vorlieben er hatte und wie sein steifer Schwanz aussah! Hastig packte ich alles wieder in die Kiste und achtete dabei darauf, daß es so aussah wie zuvor. An Schlaf war jetzt wohl nicht zu denken, und tatsächlich schien es mir so, als ob ich erst nach Stunden einschlief und dann ziemlich wildes Zeugs träumte.

Am nächsten Morgen versuchte ich, mich so normal wie möglich zu verhalten, doch mein Herz raste, als Marc nach dem Frühstück meinte, er müsse kurz in sein Zimmer, um ein paar Ordner zu holen. Er zeigte jedoch keinerlei auffälliges Verhalten, als er wieder zurückkam, so daß ich der Meinung war, er hätte nichts bemerkt. Der Tag verging wie im Flug, und abends gingen wir wiederum zu viert aus, erst zum Essen in einem kleinen italienischen Restaurant, dann in eine schicke Cocktailbar, und anschließend in die Disco, um mal wieder abzutanzen wie in alten Zeiten.

Zuhause angekommen, ergab es sich, daß Nina, Marc und ich zu dritt im Bad standen. Alex war schon fertig und hatte sich zum Schlafen in seine Bude zurückgezogen. Wir standen eng nebeneinander am Waschbecken vor dem Spiegel, ich in meinem diskreten Pyjama, den ich immer mitnehme, wenn ich jemanden besuche, Marc in Shorts und T-Shirt, und Nina nur in Slip und BH. Kurz mußte ich an die Bilder denken, versuchte aber, mich ganz aufs Zähneputzen zu konzentrieren. Als Nina fertig war und aus dem Bad gegangen war, sah ich plötzlich im Spiegel Marcs taxierenden, machohaften, provozierenden Blick. Bevor ich etwas sagen konnte, machte er mich frech an: "Du siehst ziemlich heiß aus in dem Aufzug. Bist Du es wohl ab und zu auch?" - Ungläubige Blicke von mir. Wie sollte ich auf eine derart plumpe Anmache reagieren? Ihm einfach eine runterhauen? Mich umdrehen, abfällig lachen und rausgehen? Das Spiel mitspielen? Er war der Freund von Nina, aber eben auch äußerst gutaussehend. Wieder kam er mir zuvor: "Na, hat es Dich scharf gemacht, als Du in unserer Box gestöbert hast? Komm, sei ehrlich!" Die Schamesröte schoß mir ins Gesicht. Was ich nicht gewußt hatte, war, daß er bemerkt hatte, daß das kleine Siegel, das er sicherheitshalber auf der Rückseite der Box angebracht hatte, seit gestern gebrochen war, und er ja ganz sicher wußte, daß niemand anders außer mir in seinem Zimmer gewesen war. "Es war eigentlich nicht wirklich als Test gedacht, aber daß Du es wirklich getan hast..." Er mußte den Schrecken in meinen Augen bemerkt haben, denn er fuhr fort: "Keine Angst, ich sage Nina kein Wort. Aber es ist nicht gerecht, daß Du nur etwas Intimes von mir, das heißt von uns, weißt. Ich will, daß wir beiden ein gemeinsames Geheimnis haben. Dann kann ich sicher sein, daß Du es niemandem verrätst." Ich sah in nun mit einer Mischung aus Angst und Neugierde an. "Okay, was soll ich Dir erzählen?" - "Erzählen? Gar nichts! Du sollst etwas tun. Also paß auf: Wir gehen jetzt alle ganz brav schlafen, ja? Es ist kurz nach halb zwei. Um genau zwei Uhr ziehst Du Dich aus, und zwar ganz, und gehst leise rüber zu Alex. Keine Bange: Er weiß von nichts, ich möchte ihm nur eine nette Überraschung machen. Er hat ja keine Freundin im Moment, und manchmal tut er mir leid, wenn ich daran denke, wie er mit uns zusammenwohnen muß. Du wirst zu ihm gehen und es ihm besorgen, daß ihm Hören und Sehen vergeht. Wie, darfst Du selbst entscheiden: Du darfst alles benutzen, was Du zu bieten hast, und wie es aussieht, ist das ja eine ganze Menge." Sein Blick wanderte an mir herab und wieder herauf. Ich schluckte. Ich bin sicher alles andere als frigide und fand Alex ja auch ziemlich knackig, aber so etwas hatte ich bei aller Freizügigkeit noch nie in meinem Leben getan. "Und dann?" - "Ich werde Nina ablenken, wenn Du verstehst, was ich meine. Aber wehe, er erzählt mir hinterher, es hätte ihm nicht gefallen, verstanden? Gute Nacht, Kleines!" Mit diesen Worten ließ er mich alleine. Ich sah mein Spiegelbild an und konnte nicht fassen, in welche Situation ich geraten war, beziehungsweise mich hineinmanövriert hatte.

Wie in Trance ging ich ebenfalls in mein Zimmer und legte mich aufs Bett. Ich fröstelte - vor Hilflosigkeit, vor Angst, davor, was ich jetzt tun müßte, was passieren würde, wenn ich es nicht tat, vor allem aber auch wegen der unvorhersehbaren Reaktion meines Opfers... und trotz allem, wie ich mir eingestehen mußte, kribbelte es in mir - vor Geilheit bei der Vorstellung an das, was ich gleich tun würde! Gebannt sah ich zu, wie die fluoreszierenden Zeiger der Wanduhr unaufhaltsam ihren Weg gingen. Dennoch schien die Zeit stillzustehen, und es wollte nicht zwei werden. Ich rutschte unruhig auf der Matratze hin und her und versuchte, einen Plan zu machen. Wenn ich jetzt doch bloß halb so viel von Alex wüßte wie von Marc! Irgendwann hatte mein innerer Selbstschutzmechanismus soweit die Kontrolle zurückgewonnen, daß zumindest die Befürchtung, versagen zu können, beiseitegeräumt war. Ich sagte mir, Männer sind doch leicht kontrollierbar, und ich würde ihn schon verführen können. Wenn es gut lief, wäre es sogar nicht ganz uneigennützig, und sogar für mich selbst würde etwas bei der Aktion herausspringen. Schließlich war Alex ein verdammt süßer Kerl. Um fünf vor zwei stand ich auf, knöpfte mein Pyjamaoberteil auf und ließ es von meinen Schultern fallen. Ich griff in den Bund der Hose, beugte mich vor, zog sie mir herunter und stieg hinaus. Nackt trat ich vor den großen Wandspiegel neben der Tür und betrachtete mich, zuerst frontal und dann im Profil. Ich habe glatte Haut, keine Zellulite, eine schlanke Taille und einen einigermaßen knackigen Po. Mein Busen ist straff, und ich finde, er hat genau die richtige Größe. Eigentlich kann ich sehr zufrieden mit meiner Figur sein - andere Frauen in meinem Alter haben bereits mit weitaus mehr Abnutzungserscheinungen zu kämpfen als ich, und viele hatten unglücklichere genetische Voraussetzungen und sind sogar noch nie in den Genuß der vielen Vorteile gekommen, den Attraktivität in den verschiedensten Lebenslagen mit sich bringt.

So motiviert trat ich zur Tür, öffnete sie leise und schlich auf Zehenspitzen in Richtung von Alex' Zimmer. Ich drückte die Klinke nach unten und öffnete seine Tür. Erleichtert stellte ich fest, daß er mit offenem Fenster schlief, denn so konnte ich mich im Mondschein wenigstens orientieren. Das Bett stand an der Wand gegenüber, nur zwei Meter entfernt. Alex schlief offenbar tief und fest. Sein Oberkörper war nur halb unter der Decke verborgen, so daß ich ihn einen Moment betrachten konnte. Er war ziemlich muskulös, und sein Brustkorb hob und senkte sich im regelmäßigen Rhythmus seines Atems. Vorsichtig näherte ich mich ihm und kniete mich vors Bett. Mein Gesicht war nun nur Zentimeter von dem seinen entfernt. Gleichzeitig näherte ich meine Hände seinem Körper und meinen Mund seinen Lippen. Ich konnte seinen Atem nun schon an meinen Wangen spüren. Ganz vorsichtig berührte ich mit meiner linken Hand seine Brustwarze, und mit der rechten strich ich federleicht über seine Bauchmuskeln. Er zeigte noch immer keine Reaktion, so daß ich mich entschloß, forscher zu werden. Meine Finger schoben vorsichtig die Bettdecke weg und wanderten dabei nach unten bis zu seinem Bauchnabel. Die andere Hand umschloß nun etwas fester seine kräftige Brust. Zum ersten Mal bemerkte ich eine Bewegung bei Alex - er meinte wohl, er träumte. Ich war dazu entschlossen, ihm diesen Traum so süß wie mögich zu machen, und fuhr mit meiner Hand unter die Decke, vergewisserte mich erleichtert, daß er keine Unterwäsche trug, und wagte mich bis an den Ansatz seines Schamhaares, wo ich sie leicht und spielerisch kraulend verharren ließ. Seinem Mund entfuhr ein leises Seufzen. Ich war geschmeichelt und fragte mich, wie das Szenario in seinem Traum wohl gerade aussah. Vorsichtig bewegte ich meinen Kopf über seine Wange zu seinem Hals. Ich küßte ihn sanft und fuhr mit der Zunge über seine leichten Bartstoppeln an seinem Kinn wieder hinauf in Richtung seiner Lippen. Er wachte in dem Augenblick auf, als ich meine Lippen auf seine senkte und meine Hand den Ansatz seines Gliedes gefunden hatte. Er öffnete die Augen und sah in meine. Ich küßte ihn weiter. Sein Blick war eine Mischung aus Überraschung, Verständnislosigkeit und Erregung. Nach ein oder zwei Sekunden erwiderte er meinen Kuß, und unsere Zungen spielten miteinander. Nun wußte ich, daß ich gewonnen hatte. Ich griff nach seinem inzwischen steifen Penis, zog mit einer festen Bewegung die Vorhaut zurück und rieb vorsichtig über die pralle Eichel. Unentwegt sah ich ihm dabei in die Augen, und er wand sich unter mir. Nach kurzer Zeit ging ich zur nächsten Runde über: Ich zog die Decke ganz von ihm herunter und setzte mich rittlings auf seine Oberschenkel, so daß er mich betrachten konnte und ich seine empfindlichsten Stellen vor mir hatte. Mit beiden Händen beschäftigte ich mich nun mit seinem Unterleib. Ich nahm seinen Penis so in die Hand, daß er senkrecht von seinem Körper abstand, und schob die Vorhaut quälend langsam vor und zurück. Dabei sah ich ihn provozierend an und massierte mit der anderen Hand sanft seine dick geschwollenen Hoden. Alex' Atem ging inzwischen ziemlich heftig. Seine Versuche, nach mir zu greifen, verleiteten mich dazu, nach hinten zu rutschen, mich vorzubeugen und an seinem Bauch herabzuküssen, bis ich auf der richtigen Höhe angekommen war, um seine zuckende Eichel mit meinen warmen Lippen umschließen und seinen Schwanz in meinen Mund nehmen zu können. Alex stöhnte laut und krümmte mir seine Hüften entgegen. Nun bemerkte ich, daß auch aus dem Nebenzimmer Laute vernehmbar waren, und ich erinnerte mich daran, daß Marc versprochen hatte, Nina zu beschäftigen. Ich hörte Nina deutlich, hoch und rhythmisch stöhnen.

Es dauerte nicht lange, und ich merkte, daß sein Unterleib zu zucken begann und seinen kurz bevorstehenden Höhepunkt ankündigte. Dieser Kerl, den ich kaum kannte, war mir völlig ausgeliefert, und die Situation machte mich unendlich geil. Nun würde ich ihm den Rest geben. Ich entließ ihn langsam aus meinem Mund, setzte mich auf und kroch auf den Knien vorwärts, bis meine mittlerweile klitschnasse Muschi seinen heftig zuckenden Stamm berührte. Ich drückte mich nach unten und rieb mich an ihm. Meine Schamlippen benetzten seinen Schaft mit meinen Säften, und wir konnten es beide kaum erwarten, bis ich ihn in mich hineingleiten lassen würde. Ich positionierte mich so, daß sich seine Spitze genau vor meinem heißen Eingang befand, und nahm dabei seine Hände und führte sie an meinen Busen. Als er sie umfaßte und meine steif hervorstehenden Brustwarzen umkreiste, ließ ich mich auf ihn herab, so daß er tief in mich fuhr. Das Gefühl überwältigte uns beide, und unser beider Stöhnen vermischte sich. Mit bewußt langen Bewegungen hob ich mich, bis er fast aus mir herausglitt, und ließ mich dann wieder auf seinen Stab fallen. Jetzt wurden mir wieder die Geräusche von Nina und Marc bewußt: Er grunzte tief und abgehackt, während sich Ninas Stöhnen mit "Ja, ja!"-, "Fick mich!"- und "Komm! Jetzt!"-Rufen vermischte. Dann war sie offenbar soweit, und ein lauter, langanhaltender Klageruf klang durch die Wohnung. Auch ich merkte, wie sich in mir ein Orgasmus unaufhaltsam ankündigte. Alex rammte mir sein Becken entgegen, und unser Rhythmus wurde schneller und die Bewegungen unkontrollierter. Alex Hände umklammerten meine Brüste, und ich stützte mich mit der einen auf seinen Oberkörper und faßte mit der anderen hinter meinen Po und knetete seinen Sack. Nach Sekunden erreichten wir gleichzeitig einen intensiven und langen Höhepunkt. Ich japste nach Luft, und Alex keuchte wild. Unsere Bewegungen ebbten langsam ab, bis wir für einen Moment verharrten und uns ansahen. Alex holte Luft und wollte etwas sagen, doch ich legte lächelnd meinen Zeigefinger auf seine Lippen. Dann ließ ich ihn aus mir hinaus, beugte mich vor und küßte ihn. Er nahm mich in den Arm, und ich streckte meine Beine aus und legte meinen Kopf an seine Brust. Wir hatten noch kein Wort gesprochen, seit ich hineingekommen war, und taten es auch jetzt nicht. Stattdessen schliefen vor Erschöpfung beinahe sofort eng aneinandergekuschelt ein.

Am nächsten Morgen folgte die allseitige Aufklärung am Frühstückstisch. Am Anfang fühlten wir uns alle viere sehr seltsam, doch dann hatten wir viel zu lachen. So denkt man sich die ideale WG: Keiner hat Geheimnisse vor den anderen, und das galt für uns nun in einer ganz besonderen Weise. Mein Leben war um eine neue Erfahrung bereichert, und entgegen meiner anfänglichen Befürchtungen hatte auch meine Freundschaft zu Nina eine völlig neue Dimension und Tiefe gewonnen. Seitdem gab es übrigens noch mehrere nette Wochenendbesuche in Tübingen, die wir meist zu viert verbrachten und bei denen auch das Gesellschaftszimmer eine ganz neue Bedeutung gewann... doch davon ein andermal mehr.

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