Desirée's HOT Spot: Story "O Sole Mio"

O sole mio

Desirée und ich kennen uns schon seit Jahren, wenn auch stets nur auf platonischer Basis - großes Ehrenwort, obwohl sie ein wirklich hübsches Ding ist... Als wir uns kürzlich nach langer Zeit wieder einmal zusammentelefoniert haben, ergab sich die seltene Gelegenheit eines Treffens. Sie wohnt noch immer in Hamburg, mich hat es vor einiger Zeit nach Bayern verschlagen. Beide sind wir ab und zu beruflich unterwegs, und so ergab es sich, daß wir eines Frühlingsabends 1999 in einem gemütlichen italienischen Ristorante in Frankfurt/Main saßen. Desi berichtete von ihrem neuen Hobby, dem Schreiben erotischer Geschichten auf ihrer eigenen Site im Internet. Kann ja jeder machen, meinte sie, und man ist immer hinter dem Schutzmantel der Virtualität. Keine Identitätskontrolle, ohne Stimme, Kamera oder sonstige Evidenz. Ich arbeite zwar im weitesten Sinne in der Branche, bin aber nie zuvor auf die Idee gekommen, bei derlei mitzumischen. Dieses altbekannte Kribbeln machte sich im Bauch breit, wenn man etwas Anrüchiges, Tabuisiertes, vielleicht sogar Verbotenes im Schilde führt. Ich fühlte mich an meine Kindheit erinnert, als wir in den Büschen hinter dem Spielplatz unsere ersten Zigaretten rauchten - wir wußten nicht so richtig, wozu das alles gut war und hatten hinterher tagelang Durchfall, aber der Reiz war eben, etwas zu tun, was man eigentlich nicht durfte. Nachdem Desi also ein wenig geplaudert hatte, sah sie mich plötzlich an und fragte: "Na? Hättest Du nicht auch Lust, eines Deiner Erlebnisse aufzuschreiben und mir die Story zu schicken?!" Natürlich wurde mir zunächst ziemlich flau bei dem Gedanken, man könnte mich entlarven. Was Wunder - ich bin nun Ende 20, studiert, seit Jahren in fester Beziehung und lebe wohl eines dieser Yuppieleben zwischen 60-Stunden-Arbeitswoche, permanentem Essengehen, Sport 'light' und immer mehr verheirateten Bekannten mit erstem Kind... Nicht auszudenken, welche Peinlichkeiten da entstehen könnten, wenn dieser nette junge Mann von gegenüber in irgendeinen Erotikskandal verwickelt wäre! Aber als Desi mir neckisch in die Augen sah, ging die Erinnerung mit mir durch, und ich hörte mich antworten: "Warum nicht? Ich setze mich auf dem Rückweg im Zug vor den Laptop und schicke Dir dann eine Mail!" Wir aßen dann unsere Pizza, und ich war währenddessen schon weit weg. Italien - wahrscheinlich verleitete mich die Atmosphäre dieses Lokals dazu, gerade diese Episode meiner Vergangenheit für meine Geschichte an Desi auszuwählen. Es war vor zwei Jahren bei einem Doppel-Pärchen-Urlaub in einem urigen Ferienhaus an der italienischen Rivieraküste, und niemand hat am Ende mehr über die seltsamen Vorfälle zwischen uns Vieren während dieser Zeit geredet...

Da waren wir, meine damalige Verlobte (und heutige Frau!) Sarah, ihre Freundin Carmen mit ihrem "Süßen", Nico, und ich selbst, damals frischgebackener Hochschulabsolvent in den letzten Wochen vor dem endgültigen Ernst des Lebens. Die beiden Mädels hatten sich irgendwann kennengelernt, und da Nico und ich auch von Anfang an gut miteinander ausgekommen sind (was ja bekanntermaßen nicht unbedingt die Regel ist, wenn aus zwei Freunden vier werden sollen und man sich häufig eher miteinander herumquält), haben wir immer mehr gemeinsam unternommen und sind irgendwann auf die Idee gekommen, einen Urlaub zusammen zu verbringen.

Sarah und ich hatten uns im Frühjahr ein Cabriolet gekauft, das wir für den Trip natürlich gerne bereitstellten, und so hatten wir vier das Auto vollgepackt und waren über den Brennerpaß gedampft. Auf der Südseite schien - wie so oft, wenn bei uns noch Schmuddelwetter ist - die Sonne, und daher öffneten wir das Verdeck und fuhren den ganzen Weg bis ans Meer unter freiem Himmel. Es paßte alles: wenig Verkehr, bestes Wetter, schöne Musik, gute Laune. Lange Momente schwelgte jeder nur in seinen Gedanken von den bevorstehenden zwei Wochen voller Muße und Genuß, aber wahrscheinlich konnte noch keiner von uns ahnen, welche Sinnesfreuden außer mediterranem Flair, Vino und Pasta und noch beschert würden. Unser Ferienhaus lag alleinstehend auf einem Hügel am Rande eines kleinen Bauerndorfes etwa fünf Kilometer vom Meer, also glücklicherweise auch weit abseits des Corso am Ufer, der während der Sommerzeit in ganz Italien von früh bis spät von orientierungslos-schaulustigen Touristen in vollgepackten Autos sowie Lieferwagen, Reisebussen und todesmutig rasenden einheimischen Jugendlichen auf ihren Vespas verstopft ist. Das Dorf hatte eine kleine Trattoria, einen Gemischtwarenhändler und einen Zeitungskiosk - was braucht man mehr?!

Nach der Ankunft inspizierten wir zuallererst unser Zuhause und waren entzückt: Wir hatten es in einer Zeitungsanzeige gefunden, und jedes Detail zeigte, wie liebevoll der Besitzer es pflegt: eine frisch geweißelte Steinfassade, braune Fensterläden aus Holz, eine kleine Terrasse zum Meer voll mit Terrakottavasen, die allerlei Blumen und Kräuter enthielten, und Blumen vor allen Fenstern. Die Inneneinrichtung war spartanisch, aber gemütlich (Steinboden, wenig Teppiche und ein offener Kamin), es gab zwei kleine Schlafzimmer im ersten Stock, und der sprichwörtliche Gipfel bestand in der Dachterrasse mit Sitzecke, Kaltwasserdusche und Rundumblick.

Die Zimmer waren schnell verteilt, denn in diesem Haus hatte niemand Nachteile zu erleiden. Nach der langen Fahrt und der ungewohnt starken Sonnenbestrahlung war uns bald allen nach etwas Ruhe zumute. Das Haus mit seinen dicken, alten Steinwänden war glücklicherweise trotz der heißen Mittagssonne angenehm kühl, und in den durch die halbgeschlossenen Fensterläden abgedunkelten Schlafräumen überkam Sarah und mich schnell die Müdigkeit. Siesta! Einige Zeit später wachte ich jedoch von einem Klappergeräusch auf. Irgend etwas stieß immer wieder von gegen die Wand am Kopfende unseres Bettes! Da Sarah die praktische Gabe eines tieferen Schlafes besitzt als ich, schlief sie wie ein Murmeltier. Dennoch stand ich bewußt auf leisen Zehen auf und ging zur Türe, um nach dem Unruhestifter zu sehen. Auf dem Weg über den Flur zur Treppe nach unten kam ich am Schlafzimmer der beiden anderen vorbei, als mir ein Geistesblitz kam: Aller guten Anstandsregeln zum Trotz blieb ich regelrecht instinktiv stehen und lauschte an der Tür. Der Ton, der mich geweckt hatte, war nun lauter zu hören, begleitet von gelegentlichen Seufzlauten. Aha, dachte ich, es ist also doch von Vorteil, nicht selbst fahren zu müssen. Ich weiß nicht, welcher Teufel mich ritt, aber ich beugte mich vor und lugte durch das Schlüsselloch. Ich sah nur den hinteren Rand des Bettes, aber die eindeutige Position und rhythmische Bewegung der vier Beine in meinem Blickwinkel gaben mir eine eindeutige Antwort - Carmen und Nico schliefen miteinander! Mein Herz pulsierte so laut, daß ich beinahe dachte, die beiden müßten mich hören. Dennoch sah ich einen Moment länger hin, gerade weil das anfängliche Seufzen mehr und mehr in ein deutliches Stöhnen Carmens überging und die unteren, schlankeren und unbehaarten Beine offenbar mit den beiden anderen Fangen spielten, noch dazu in immer schnellerem Tempo. Dazwischen konnte ich nun auch tiefere, grunzende Töne wahrnehmen, die ich treffsicher meinem Freund Nico zuordnete. Einige Momente später verlangsamte sich der Beintanz, und das Konzert war beendet. Mir dagegen war ziemlich heiß geworden, und noch dazu mußte ich feststellen, daß mein Penis sich in den vergangenen Minuten oben aus meinem Slip gedrängt hatte. Erschrocken machte ich mich eiligst auf den Weg zurück in unser eigenes Zimmer, wo Sarah noch immer im Tiefschlaf lag, und unter meine Bettdecke. Ich legte mich auf den Bauch und schlief mit wirren Gedanken im Kopf, die zwischen Belustigung und Erregung pendelten, ein.

Als mich Sarah mit einem zärtlichen Kuß in den Nacken weckte, war es bereits früher Abend. Ich ging ihr ins Bad nach und bemerkte beim Aufstehen einen verräterischen Fleck auf meinem frisch bezogenen Bettlaken. Meine Erinnerung spielte mir jedoch im Augenblick Streiche, denn ich konnte mich an keinen erotischen Traum erinnern und wußte daher nicht so recht, was ich von der nicht zu verleugnenden Tatsache halten sollte - vor allem wußte ich keine Antwort auf Sarahs neckische Nachfrage, die das Indiz nach ihrer Dusche natürlich mit Kennerblick entdeckt hatte...

An unserem ersten echten Urlaubstag mußten wir natürlich an den Strand. Also packten wir gleich nach dem Frühstück die Badeutensilien ein und fuhren zum Meer. Nico stürzte sofort ins Wasser und wurde nicht mehr gesehen. Nach der ersten Bräunungsrunde meinte auch Sarah zu mir: "Puh, ich brauche eine Abkühlung!", so daß wir Hand in Hand in die Wellen schlenderten. Nach ein paar Minuten sahen wir auch unseren Draufgänger in einer Gruppe anderer Wasserratten, wie er einige Meter vor uns mit der Brandung kämpfte und dabei offensichtlich einen Riesenspaß hatte. Auch wir ließen uns einige Minuten von den Wellen auf- und abtreiben und schwammen uns zwischendurch immer wieder in die Arme - Urlaubsstimmung pur! Da ich kälteempfindlicher als Sarah bin, mußte ich nach einer knappen Viertelstunde kapitulieren und mich zum Ufer zurückziehen, während Sarah sich noch einen Moment zu Nico in die Brandung gesellen wollte.

Zurück an unserem Liegeplatz ließ ich mich zitternd vor Kälte auf mein Handtuch fallen. Carmen war offenbar eingeschlafen, denn sie lag still auf dem Bauch, den Kopf mir zugewandt, und der Wind hatte die Zeitung, in der sie bei unserem Weggehen geblättert hatte, halb über ihr Gesicht geweht. Ich sah eine Weile in den Himmel, doch mir wurde bald langweilig, weshalb ich nach Sarah Ausschau hielt. Durch die vielen Leute vor uns am Strand und das Gewusel im Wasser war sie jedoch nirgends auszumachen. Ich sah herüber zu Carmen, die nach wie vor döste, und plötzlich schoß mir der Moment in den Kopf, als ich die beiden gestern nachmittag belauscht und beobachtet hatte. Ich richtete mich auf und betrachtete sie - zu meiner Verwunderung mit anderen Augen als zuvor: Sie war Sarahs Freundin, und ich hatte sie immer nur als Bekannte gesehen. Durch die jüngsten Entwicklungen gewann sie plötzlich eine andere Dimension, denn ich entdeckte die Frau, den Körper und die Erotik in ihr. In Straßenkleidung ein eher unscheinbarer Typ, verrät erst genaueres Hinsehen Carmens Reize: eine schlanke, fast mager anmutende Silhouette; helle, dabei aber nicht blasse Haut; kinnlange mittelbraune Haare; markante Gesichtszüge mit oft leuchtenden blauen Augen, einer spitzen Nase und einem kleinen Mund mit schmalen Lippen; ein beinahe mädchenhafter Po... Ich sah einen Moment länger hin und beobachtete ein leichtes Zucken ihrer Rückenmuskeln - träumte sie? Am unteren Ende ihrer Wirbelsäule hatte sich ein kleines Muster aus Schweißperlen gebildet, das in der Sonne glitzerte. Auf den Innenseiten ihrer Oberschenkel, direkt unter dem Po, glänzten einige winzige, fast blonde Härchen. Einen Moment lang ertappte ich mich bei dem Verlangen, mit meinen Fingerspitzen über diese Härchen zu streifen und zu beobachten, ob sie sich aufstellen und sie aufwacht, doch gleich darauf meldete sich mein Verstand und signalisierte mir, daß es eine Menge Mißverständnisse geben könnte, falls sie diesen Spaß falsch interpretieren würde.

Der Schrei eines Babys aus einigen Metern Entfernung sorgte dafür, daß Carmens Augenlider flatterten und sie mich ansah. Einigermaßen überrascht darüber, daß ich ihr halb aufgerichtet gegenüberlag, lächelte sie und meinte noch halb verschlafen: "Huch! Oh, hallo Olli, ich bin wohl eingenickt... Wo sind denn die beiden anderen?" Ich war ziemlich verdattert und mußte meinen Kopf sortieren, bevor ich antworten konnte. Sie musterte mich von meinem Kopf aus abwärts, und einen Augenblick lang bemerkte ich eine seltsame Bewegung ihrer Augen. Um Himmels willen, hatte sich etwa in meiner Badehose etwas geregt? Ich konnte unmöglich an mir heruntersehen, denn damit hätte ich mich verraten. War mir diese Situation peinlich! Im nächsten Moment hatte ich mich aber gesammelt, und mein Gehirn meldete "alles klar". Ich war mir nun sicher, keine kompromittierenden Anzeichen meiner ja ohnehin ungewollten Gedanken am Körper zu tragen, und sagte: "Die können wohl gar nicht genug vom Wasser bekommen!" Wovon sie sonst noch nicht genug bekommen konnten, sollten wir erst später, dafür aber zweifelsfrei erfahren...

Nach einer langen Nacht zu viert mit selbstgemachten Nudeln und viel Rotwein wachte ich früh morgens auf und konnte nicht mehr einschlafen. Um Sarah nicht ebenfalls schon zu wecken, vor allem aber, um die ersten Sonnenstrahlen über den Hügeln zu erleben, schlüpfte ich leise aus unserem Bett, schloß unsere Schlafzimmertür hinter mir und ging über die Treppe hinauf zur Dachterrasse. Ich stellte mich an die Balustrade und sah auf die Hügel am Horizont, wo die Sonne vor wenigen Minuten aufgegangen war.

Zu meiner großen überraschung hörte ich nach wenigen Minuten, daß ein zweiter Frühaufsteher die Treppe nach oben kam. Die Dachterrassentür öffnete sich, und heraus kam, in ein knielanges weißes Nachthemd gehüllt - Carmen! Sie hatte mich noch nicht bemerkt und ging direkt zum Geländer, wo sie sich die Augen rieb. "Guten Morgen!", sagte ich leise, um sie nicht zu erschrecken, und sie drehte sich mit verwunderten Augen um. "Na, konntest Du auch nicht mehr schlafen?" - "Mein Kopf ist ganz schön schwer von dem Wein gestern abend", schmunzelte sie. "Aber es ist schon wieder so warm und stickig im Schlafzimmer, da wollte ich etwas frische Luft schnappen." Mir entfuhr in diesem Moment nur ein "Hm, ja!", denn Carmen stand exakt zwischen mir und der frühen Morgensonne, und ich war wie gebannt von dem Lichtspiel, das die Konturen ihres Busens und der kleinen, spitzen Knospen, die vom Wind steif geworden waren, unter dem dünnen, weiten Nachthemd mir boten. Obwohl ich normalerweise nicht der Typ Mann bin, der plumpe körperbezogene Komplimente macht, konnte ich ihr in diesem Augenblick nicht verschweigen, daß sie unwiderstehlich aussehen - meine Augen sprachen ohnehin Bände, und Ausflüchte wären geradezu lächerlich gewesen. Carmen lächelte, und ich meinte zuerst, ihr geschmeichelt oder sie in Verlegenheit gebracht zu haben. Ihre plötzlich einsetzende Gesichtsröte war allerdings nicht durch Scham begründet: Carmens Augen begannen zu glitzern und sahen direkt in meine; mit zuckersüßem Mund und nun geradezu spitzbübischem Grinsen fragte sie, meine Blickrichtung erratend: "Du wünscht Dir doch bestimmt, sie zu sehen, oder?!"

Im nächsten Moment begann sie die wenigen Knöpfe ihres Nachthemdes aufzuknöpfen und ging einige Schritte auf mich zu, bis sie nur noch eine Armeslänge entfernt vor mir stand, und flüsterte: "Komm zu mir, Olli! Berühre mich - wer weiß, es gibt vielleicht nur diese eine Chance!" Ich streckte meine Hände aus, und der Wind trug den gehauchten Seufzer fort, der sofort aus ihrem Mund kam, als meine Finger zart an den Außenseiten ihrer Brüste entlangstreiften... Auf einmal ging alles unglaublich schnell: Carmen hatte ihren Kopf an meinen Hals gelegt, küßte heftig daran hinauf und hinab und wimmerte und japste dabei. Ihre Hände hielten mich fest umklammert und wanderten mein Rückgrat herunter. Danach griff sie in meine Pobacken, um ihr Becken in kreisenden Bewegungen an mir reiben zu können. "Oh Gott, ja! Hast Du es auch schon so lange gewollt wie ich?", raunte sie atemlos in mein Ohr. Ich war wie in Trance durch Carmens ungestüme Reaktion und faßte ebenfalls unter ihre Pobacken. Wir küßten uns heftig, und dann spürte ich ihren Fuß an meiner Wade: Sie begann an mir heraufzuklettern, und wenige Sekunden später hockte sie vor mir, meine Lenden mit ihren Oberschenkeln umschlossen, und mein längst steif gewordenes und oben aus meiner Shorts hervorragendes Geschlecht pochte gegen die deutlich spürbare Feuchtigkeit in ihrem Slip, da Carmens Unterleib bereits wieder in rhythmische Bewegungen verfallen war. Ich machte ein paar Schritte nach vorn und setzte sie vorsichtig auf den Tisch, da ich trotz Carmens spürbar vom jahrelangen Reitsport geübten festen Haltung ihrer Fesseln nicht sicher war, wie lange diese Konstellation für uns beide bequem sein würde. Sie streifte das Hemd, das offenbar Nico gehörte, endgültig von ihrem Schultern, ließ sich sanft mit dem Rücken auf die Tischfläche sinken und rückte einige Zentimeter nach hinten. Dann setzte sie beide Füße auf die Tischkante und hob ihr Becken. "Zieh mich aus!", lud sie mich ein, und ich faßte sie an den Seiten und zog ihr den zarten Spitzenslip langsam über Po und Beine, so daß ich sie nun in ihrer ganzen Schönheit und Sinnlichkeit betrachten konnte. Carmen präsentierte mir regelrecht ihren Körper, und gerade in Anbetracht ihrer - zumindest in meiner Wahrnehmung - ansonsten eher zurückhaltenden Art erregte mich diese Tatsache unglaublich. Meine Augen wanderten über die sanften Rundungen ihrer Brust, ihren flachen Bauch, auf dem sich im Rhythmus ihrer Atmung sogar die Konturen ihrer gut trainierten Bauchmuskeln abzeichneten. Die Schambehaarung zwischen ihren mir weit geöffneten Schenkeln war hübsch kurz und schmal getrimmt und - wie zu erwarten - von derselben Farbe wie ihr Schopf. Ich hätte mir auch nicht vorstellen können, daß eine Frau wie Carmen rasiert oder gar gepierct ist, und insgeheim war ich sogar froh darüber, ein solch harmonisches, natürliches Bild vorzufinden, denn Intimschmuck und -kosmetik sind nicht unbedingt meine Sache.

Ich ließ meine Hände genüßlich über dieses Körperkunstwerk gleiten, und Carmen wand sich leise schnurrend auf dem Tisch. Doch gleich darauf griff sie nach meinem Arm und zog sich daran in eine aufrechte Position, um mir wieder direkt gegenüber zu sitzen. Als ihre Finger gerade begannen, zielstrebig an den Innenseiten meiner Beinen entlang und in meine Shorts hineinzuwandern, wo sie wie ein Hauch über die Unterseite meiner Hoden streiften und mich damit beinahe vollends außer Rand und Band brachten, kam der große Schreck: ein Gähnen und Schritte aus dem Treppenhaus - Nico war aufgestanden und kam die Treppe nach oben! Carmens Augen öffneten sich, sie stieß mich von ihr und griff ihr Hemd, um es sich zumindest so notdürftig wie zuvor überzustreifen und zuzuknöpfen. Ihren verräterischen feuchten Slip, der ja noch mitten auf der Terrasse lag, warf sie kurzerhand hinter eine Hecke auf dem Nachbargrundstück. Ich kämpfte mit meiner Erektion und stellte mich so, daß mein T-Shirt möglichst locker über den Körper fiel. Bis zu dem Moment, als die Tür aufschwang und ein völlig zerzauster und verkaterter Nico vom Sonnenlicht geblendet wurde, hatten Carmen und ich es geschafft, wieder belanglos plaudernd am Geländer zu stehen. "Moin! Wie lang seid Ihr denn schon auf? Mir ist, als war der Wein gestern nicht gut. Was meint ihr?!", meinte er und übersah zum Glück unsere reichlich erhitzten Gesichter. Wir nahmen die Gelegenheit, dieses Thema aufzunehmen, dankbar wahr.

In den nächsten Tagen stand ich unter einer seltsamen Spannung. Ich hatte etwas Verbotenes getan, ich war fremdgegangen! Oder war ich nur das Opfer von Carmens Verführungskunst geworden? Wäre es ohne meine Gedanken am Strand genauso passiert? Welche Schuld traf mich, mußte ich sie eingestehen, und wenn ja, wem? Auch Carmen selbst war verändert; sie ging mir regelrecht aus dem Weg und klammerte sich an Nico. Ich ließ mir natürlich nichts anmerken, aber war dieses Gefühl etwa Eifersucht?

Eines Nachmittags, an dem wir alle vier unseren eigenen Interessen nachgingen, ging ich vom Garten in die Küche, um mir etwas zu Trinken zu holen. Sarah und ich hatten in der Sonne gesessen und gelesen, Nico war irgendwo Laufen gegangen, und Carmen hielt sich im Haus auf, um ihre tagelang von der prallen Sonne strapazierte Haut zu entspannen. Plötzlich stand sie neben mir im Raum und sah mich ruhig und fragend an. "Wie geht es Dir? Bist Du auch so durcheinander wie ich?" - "Das kannst Du laut sagen! Aber vor allem verstehe ich nicht, was mit Dir los ist!" Und dann war es wieder sie, die den ersten Schritt tat: Sie kam auf mich zu, sah sich dabei noch einmal um, um sicherzugehen, daß keiner der beiden anderen in Sichtweite war, nahm meinen Kopf in ihre Hände und küßte mich sanft auf den Mund. Dann sah sie mir wieder in dieser besonderen Art in die Augen und meinte: "Am liebsten würde ich gleich mit Dir durchbrennen. Ich halte es kaum noch aus!" Bevor ich richtig zum Nachdenken gekommen war, schlug sie vor: "Laß uns einfach spazierengehen. Da draußen gibt es so viele Hügel, Wäldchen und Wiesen mit hohem Gras..." Ich erzählte Sarah, daß Carmen meinen männlichen Rat für ein Thema, über das sie mit Nico gestritten hatte, bräuchte, und so hatten wir grünes Licht und ein Alibi für unseren Ausflug. Wir gingen sicherlich eine Viertelstunde schweigend einen Feldweg entlang, überquerten eine Kuppe und kamen durch mehrere Oliven- und Pinienhaine. Irgendwann blieb ich stehen. Ich war unsicher, gespannt und - geil. Abwartend taxierte ich Carmen, und was tat sie? Mit langsamen Rückwärtsschritten ging sie von der Straße weg ins Feld hinein, mich mit ihren Augen und Blicken immer lockend, so daß ich ihr folgte und der Abstand zwischen uns konstant auf etwa zwei Metern blieb. Als wir in höheres Gras gelangt waren, signalisierte sie mir zu verharren. Betont langsam hob sie ihre Arme und drehte mir den Rücken zu. Dann zog sie gekonnt ihr T-Shirt über den Kopf, so daß ich ihren schlanken Rücken bewundern konnte. Als nächstes nestelte sie an der Knopfleiste ihrer Jeans, beugte sich leicht nach vorn und zog sie sich über die Schenkel. Ihre Sandalen lagen bereits im Gras, und als sie sich mir wieder zuwandte, stand sie mir in einem unglaublich süßen hellblauen Spitzenslip mit passendem Bügel-BH gegenüber. Wie schön sie aussah! Ihre Rundungen glänzten leicht geschwitzt in der Sonne, und mein Herz klopfte rasend, doch ich wollte ihr Spiel mitspielen und wahrte Disziplin.

"Ich will Dich auch sehen! Ziehst Du Dich für mich aus?", riß sie mich aus ihrem Bann. Die Rolle des passiven Beobachters war vorbei, und nun mußte ich agieren! Ich lächelte, nickte und zog ebenfalls mein T-Shirt über den Kopf. Dabei achtete ich darauf, die Muskeln auf Oberkörper und Armen möglichst anzuspannen, um ihr einen attraktiveren Anblick zu bieten. "Wow, Du siehst schön aus. Ich kann es kaum erwarten, Dich anzufassen!", spornte sie mich an. Also wurde ich mutiger und öffnete meine Shorts. Mal sehen, wie sie reagiert, dachte ich, und streifte sie mitsamt meiner Unterhose in einer schnellen Bewegung nach unten. Sofort hatte mein Glied sich mit Blut vollgepumpt und aufgerichtet - ich stand also in einer ziemlich eindeutigen und provozierenden Haltung vor ihr. Carmen schluckte und raunte: "Hmmm..." Nachdem ich sie noch ein, zwei Sekunden meinen Anblick genießen gelassen hatte, verlor ich die Beherrschung und stürmte regelrecht auf sie zu. Wir begannen uns heftig zu küssen und taumelten ins Gras.

Carmens Hemmungslosigkeit überraschte mich von Neuem: Als ich mit den Fingerspitzen über ihr Dekolleté wanderte und mir einen Weg über ihre Brustspitzen, die noch in den Körbchen ihres BHs gefangen waren, und ihren Bauch bis zum Rand ihres Slips bahnte, reckte sie mir ihren Körper entgegen, wand sich und atmete heftig und tief. Ich kannte weder sie so, noch war ich derartige Heftigkeit von Sarah gewohnt (was nicht heißen soll, daß sie mir zu beherrscht wäre, aber der Sex mit ihr ist ganz anders). Sie weiter küssend, lag ich nun seitlich neben ihr und schob meine Hand sachte unter ihre Hinterbacke. Sie hob ihr Becken an, so daß meine Finger unter den zarten Stoff ihres Slips gleiten konnten. Sie bewegte sich etwas zur Seite, wie um mich zu steuern, und dann berührten meine Fingerspitzen ihre Poritze. Carmen hob das mir abgewandte Bein leicht an, so daß ich unwillkürlich auf den Eingang ihres Polochs drückte. "Ja, mach weiter, das ist so geil...", flüsterte sie und drückte ihr Becken nach unten auf meinen Finger. Zum Glück waren wir beide so erhitzt, daß sowohl meine Hand als auch ihr Po etwas feucht waren und mein Zeigefinger langsam den Weg in ihr Inneres fand. Ihr Atem steigerte sich innerhalb von Sekunden mehr und mehr zu einem lauten Stöhnen, und auf einmal drückte mich ihre Hand auf den Rücken. Carmen lag auf mir, mein Finger noch immer in ihr, und bewegte sich rhythmisch auf und ab. Dabei glitt mein Finger immer tiefer in ihren Po hinein und wieder hinaus, und ihr immer noch in den Stoff ihres Slips gehüllter Venushügel rieb sich unerträglich heiß und feucht an meinem zum Bersten gespannten Penis. Sie fing an zu zucken, ich fühlte die Kontraktion ihrer Pomuskeln, ihr Stöhnen wurde noch länger, und dann ließ sie sich erschöpft und keuchend auf mich fallen.

Ich streichelte mit der freien Hand langsam über die feuchten Strähnen auf Carmens Stirn. Nach einer Weile hob sie den Kopf, küßte mich und sagte: "Glaub mir, so etwas ist mir noch niemals zuvor passiert!" Ich antwortete nicht, sondern ließ meinen Finger langsam aus ihr gleiten und griff ihren Po mit beiden Händen. "Du brauchst doch Deine Sachen nicht mehr, oder?!", grinste ich sie an, und begann ihr den Slip auszuziehen. Sie half mir dabei und stieß ihn über Knie und Fußgelenke, wobei schon wieder ihr Unterleib an mir rieb - und diesmal spürte ich ihre zarte Schambehaarung auf meiner Haut. Es machte mich fast wahnsinnig! Danach wanderte ich über ihren Rücken und öffnete den Haken ihres BHs. Carmen winkelte ihre Knie an und setzte sich im Reitersitz auf mich. Ihre Brüste glänzten in der Sonne, und ich umfaßte sie mit den Händen. Sie fühlten sich anders an als Sarahs: etwas kleiner, gerade eine Handvoll; ihre Form erschien eher spitz, beinahe unausgewachsen; kleine, zartrosa Warzen, die sich mir durch den Wind und die Erregung steif entgegenreckten. Ich richtete mich auf, so daß wir uns übereinander gegenübersaßen, um mir diese Formen aus nächster Nähe ansehen zu können. Ich hauchte den Spitzen entgegen und nahm sie dann nacheinander in den Mund, nuckelte daran und biß zärtlich hinein, um sie noch härter zu machen. Carmen schnurrte und zog mich an sich, indem sie meinen Kopf von hinten festhielt.

Ich merkte, wie Carmen sofort wieder von ihrer eigenen Erregung fortgetrieben wurde, doch diesmal entzog sie sich der Ekstase, hockte sich auf die Füße und drückte mich wieder sanft zu Boden. Sie sah mir direkt in die Augen und sagte: "Du bewegst Dich erst, wenn ich es Dir sage, OK?" Ich ließ es in freudiger Erwartung dessen, was sie mit mir machen würde, geschehen. Immer noch hypnotisierte mich ihr Blick, und ich fühlte ihre Hände auf meiner Brust, meinem Bauch, meinen Lenden, auf den Innenseiten der Oberschenkel, an den Waden, dann wieder meinen Flanken, in meinen Achseln, beinahe überall gleichzeitig. Ich hätte bereits nicht mehr zwischen oben und unten unterscheiden können, als sie plötzlich zart meinen Hoden umfaßte und mit ihrer Zungenspitze in meinem Bauchnabel leckte. Ich stöhnte beinahe so laut wie sie zuvor, und dann stützte ihre andere Hand meine Pobacke, ihr Mund wanderte langsam über die Länge meines Gliedes, eine andere Hand schob die Vorhaut zurück und richtete meinen Schaft beinahe rechtwinklig vom Körper auf, um ihn noch mehr unter Spannung zu versetzen. Der Finger an meinem Po fand den Eingang und drückte sachte dagegen, ihre Lippen umschlossen meine Eichel und begannen sich in langsamen Saugbewegungen auf- und abzubewegen. Noch nie in meinem Leben war ich derart außer mir, und es dauerte keine Minute, bis ich den Höhepunkt fühlte. Carmen bemerkte meine Zuckungen und hielt mit einer Hand meinen Hoden fest umschlossen, während die andere die Vorhaut ganz nach hinten zurückgezogen hielt, um alle meine Nervenbahnen freizulegen, und ihr Mund umschloß nun völlig bewegungslos meine Penisspitze. Doch in seinem Inneren arbeitete ihre Zunge zärtlich an meiner blutgefüllten Eichel, und mir wurde schwarz vor Augen. Ich schoß ihr eine Ladung Samen in den Mund, und sie stimmte stöhnend in meinen Rhythmus ein, als sie ihn schmeckte, und schluckte einige Male. Ich hatte keine Kontrolle mehr über meinen Körper und lag erschlagen auf dem Rücken. Carmen sagte mehr zu meinem Penis als zu mir: "Du schmeckst gut!" und leckte noch einige Male darüber. Dann kroch sie wieder über mich und legte ihren Kopf auf meine Brust, um uns etwas Ruhe zu gewähren.

Als ich nach einigen Minuten wieder klare Gedanken fassen konnte, schob ich Carmen sachte beiseite, legte mich seitlich neben sie und kraulte zart ihren Rücken. Es dauerte nur einen Moment, und ich merkte, wie sie versuchte, ihren Körper meiner Hand entgegenzustrecken. Ehe ich es mir versah, drehte sie sich herum und öffnete ihre Beine. Ich fuhr zielstrebig über die Innenseiten ihrer Schenkel in Richtung ihrer Körpermitte. Als meine Fingerspitzen langsam ihre Schamlippen spreizten, gab Carmen einen lauten Seufzer von sich, und ihre Erregung wurde durch die mir regelrecht entgegenlaufende Feuchtigkeit unterstrichen. Endlos langsam drang ich mit Zeige- und Mittelfinger in sie ein. Sie keuchte, als meine Finger begannen, regelmäßige Auf- und Abwärtsbewegungen entlang ihrer inneren Muskeln zu vollführten. Ich rutschte an ihr herunter, weil ich unbedingt den Duft ihrer Erregung einatmen und kosten wollte. Mein Mund fuhr durch ihren Flaum, und meine Zunge berührte hier und die weiche Haut ihres Venushügels. Am oberen Ende ihrer Spalte angekommen, leckte und nuckelte ich über den kleinen Knopf ihrer Klitoris, der sich bereits mit Blut gefüllt und den Weg an die frischer Luft gebahnt hatte und meine Liebkosung freudig empfing. Ich versuchte, mit der Zungenspitze möglichst sanft um ihn herum zu kreisen, doch Carmen preßte mir ihren Unterleib kraftvoll entgegen. Ich konnte es kaum glauben, aber sie erreichte innerhalb von Sekunden einen weiteren, von starkem Zittern und unterdrücktem Wimmern begleiteten Höhepunkt.

Carmens Augen schlugen auf und blitzen mich lüstern an. Plötzlich stand sie auf und lief einige Meter weg zu einem moosbewachsenen Felsblock. Sie legte sich rücklings auf den von der Sonne aufgeheizten Stein und lächelte mir zu. "Komm, laß es uns endlich richtig machen!" Ich ging auf sie zu, und sie begann mich erneut hitzig zu küssen und griff nach meinem Penis. Ich war schon wieder fürchterlich erregt, und mein Glied reckte sich Carmen steif entgegen. Sie faßte den Schaft und rieb fast gewaltsam daran. Sie zog einige Male meine Vorhaut vor und zurück, so daß ich beinahe befürchtete, sofort in ihre Hand zu kommen. Ich flüsterte in ihr Ohr: "Herrje, bin ich geil auf Dich!" Da endlich griff sie meine Seiten und öffnete sich mir. Meine Eichel stieß an ihren feuchtheißen Eingang und fand mit Leichtigkeit den Weg hinein. Es war göttlich: Carmen und ich waren auf intimste Weise verbunden! Ihre Oberschenkel waren jetzt leicht angehoben, und ihre Waden drückten von hinten gegen meinen Po, so daß ich ganz tief in sie eindringen konnte. Ich fühlte mich so stark wie nie zuvor, und Carmens eng gebaute Scheide umschloß mein Geschlecht mit festem Griff. So negativ man es mir auslegen mag, ich habe Sex niemals vorher und auch niemals wieder so intensiv erlebt wie in diesem Augenblick!

Wir mußten ein himmlisches Bild abgeben: Zwei junge, attraktive Menschen lieben sich mit höchster Leidenschaft in der "Küchentischstellung" inmitten einer idyllischen Landschaft mit traumhaftem Ausblick - wenn wir dafür in diesem Moment auch absolut nichts übrig hatten. Es gab ein Crescendo wie in einem klassischen Orchesterwerk, und ich hörte fast die Englein singen. Wir übertrafen uns gegenseitig mit unseren Schreien, als wir in immer schnellere Bewegungen verfielen und beide auf den Gipfel der Ekstase zusteuerten. In langen, heftigen Stößen drang ich in Carmen ein, schlüpfte jedoch immer wieder beinahe ganz aus ihr hinaus, um ihr jedesmal erneut das Gefühl maximaler Penetration zu ermöglichen. Sie hatte ihre Augen seit langer Zeit geschlossen und warf ihren Kopf hin und her. Ich dachte für einen Augenblick, sie würde ohnmächtig, aber als es soweit war und ich die Kontraktionen ihrer Muskeln an mir spürte, schlug sie die Augen wieder auf und krallte sich in meine Haare. "Fick mich, jaaa, bitte, ich komme!", schrie sie mich regelrecht an. Ich spürte es heiß in mir emporsteigen und antwortete: "Ja, jetzt, fühl mich!" Sie stieg an mir empor, und wir erlebten den Beginn unseres Höhepunktes im Stehen. Da ich bemerkte, daß ich ins Wanken geriet, ließ ich uns nach vorn auf den Stein fallen, und obwohl wir beide nicht ausschließlich auf Moos landeten, empfanden wir in dieser Situation keinen Schmerz, denn wir waren betäubt vor Lust.

Unsere Atmung wurde allmählich flacher, unsere Atemgeräusche verebbten, und wir sahen uns an. Komischerweise mußten wir beide lachen, denn die Summe der Umstände war einfach zu unrealistisch. Wir ließen uns zur Seite rollen, sahen in den Himmel und streichelten uns dabei noch einige Minuten. Dann standen wir auf, holten unsere Sachen, zogen uns an und machten uns auf den Rückweg.

Während der ganzen Zeit beschäftigten mich dieselben Gedanken: Es war tatsächlich passiert! Ich war fremdgegangen! Mit der besten Freundin meiner eigenen Freundin! Was sollte ich tun - es Sarah beichten? Würden die beiden uns etwas anmerken?

Bei unserer Rückkehr zum Ferienhaus erübrigten sich meine Sorgen: Schon aus einigen Metern Entfernung vernahmen wir lautes Stöhnen. Carmen suchte meine Hand und stockte: Sarah und Nico! Niemals hätten wir gedacht, daß dieselbe Anziehungskraft, die sich so unverhofft zwischen Carmen und mir gebildet hatte, auch zwischen Sarah und Nico wirken könnte! Wir schlichen uns leise an; die unverkennbaren Geräusche (es schmerzte zu erkennen, wie genau ich Sarahs spitze Hechellaute doch kannte!) kamen von der Terrasse! Wir lugten um die Hausecke und konnten es kaum fassen - sie hatten noch nicht einmal Respekt, in unserem gemeinsamen Ferienhaus voneinander zu lassen! Sarah lag bäuchlings auf dem hölzernen Eßtisch, und Nico hielt ihre Beine von hinten umfaßt und bewegte sich langsam in sie hinein und wieder hinaus. Die beiden hatten offenbar alle Zeit der Welt, und es fiel uns wie Schuppen von den Augen: Das hier war nicht das erste Mal! Nun dämmerte uns, warum Sarah am Strand die Wellen so ausgiebig genießen wollte... Genüßlich raunend schob Nico sein Becken vor und zurück, und Sarahs Rückenmuskeln waren zum Bersten gespannt. Ich war schockiert und angeekelt von mir selbst, als ich spürte, wie durch das unbestritten erotische Szenario vor meinen Augen etwas in meiner Hose zu drücken begann. Aber diese Unverforenheit: vor unserem gemeinsamen Ferienhaus! Man mißt eben doch immer mit verschiedenen Löffeln, weiß ich heute um so besser. Ich sah herüber zu Carmen, die sich offenbar in demselben Zwiespalt befand wie ich, denn ihre Augen waren glasig, aber zugleich hatte sie Zornesfalten auf der Stirn.

Ich nahm Carmens Hand und führte sie hinter die Hauswand. Wir konnten nichts tun, und so saßen wir Arm in Arm da und wurden Zeuge der Ekstase unserer eigenen Partner. Es tat weh zu hören, daß auch ein anderer Mann in der Lage ist, solche Reaktionen aus Sarah hervorzulocken. Und was war das - sie gab, offenbar gerade bei ihrem Höhepunkt, mehrere spitze Schreie von sich! Wann hatte sie das bei mir zuletzt getan? Irgendwann, als wir uns gerade kennengelernt hatten, mußte ich mir eingestehen, und auch da nicht allzu oft... Ist es wirklich nur das Neue, Unbekannte, was den Reiz der Erotik ausmacht? Wie soll das nur enden, fragte ich mich in diesem Moment.

Wir warteten noch einige Minuten, bis es hinter dem Haus längst wieder ruhiger geworden war, und gingen dann erneut um die Ecke, als sei nichts gewesen. Wenigstens hatten wir nun keine unangenehmen Fragen zu befürchten, wenn man davon ausging, daß Sarah und Nico genauso mit ihrem schlechten Gewissen zu kämpfen hatten wie Carmen und ich. Jedenfalls beschloß ich, daß diese Minute das Ende meiner Promiskuität sein würde, und habe diese Einsicht bis heute beherzigt. Und die Moral von der Geschicht'? Carmen und ich haben uns später nur ein einziges Mal kurz über die Geheimnisse dieses Sommers unterhalten und sind heute beide der Meinung, daß unser Empfinden beim partnerschaftlichen Sex eine neue Würze erhalten hat - und auch das Verhalten unserer beiden Schätze plötzlich neue Dimensionen angenommen hat. Woran das wohl liegt...? Allerdings ist das Thema weder zwischen Sarah und mir, noch zwischen Carmen und Nico jemals zur Sprache gekommen, und ich denke, das ist gut so. Wie heißt es doch so schön: Appetit holt man sich unterwegs, gegessen wird zu Hause! Aber natürlich sind wir uns darüber im klaren, daß wir mit unseren Eskapaden unsere ansonsten glücklichen Beziehungen gefährdet haben und sie unter anderen Umständen genauso gut hätten zerstören können. So reizvoll ein Kreuztausch auf erotischer Ebene sein mag - im richtigen Leben funktioniert er niemals dauerhaft, und das voneinander zu trennen ist unendlich schwierig.

Tja, nun habe ich es also tatsächlich getan: Gleich kommt mein Zug an, und alles, was ich sagen wollte, ist gesagt. Später, zu Hause, schicke ich (am besten ohne weiter darüber nachzudenken) die Mail an Desi und lösche sofort alle Dateien auf meinem PC - eine Restangst, erwischt zu werden, ist geblieben. Aber es war schön, zurückzudenken - die Gedanken sind um so intensiver, wenn man sich konzentriert und sie für andere aufschreibt. Wahrscheinlich muß ich Sarah noch mal wecken, wenn ich nach Hause komme, obwohl es schon mitten in der Nacht ist... Sie muß ja nicht erfahren, daß sie nur Ventil meiner in den letzten Stunden angesammelten Erregung sein wird. Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß; oder vielleicht macht sie ja gerade heiß, wenn ich einmal wieder so stürmisch bin? Na also: Haben wir doch zu guter Letzt wirklich alle etwas von der Sache gehabt...

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