STEP BY STEP RHEIN-RUHR

Wanderung 18.08.2002

Treffpunkt 11:17 Uhr Straßenbahnhaltestelle Berger See in Gelsenkirchen-Buer

 

Ab Gelsenkirchen Hbf (U-Bahnhof) 11:00 ab:

Ab Gelsenkirchen-Buer, Rathaus (Umsteigeknotenpunkt für Mitwanderer aus dem Vest Recklinghausen)

Straßenbahn 302 GE-Buer, Rathaus 11:05 ab - GE-Buer, Bergmannsheil - GE-Buer,Berger See 11:08 an

Wanderstrecke:

Gelsenkirchen-Buer, Berger See - Schloss Berge - Herten-Westerholt, Schloss - Herten, Schloss - Herten, Hoppenbruchhalde - Herten, Bushaltestelle Waldfriedhof Wanne-Eickel

Wir wandern von der Haltestelle Berger See durch die Parkanlagen des Buerschen Grüngürtel entlang der West- und Nordseite dieses See entlang zum Schloss Berge mit seinem Park. Weiter durch die Parkanlagen zur Cranger Straße. Durch den Hauptfriedhof kommen wir zum Buerschen Stadtwald mit zahlreichen Teichen und einer Waldgaststätte.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, das Buer vor der Eingemeindung nach Gelsenkirchen 1929 mit über 100.000 Einwohnern zeitweise das größte Dorf Preussens war, Stadtrechte hat Buer trotz seiner Größe nie bekommen, na ja ähnlich ging es ja auch Ruhrgebietsorten wie Hamborn, Meiderich, Borbeck, die auch alle deutlich über 100.000 Einwohnern hatten. Aber Buer mit seinen Stadtteilen Scholven, Hassel, Resse, Erle, Beckhausen und weiteren kleinen Ortsteilen hat nicht nur das größte Kraftwerk im Ruhrgebiet und große Chemieanlagen und nicht nur den größten Grüngürtel der Stadt Gelsenkirchen, sondern auch die "Arena auf Schalke" gehört zu Buer. Etwas eigenartig, das man "auf Schalke" sein kann ohne sich in Schalke zu befinden, na ja der Fußball machts möglich.

Nach Überquerung der Ressestraße geht es durch die Löchterheide zur Westerholter Straße und jenseits durch das Waldgelände des ehemaligen Löwenpark des Grafen von Westerholt. Wir verlassen das Stadtgebiet von Gelsenkirchen und kommen durch einen Golfplatz zum Schloss Westerholt. Auch die Altstadt der bis 1975 selbständigen Freiheit Westerholt lädt mit ihren idyllischen Häusern zum Verweilen ein. Leider müssen wir jetzt ein Stück Straße gehen, aber bald geht es durch Wiesen zum dritten Schloss der heutigen Wanderung: Schloss Herten. Bekanntestes Produkt der 70.000 Einwohner zählenden Stadt Herten sind wohl die Wurstwaren der Herta-Wurstfabrik

Wir gehen ziemlich geradlinig durch Wald Richtung Süden, dann ein Stück die Gelsenkirchener Straße nach rechts, um die Autobahn A2 zu unterqueren. Am Ewaldsee im Emscherbruch entlang erreichen wir bald die Trasse einer zum Rad- und Fußweg umgebauten Zechenbahn. Auf dieser überqueren wir nach einiger Zeit bequem die Ewaldstraße und kommen zur renaturierten Hoppenbruchhalde, von deren Höhe bei guter Sicht große Teile des zentralen Ruhrgebiets zu überblicken sind bis hin zu den Höhenzügen des Niederbergischen. Auf dem höchsten Punkt der Halde befindet sich auch eine große Windkraftanlage mit ihrem Rotor. Wenn wir genug von der hoffentlich schönen Sicht haben gehen wir im verwirrenden Zickzack die Halde abwärts zur Haltestelle Waldfriedhof Wanne-Eickel. Kurios, das Herne-Wanne-Eickel einen Friedhof in der Nachbarstadt Herten hat.

Pos.Nr. Ort Entfernung/km Höhe über NN/m Bemerkung Wanderzeichen Bahn Bus
1 Gelsenkirchen-Buer, Berger See 0,0 062     302  
2 Gelsenkirchen-Buer, Schloss Berge 1,0 064 Einkehrmöglichkeit     389
3 Gelsenkirchen-Buer, Cranger Str. 1,7 093 Einkehrmöglichkeit   301  
4 Gelsenkirchen-Buer, Stadtwald 3,0 084 Einkehrmöglichkeit     ja
5 Herten-Westerholt, Schloss 5,7 070 Einkehrmöglichkeit     ja
6 Gelsenkirchen-Buer-Eckeresse 7,1 075        
7 Herten, Schloss 10,3 058 Einkehrmöglichkeit     ja
8 Gelsenkirchen-Resse, Zechenbahn 13,6 055        
9 Herten, Hoppenbruchhalde ca. 17-18 109        
10 Herten, Waldfriedhof Wanne-Eickel ca. 19-20 043       ja

letzte Änderung am 15.08.02 durch Gerold

 


 

Click Here!

1