Die Verantwortung der Unternehmen
Von Fabian Cuntze
Gesellschaft, Politik, Marktwirtschaft und Bürgergesellschaft unter einen Hut
Die unsichtbare Hand, die zum Wohl aller handelte war und wird immer sein: Der Markt.
Gliederung:
1. Der Staat zieht sich zurück
2. Die Zivilgesellschaft wird in ihrer Vielfalt unterschiedlichste Bedürfnisse entwickeln
3. Die sozialen und ökoligischen Herausforderungen in einer globalisierten und mobilen Welt müssen marktwirtschaftlich organisiert werden
4. Die Unternehmen als dem shareholder verpflichtet
5. Die Unernehmen als den stakeholdern lokal verpflichtet um nicht mangels Akzeptanz an Produktivität und Absatzmärkten einzubüßen
Thesen:
Die Politik verliert einen großen Teil Ihres Einflusses,
Der Staat verliert durch das Internet den Zugriff auf die Einkommen und wird sich durch indirekte Steuern mit einem Drittel seiner heutigen Einnahmen bescheiden und damit sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren müssen
Die Menschen sind instinktiv altruistisch und werden wieder lernen sich gegenseitig zu helfen, nur da wo Hilfe nicht gegeben werden kann, soll noch der Staat eingreifen können
Die Arbeitsgesellschaft wird sich stark verändern, doch die Arbeit wird niemals ausgehen, es wird immer Bedarf an irgendwie gearteter Arbeit bestehen. Diese sollte jedoch möglichst nicht (in einem 3. Sektor) außerhalb des Wirtschaftskreislauf der Marktwirtschaft entwickelt werden, sondern in diese Internalisiert. Ein dritter Sektor außerhalb des Marktes führt mangels der durch ihn zu gewinnenden Erkenntnisse des Bedarfes zu Ineffizienz, weniger Produktivität und mehr Armut, sobald sich die Hilfe aus dem den Akteuren bekannten unmittelbaren Umfeld herausbewegt. Egal ob Arbeit, Zeit, Gold oder Wissen das Kostbarste des nächsten Jahrhunderts sein wird, läßt sich alles in einem Preis darstellen, der am Markt für effiziente Allokation sorgt.
Ebenso müssen ökologische Probleme wegen zu großen Verbrauchs ernsthaft angepackt werden, am effizientesten durch eine ökologische Marktwirtschaft, eine in den Informationsverarbeitungsprozesses des Marktes vorgenommene Internalisierung der Umweltresourcen. Dies geschieht am besten durch Shares, Eigentumszertifikate, denn am Markt wird Eigentum am effizientesten und somit am resourcenschonendsten gebraucht. Auch dies wird sich wohl nur auf staatlicher und demokratisch beschlossener Ebene regeln lassen.
Des weiteren muß in eine Marktwirtschaft die Hilfe für Arme und Schwache internalisiert werden. Sie, denen Individuen helfen wollen sollen durch einen Hilfenmarkt bedient werden, der Unterschied besteht darin, dass hier Konsument und Bezahlender als gemeinsamer Nachfrager ein Angebot entstehen lassen werden.
Unernehmen sind als global Player einem starken Wettberwerb ausgesetzt und müssen in diesem bestehen. Ihre einzige Aufgabe ist es ihre Produktivität und das eingesetzte Kapital der Eigentümer zu mehren. Dies können sie, da sie als Entitäten wahrgenommen werden, nicht tun, ohne lokal verantwortungsvoll und den stakeholdern verpflichtet zu handeln. Im Rahmen einem dem Marketing und dmr Image des Unernehmens dienenden Strategie ist Hilfe/soz. Engagement wichtig, ansonsten aber Aufgabe der Individuen, die Teil der Gesellschaft sind und ihr eigenes Geld für die ihnen wichtigen Ziele ausgeben. Vorstandsmitglieder von global players, die sich durch Ausgeben ihrer Aktionähre Geld, als Wohltäter feiern lassen, handeln nicht verantwortungsvoll.
Weitere, über das Marketing hinaus aufgezwängte Verantwortung schwächt die Unternehmen in ihrer Produktivität und schadet damit dem gesamten Ordnung, den nicht mehr am besten bedienten Kunden, den durch verlorene Konkurrenzfähigkeit gegangene Arbeitsplätze an die Luft zu setzenden Arbeitnehmern und dem Verluste machenden Kapitaleigner.
In einem staatlich vorgegebenem Rahmen von Regeln, in denen sich die Akteure,die da sind Bürger, die Unternehmer und Unternehmen, kommt es zu einer maximalen Entfaltung von persönlicher Freiheit, Engagement, Partizipation und Wohlstand.