Jan van Reek: Klassische Weltmeister - Schachspieler als Endspielkünstler Teil 1, 168 S., kart., 29,80 DM, Schachfirma Fruth

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Entwicklung der Entspieltechnik.Im ersten von drei geplanten Bänden geht es um die Vorläufer der Schachweltmeister und um die Weltmeister von Steinitz bis Euwe. Die einzelnen Kapitel enthalten neben biographischen Daten Ausführungen über praktische Endspiele sowie ggf. Kompositionen der Weltmeister und enthalten insgesamt 100 Partien.

Jan van Reek: Strategy in Chess, 111 S., kart., 14,80 DM, Vertrieb Schachfirma Fruth

Dieses Bändchen behandelt in drei Teilen die Grundlagen des Positionsspiels, der Endspielstrategie und deren historische Entwicklung. Interessant auch die Auszüge aus Philidors "L'Analyse des échecs".

Helmut Riedl: Das Leben und Schaffen von Klaus Junge, 208 S., kart., 29,80 DM, Schachfirma Fruth

Klaus Junge, 1924 in Chile geboren und in den letzten Kriegstagen 1945 gefallen, gehörte zu den größten deutschen Hoffnungen im Schach. In seiner kurzen aber sehr kreativen Schaffenszeit gelangen ihm einige wichtige Turniersiege (u.a. 1942 in Prag zusammen mit Aljechin). Aljechin hielt ihn zeitweise für einen potentiellen Weltmeisterkandidaten. 106 Partien enthält das Buch, das diesen leider viel zu unbekannten Spieler für die Jetztzeit in Erinnerung rufen möchte. Interessante Kapitel beschäftigen sich auch mit dem Fernschach oder dem Botwinnik-System der Slawischen Verteidigung, die unter anderem Umständen vielleicht heute Klaus-Junge-Variante heißen würde

Vlastimil Fiala / Jan Kalendovsky: Complete Games of Alekhine - 2 Volume: 1921 - 1924, 464 S., kart. 45,- DM, geb. 59,80 DM, Vertrieb Schachfirma Fruth

Die Zeit von 1921 bis 1924 war für Aljechin eine bedeutende und schaffensreiche Epoche. Nach der Emigration über Berlin nach Paris (1922), wo sein Grab heute auf dem Cemetiere Montparnasse zu finden ist, konzentrierte er sich ganz auf die Erringung der Weltmeisterschaft. In dieser Zeit spielte er 12 Turniere, 6 Matches und machte viele Simultantourneen durch Europa. Auch publizistisch war diese Zeit eine sehr fruchtbare (z.B. das Turnierbuch New York 1924). Der Band enthält viele sorgsam recherchierte und teilweise bisher unbekannte biographische Details, sowie Partiematerial, das bisher nur in Tageszeitungen abgedruckt wurde, also kaum erreichbar war.

Ein Muß für alle Aljechin-Fans.

Volker Drüke: Das Gibbins-Weidenhagen Gambit - Ergänzungs-und Partienband 1982 - 1995, 208 S., kart. 29,80 DM, Schachfirma Fruth

Der bekannte Gambitspieler Volker Drüke stellt hier 717 Partien zum Gibbins-Weidenhagen-Gambit (1. d4 Sf6 2. g4) aus dem Zeitraum 1982 - 1995, größtenteils unkommentiert, vor.
Sie geben einen guten Einblick in das seltene, aber nicht uninteressante Gambit.

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