Um zu sehen, wie gut die SchülerInnen des GyMi `s über den Euro informiert sind, haben wir eine Umfrage veranstaltet. An dieser Umfrage haben 116 SchülerInnen aller Jahrgangsstufen teilgenommen.
Die erste Frage war, wie gut die SchülerInnen von ihrer Sparkasse oder Bank zum Thema Euro informiert worden sind. Das Ergebnis war nicht sehr gut. 41,4% aller SchülerInnen waren überhaupt nicht informiert worden, 16,6% schlecht, 26,7% mittel, 12,1% gut und nur 3,4% aller Befragten schienen die bekommene Information mit „sehr gut“ betiteln zu wollen.
Auch schien das Thema Euro nach den Meinungen der SchülerInnen des GyMi unzureichend behandelt worden sein. Bei 75,2% wurde es schlecht, bei 13,3% mittel und 7,1% gut durchgenommen. Und nur wieder mickrige 4,4% hatten das Thema Euro in der Schule sehr gut behandelt, was bei 116 SchülerInnen etwa 5 Leuten entspricht, bei 1200 hochgerechnet ca. 52.
Wie die SchülerInnen den Euro insgesamt finden, stellte sich in der dritten Frage heraus: 18,7% betiteln den Euro mit „sehr gut“, 22,4% mit gut, 37,4% mit mittel, was der Mehrheit entsprach und 21,5% mit schlecht.
Die Frage, ob die SchülerInnen lieber die DM behalten hätten, wurde zu 57% mit ja, 47% mit nein beantwortet.
43% aller Befragten halten die DM für ein Markenzeichen Deutschlands, 57% nicht.
Um noch weiter herauszufinden, wie gut die SchülerInnen zum Thema Euro informiert sind, stellten wir einige Wissensfragen.
Die Frage, ob der Euro überall gleich aussieht, beantworteten 41,2% mit ja und 58,8% mit nein. (Der Euro sieht nicht überall gleich aus).
Den Namen der kleinsten Einheit des Euro wussten so ziemlich alle: 93,7% antworteten Cent, 1,8% glaubten es sei der Eura, 0,9% hielten Talar für richtig und 3,6% den Pfennig.
Den Umrechnungskurs von gerundet 1,95 DM kannten 85% aller Befragten. 11,2% dachten es währe 1,53 DM und 3,7% 2,99 DM.
Dass wir die DM bis zum 28.2.2002 als Zahlungsmittel benutzen können, wussten nur 59,6%. 20,2% SchülerInnen dachten bis zum 31.2.2002, 10,6% bis zum 10.3.2002 und 9,6% bis zum 24.4.2002.
Die letzte Frage, wie den Schülerinnen und Schülern die neuen Banknoten gefallen, wurde mit 18,5% sehr gut beantwortet, mit 38,9% gut, 26,9% mittel und 15,7% schlecht.
Was aus dieser Umfrage hervorgeht, ist, das sowohl in der Schule als auch von der Sparkassen und Banken zu wenig Information zu den Jugendlichen gedrungen ist. Bei einigen Fragen schienen mehr als die Hälfte aller SchülerInnen unsicher zu sein.
Text: Jonas Schönefeld
Umfrage: Fabian Knapp, Jonas Schönefeld