Der Schaukelstuhl
Da sitz' ich also in dem Gestühle Hin und her, so weiß ich nicht: Wie bring ich all' die Gefühle Und dann noch Recht in mein Gedicht? Wen muß man alles fragen? Was schafft sich ein eigenes Recht? Wieder weiter warten, darfst's nicht sagen Zerstör den Zauber nicht im Gefecht |
So sag' ich's mir, doch mein Verlangen sitzt tief und lacht mich hämich an Du Vorsichtiger, du wirst versagen, der Anständige kommt nicht voran So setz' ich oft schon dann ein Ende, wo noch gar kein Anfang war Nehm' dem Spiel sogleich die Pointe, werd' ganz ernst, ich armer Narr |
Sind wir doch gar erwachsene Leute Kennen sehr wohl auch den Diskurs So werd' ich selber dann zur Beute Zuviel gedacht hast du Hanswurst Du änderst nicht den Lauf der Dinge Auch die Natur des Menschen nicht Viel leichter es Dir gleich gelinge So - man nicht dagegen ficht! Genieße ganz des Tages Wonne Ehre den, der schenkt so frei Frag' nicht gleich, was danach komme -Hilfst Du mir dabei? |